Wust Wind und Sonne

Wind und Sonne Wust

Die Wust Wind & Sonne ist in der Datenbank als: Wind & Sonne - Wust In der Morbacher Energie-Landschaft im Landkreis Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz) werden ab Jahresmitte 2018 Windkraftanlagen wieder in Strom umgewandelt. In der Morbacher Energie-Landschaft wird der gesamte Park ein Bürgerschaftlicher Windenergiepark nach dem Bürgermodell der Bürgerenergieunternehmen Morbach Süd GbR & Co. KG und der Bürgerenergie Morbach Nord GmbH & Co. Kompetente Ansprechpartner sichern die fachgerechte Durchführung und den langfristigen Projektbetrieb: wiwi consult Construction GmH & Co.

Kommanditgesellschaft für den Bereich Konstruktion und die Wust - Wind & Sonne GmH & Co. Das wirkliche Stadtmodell begann mit dem Staatsbürgerwindrad Erlbach - 30 Bürgerinnen und Bürgern aus Erlbach haben es gewagt, mit Hilfe von Wust - Wind & Sonne eine Bürgerwindkraftanlage in ihrer Wohngemeinde zu bauen. Stets mit dem Anspruch, ein wirkliches Bürgerleitbild zu realisieren.

Die reale Bürgergesellschaft steht für die reale Bürger-Energiegesellschaft: Beteiligung der Bevölkerung, Finanzierungen durch Regionalbanken, größtmögliche Wertsteigerung in der jeweiligen Landeshauptstadt und professionelles technisches und kaufmännisches Management während der Projektdauer. Mittlerweile arbeitet ein 17-köpfiges Expertenteam am Real Citizen Model for Wind & Sun - um Ihre Ideen in ein dezentrales Energieumwandlungsprojekt in den Händen der Bürger umzusetzen.

Zur energetischen Sanierung mit realen Bürger-Energiegesellschaften! Zusätzlich zur Projektplanung und kommerziellen Betreuung von öffentlichen Einrichtungen zur Gewinnung regenerativer Energie aus Wind und Sonne können wir Ihnen ein zuverlässiges und effektives technisches Management Ihrer Anlage anbieten. Ihr öffentliches Energiesystem erzeugt Elektrizität aus regenerativen Energiequellen in Ihrer Stadt.

Staatsbürgerwindenergie Lonnerstadt - der abgeschlossene Windpark von Wust - Wind & Sonne im ECO-Anlagecheck

Das Wust - Wind & Sun Gesellschaft mbH & Co. Das Unternehmen windenergie Lonnerstadt gGmbH & Co. Die KG beteiligt sich an fünf Windkraftanlagen in Nordbayern. In Lonnerstadt werden fünf Windkraftanlagen der Nordex Energy GmbH errichtet. Der Bau und Betrieb des Parks ist genehmigt.

Fondsinitiator und Kontoführer der Bürgerenergie Lonnerstadt GbR. Die Wust - Wind & Sonne Gesellschaft mbH & Co. Die im Jahr 2008 gegründete Gesellschaft aus dem mittelfränkischen Erlbach hat den Betrieb des Windparks aufgebaut und wird nach Abschluss die kommerzielle und fachliche Leitung übernehmen. Nach der Broschüre wurden in Bayern bisher 18 öffentliche Windparks mit insgesamt 37 Windkraftanlagen errichtet.

Gründerin, alleinige Kommanditistin und alleinige geschäftsführende Gesellschafterin der Wust - Wind & Sonne GmH & Co. Kommanditgesellschaft ist Erich Wust. Der gelernte Wirtschaftsprüfer ist laut Verkaufsprospekt seit mehr als zwölf Jahren in den Geschäftsfeldern der steuerlichen Begleitung von Windkraftanlagen sowie der Projektierung und des Betriebs managements von Windkraftanlagen aktiv.

An der WWS Projektmanagement AG beteiligt sich Erich Wust mit 90 Prozent am Kapital der WWS Projektierung. KG aus dem niederländischen Erlbach, die als Hauptauftragnehmer den Windenergiepark Lonnerstadt für den Fond errichten wird. Desweiteren ist Erich Wust Geschäftsführer der WWS Projektmanagement Gesellschaft. Der Komplementär WWS Verwaltungs- Gesellschaft ist ermächtigt, das Eigenkapital über 6,25 Mio. EUR hinaus zu steigern.

