Zerrung

Muskelzerrung

Der Unterschied zwischen einer Belastung und einem Riss ist aus medizinischer Sicht oft schwer zu machen. Bei den meisten Alltagsbelastungen ist keine besondere medizinische Behandlung erforderlich, sondern die Heilung erfolgt innerhalb weniger Tage. Blutergüsse und Zerrungen sind häufige Sportverletzungen. Aber auch im Alltag, zum Beispiel bei der Arbeit im Haushalt oder im Garten, kann man sich leicht zusammenreißen. Besonders bei Sportarten mit schnellen Sprints und Stopps wie Fußball oder Tennis treten Risse und Spannungen auf.

Zerrung

Waden- und Oberschenkelmuskeln sind besonders oft von Belastungen befallen. Oft werden Muskelverspannungen und Muskelfaserriss-Synonyme für die selbe Schädigung benutzt. Allerdings sind die Natur der Schädigung, die Therapie und die Vorhersage unterschiedlich. Nur in der akuten Phase ist die Therapie gleich. Dies führt zu einer Überstreckung der verspannten Muskelmasse.

Ausschlaggebend dafür sind vor allem mangelnde Erwärmung, Muskelermüdung durch Überbelastung oder bestehende Muskelschäden. Zerrissener Muskel oder gerissene Muskelfaser? Der Unterschied zwischen einer Belastung und einem Riss ist aus medizinischer Sicht oft schwer zu machen. Bei unsachgemäßer Behandlung kann es im weiteren Ablauf zu einem Riss der Muskelfaser kommen, d.h. die einzelnen Fasern zerreißen.

Symptom krampfartige Schmerzen, dauert mit steigender Beanspruchung plötzliche, scharfe Schmerzen; Therapie PECHPECH, Wird der Muskeln in der Ganzheit seiner Muskelfaser abgetrennt, wird von einem Muskel-Totalriss gesprochen. Die Verhärtung wird durch Über- und Fehlbelastungen verursacht und kann als Klumpen in den Muskeln empfunden werden. Ein Muskelzerrungen macht sich durch einen mit steigender Beanspruchung zunehmenden Muskelschmerz bemerkbar, der letztendlich als krampfhaft und gewalttätig bezeichnet wird und den Betreffenden zum Verzicht auf das Training drängt.

Außerdem kommt es zu einer geringfügigen Anschwellung und die befallene Muskelmasse tut beim Training stärker weh. Wenn die Schmerzen nicht innerhalb kürzester Zeit verschwinden und die Beweglichkeit und Kraft der Muskeln begrenzt sind, sollte ein Doktor konsultiert werden und es sollte geklärt werden, ob es nicht zu einer schwereren Schädigung kommt. Die Behandlung von Stämmen sollte nach dem PECH-Prinzip erfolgen:

Unterbrechung: Stoppen Sie den Wettkampf unverzüglich und machen Sie nicht weiter! Ice: Die betroffenen Stellen sollten unverzüglich abgekühlt werden; legen Sie das Inlandeis nicht unmittelbar auf die Schale, sondern wickeln Sie es in ein Lappen. Bei sofortiger Behandlung der Belastung werden die besten Resultate erreicht und die Muskelverspannungen nehmen ab. Eine Wärmebehandlung ist bei Belastung in keiner Weise geeignet und sollte unterbleiben.

Tritt jedoch ein Muskelfaserriss auf, müssen die betroffenen Muskeln für einige wenige Tage schont werden. Muskelverspannungen können, wie bei nahezu jeder Sportart, durch eine gute Erwärmung vermieden werden. Dadurch ist eine optimale Durchblutung der Muskeln gewährleistet. Zu wenige Unterbrechungen oder zu viele Trainingssitzungen können ebenfalls zu Muskelverspannungen führen, da die Muskeln zu stark belasten.

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