Zerstreut

Abwesend

verstreuen Sie ist furchtbar chaotisch und verstreut ihre Dateien immer wieder im ganzen Buero. 1] Arme Hütte waren in der kahlen Gebirgslandschaft verstreut. Der Polizeibeamte verteilte die Zuschauer. 2] Die Menge verstreute sich unmittelbar nach der Aufführung. Unser Chef denkt, er ist der beste Ablenker im Golfsport.

Er ist heute nicht an dem Fall dran, er ist völlig zerstreut. Er konnte die Bedenken nicht ausräumen. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutschsprachiges Nachschlagewerk. Leipziger 1854-1961 "disperse"[1-4] Digitale Wörterbücher der englischen Version "disperse"[1-4] canoo.net "disperse"[1-4] Universität Leipzig: Wortschatzlexikon "disperse

Wissenswertes: Warum sind wir so verstreut?

Der geniale Dozent, der 50 Thesen und 20 Standard-Werke spontan vortragen kann, aber so verstreut ist, dass er die Kalkstein nicht finden kann oder sein Shirt zu seiner Linken aufgesetzt hat. Da ist man oft nicht besser: Wer ist nicht schon einmal in einen Raum gekommen, um zu vernachlässigen, was man wirklich wollte.

Warum sind wir aber verstreut? Etwa 100 Mrd. Nervenzelle, auch Neurone oder Neurone genannte Zellen, bilden das Hirn. Sie sind alle zu einem großen Netz zusammengeschlossen. Wird eine dieser Nervenzelle durch einen Stimulus stimuliert, sendet sie einen Stromimpuls und schaltet andere aus. Die Vernetzung ist entscheidend. Wenn wir an etwas anderes glauben - jedenfalls ist das heute der Forschungsstand -, dann denkt man nicht nur an diese eine Sache, sondern an viele andere Dingen.

Zum Beispiel nicht nur an unsere Hausschlüssel, sondern auch an die Haustüre, die Haustüre, die Haustür oder den Klang des Schlüsselanhängers. Denkt man an die eigenen Tasten, wird ein anderes Netz von Nervenzelle aktiviert, als wenn man an die Tasten der Mutter denkt. Doch was geschieht, wenn bestimmte Gedächtnisse ganz verschwunden sind - zum Beispiel die Speicherung, wo die Fernsteuerung, die Sie gerade in der Hand haben?

Da wir im Allgemeinen übersehen, ist nicht ganz klar. Zum Beispiel sagt eine These, dass wir die Erinnerung überlagern oder stören, weil sie von neuen, aufregenderen oder wichtigen Gedächtnissen überdeckt oder beunruhigt wird. Dadurch geht der Zugriff auf die bisherigen Speicher verloren, sie sind nicht mehr mit dem Netz "verbunden". Es ist wichtig, dass wir es überhaupt übersehen - denn wenn unser Hirn alle an einem Tag erhaltenen Daten speichern würde, wären wir nicht mehr für den täglichen Gebrauch geeignet.

Wir sind im täglichen Leben oft verstreut. Als " bemerkenswert " werden sowohl wichtige Information als auch solche klassifiziert, für die es bereits gefühlsmäßige Berührungspunkte oder Erlebnisse gibt. Wenn wir überanstrengt, überlastet oder ermüdet sind, kann unser Erinnerungsvermögen viel weniger bewirken - wir werden vergessen. Im Stress versuche ich mich an mehrere Sachen zu erinnern, die alle zur gleichen Zeit gemacht werden müssen.

Menschen, die ohnehin abgelenkt sind, ließen sich oft durch ihre eigene Ablenkung betonen. So wird die Ablenkung erhöht. Aber es gibt ein Heilmittel: Es kann dazu beitragen, Gegenstände mit anderen Gegenständen gegen die alltägliche Streuung zu verknüpfen, weil unsere Nervenzelle neue Zusammenhänge herstellt und wir weniger rasch vergisst.

Büchlein: "Grad hatt' ich's noch - Das Handbuch für Zerstreute", von Johan Rapp, herausgegeben von rororo, 160 S. Diejenigen, die sehr vergessen sind, können ihr Erinnerungsvermögen schulen, zum Beispiel durch Gehirnjoggen. Aber wenn das Vergessen oder die Unvermögen, sich für eine bestimmte Zeit auf eine Sache zu fokussieren, den Arbeitsalltag äußerst schwierig macht und man sich nicht mehr an komplizierte Sachen erinnert, sollte man einen Doktor konsultieren.

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