Der Bieter hat laut Verkaufsprospekt die Wahl, die Zeichnungsfrist für den Fall, dass das beabsichtigte KG-Kapital nicht bis zum Stichtag 30. Juni 2015 gezahlt wurde, zu verlängern. Nach Angaben des Anbieters wird diese Variante nicht vor dem Stichtag 30. Juni 2015 ausgeübt, wenn das Grundkapital zu diesem Stichtag noch nicht plaziert ist.

Laut Anbieter sind rund 50 Prozent des vorgesehenen Kapitals bei Bürgerinnen und Bürger aus der Nähe des Windparkstandorts plaziert (Stand: Jänner 2015). Laut Anbieter gibt es keine regionalen Grenzen für die Plazierung der zweiten Jahreshälfte des vorgesehenen Eigenkapital. Nach dem Verkaufsprospekt sind die Kredite noch nicht gebunden.

Der Anbieter rechnet mit dem Abschluß von drei Krediten zu den nachfolgenden Konditionen: Der Kredit 1 hat ein Gesamtvolumen von 5,6 Mio. EUR mit einem Zinssatz von 3,45% p.a. und einer Restlaufzeit von 20 Jahren, der Kredit 2 hat ein Gesamtvolumen von 5,0 Mio. EUR und einen Zinssatz von 3,2% mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren und der Kredit 3 hat ein Gesamtvolumen von 3,95 Mio. EUR mit einem Zinssatz von 2,55 % und einer Restlaufzeit von 10 Jahren.

Laut Anbieter ist der Vertragsabschluss für Ende Feber 2015 vorgesehen. Laut Verkaufsprospekt beabsichtigt die Kapitalanlagegesellschaft, einen Vollwartungsvertrag mit dem Anlagenbauer und Hauptauftragnehmer zu schließen. Vertragsgemäß gewährleistet das Unternehmen eine 97-prozentige Anlagenverfügbarkeit über einen Zeitraum von 15 Jahren. Laut Anbieter ist der Abschluß der Totalunternehmer- und Komplettwartungsverträge für Ende Feber 2015 vorgesehen.

Der Mietvertrag enthält nach Ansicht des Anbieters keine Mindestleasingzahlung, die von der Stromausbeute abhängt. Für Windkraftanlagen, die 2015 in Kraft treten, ist eine Direktvermarktung nach dem EEG vorgeschrieben. Der Gesamtfinanzierungsgrad pro kW bewegt sich im Branchenvergleich zu anderen Windenergiefonds, die in Deutschland in Windkraftanlagen investiert haben, im niedrigen Rahmen. Laut Anbieter haben die Mietverträge eine Vertragslaufzeit von 20 Jahren zuzüglich einer Verlängerungsmöglichkeit zu unverändert zwei mal fünf Jahren seitens der Kapitalanlagegesellschaft, so dass - wenn die Betriebsbewilligung für den Windenergiepark verlängert wird - ein Weiterverkauf oder ein weiterer Windparkbetrieb nach 2035 und damit zusätzliche Erträge möglich sind.

Technologie und ErtragDie fünf Windkraftanlagen des Nordex N117 Typs haben jeweils eine Leistung von 2,4 Megawatt und eine Höhe von 141 m. Diese sind für Standorte im Binnenland konzipiert, wo der Wind weniger stark ist als an der Kueste. Für den Lonnerstädter Park erwarten die Windexperten durchschnittliche Windstärken von 5,3 bis 5,7 Meter pro Sek unde (m/s) in der Höhe der Nabe.

Für den Windenergiepark Lonnerstadt haben die Regensburger und die RSC-Gruppe ( "Dr. J. Guttenberger") aus Velburg jeweils einen Windreport verfasst. Im Durchschnitt rechnen die Experten mit 28,391 Mio. Kilowattstunden Strom, die der Park pro Jahr erzeugen kann. Der Lieferant hat in der Prognose einen Sicherheitsrabatt von 7 Prozentpunkten von dieser Menge Strom einbehalten.

