Zähneklappern

Zahngeschwätz

Bewußtlose Signale Warum unsere Zähne in Angst oder Kälte klappern. Unbewußte Signale: Warum unsere ZÃ??hne vor Sorge oder KÃ?lte rasseln.

Zorn kann ein Trigger sein, ebenso wie Ermüdung und Stress. Das ist der Naturfeind des Briefträgers. Das ist der Grund, warum sie frösteln oder gar erzittern können, wenn sie eine Rinde hören. Reflexe - denn Beben ist ein schützender Mechanismus des Organismus. In der Zeit, als unsere Ahnen noch haarig waren, hatten die so entstandenen Gänsehautwellen die Aufgabe, das Haar zu glätten und so ein wärmendes Luftkissen um den ganzen Organismus zu formen.

Ist dies nicht ausreichend, kontrahieren auch die Muskulatur der Arteriengefäße. Wenn das alles nicht gelingt, werden die Muskel unter der Schale angespannt. Dabei entsteht Hitze - und ab einer gewissen Spannung beginnt die Muskulatur zu beben. Sind alle diese Massnahmen nicht erfolgreich, will sich der Organismus durch eine verstärkte Muskelkontraktion wieder aufwärmen.

Zitternd ist die zusätzliche Erwärmung des Organismus. Damit ist auch das Klappern der ZÃ??hne erklÃ?rt. Wenn die Kaumuskeln zur Wärmeerzeugung angeregt werden, kollidieren die Ober- und Unterkieferzähne beim Beben. Wir können auch vor Belastung beben, z.B. beim Tragen eines schweren Gegenstandes mit verspanntem Oberarm. Diese Erschütterung wird als physiologisches Erschüttern genannt.

"Spannung, Erregung, Ängste oder Ärger können auch zu einem Anstieg der körperlichen Erschütterungen führen", sagt Tass.

Dadurch wird eine verstärkte Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Muskelzellen sichergestellt, die so auf eine eventuelle Entfluchtung oder einen möglichen Angriff vorzubereiten sind. Im Falle von großer Furcht oder Aufregung werden die Muskelpartien so verkrampft, dass sie zu erzittern anfangen. Diese Zitterung hat auch die gleiche Aufgabe wie das Erwärmen vor dem Training: Die Muskulatur wird erwärmt, so dass die Muskelfaser der zu erwartenden Beanspruchung aushalten kann.

Beben kann auch gesundheitliche Gründe haben. Sogar mit zunehmendem Alter erbeben wir. Denn: Der körpereigene Temperaturanstieg erfolgt innerhalb kurzer Zeit - und dafür ist Muskeln schütteln die wirksamste Form. Darüber hinaus können Entzugssymptome dazu beitragen, dass Drogen- und Alkoholabhängige erbeben. Auf diese Weise erkennt der Mensch dort, wo es keine gibt, die Erkältung - und bebt sie.

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