Zusätzlich werden in der Broschürenberechnung Kabel- und Transformatorverluste von 2 Prozentpunkten und Verluste der technischen Verfügbarkeit von 3 Prozentpunkten betrachtet. Die Genehmigungsbehörden legen nach Prüfung der Angaben die Stillstandszeiten der Windkraftanlagen zum Schutze der Tiere fest. Vorsichtshalber hat die Bewilligungsbehörde Stillstandszeiten für die ersten beiden Jahre des Betriebs festgesetzt, die in der Prognoseberechnung mit einer Reduzierung des Energieertrags um 5,0 Prozentpunkte pro Jahr für die ersten beiden Jahre des Betriebs Berücksichtigung finden.

Der Anbieter berechnet für den Zeitraum nach den ersten beiden Einsatzjahren einen Rabatt von 1,5 Prozentpunkten auf das Fledermausaufkommen, der im Sicherheitsrabatt von 7 Prozentpunkten inbegriffen ist. Die 1,5 Prozentpunkte stimmen laut Anbieter mit den Erfahrungswerten aus anderen Windkraftanlagen überein. Die große Höhe der Nabe soll laut Broschüre die Störeinflüsse des Windfeldes dämpfen.

UmweltauswirkungenMit der Stromerzeugung von 25 Mio. Kilowattstunden, die die Windkraftanlagen nach dem Expertenmittelwert abzüglich des Sicherheitsabschlags erbringen sollen, kann ein durchschnittlicher Strombedarf von 3.500 Kilowattstunden theoretisch rund 7.100 Haushalten pro Jahr versorgen. Gegenüber der Stromerzeugung aus herkömmlichen Anlagen spart der Einsatz der Windkraftanlagen rund 16.000 t im Jahr.

Für die Windkraftanlagen des Lonnerstädter Parks beträgt die Energierücklaufzeit rund ein Jahr. Während dieser Zeit generieren die Windkraftanlagen die Menge an Energie, die für die Fertigung, den Abtransport und die Instandhaltung der Turbinen benötigt wird. Die fünf Windräder befinden sich nach der in der Broschüre enthaltenen Zeichnung am Waldrand. Laut Anbieter war es der ausdrückliche Wille der Kommune, keine Waldgebiete zu berühren, so dass die Werksstandorte entsprechend gewählt und keine Waldgebiete abgeholzt wurden.

RisikoBau- und Betriebsgenehmigung für den Windenergiepark Lonnerstadt wurde am 28. Juni 2014 erwirkt. Eine Klage gegen die Zulassung des Windenergieparks Lonnerstadt gibt es nach Ansicht des Anbieters nicht. Baubeginn des Windenergieparks Lonnerstadt ist für das Jahr 2015 vorgesehen. Ende 2015 ist die Inbetriebsetzung der fünf Windkraftanlagen vorgesehen.

Die Gefahr einer verzögerten Inbetriebsetzung der Windenergieanlage ist gegeben. Bei einer Erstinbetriebnahme der Anlage bis 2016 könnte die Vergütung für den Windenergiepark nach dem EEG um bis zu 1,2 Prozentpunkte gesenkt werden. Eine Verspätung der Errichtung des Parks ist wahrscheinlicher, sofern der Totalunternehmervertrag noch nicht geschlossen ist.

Im Regelfall ist in den Verträgen eine Bestimmung vorgesehen, wonach der Auftragnehmer die Anlagen innerhalb von zwölf Monaten nach Vertragsschluss oder der ersten Vorauszahlung in Dienst zu stellen hat. Die Vertragsabschlüsse stehen unter der Bedingung, dass genügend Eigenmittel zur Verfügung gestellt werden, um das Windpark-Projekt Lonnerstadt zu verwirklichen. Durch die noch nicht geschlossenen Kontrakte ergibt sich ein grundsätzliches Risiko, dass die potenziellen Kontrahenten von ihrem Kaufangebot Abstand nehmen oder die Kontrakte nur zu Bedingungen geschlossen werden können, die über den im Verkaufsprospekt berechneten Bedingungen stehen.

Gemäß Partnerschaftsvertrag muss die Liquidation jedoch von der persönlich haftenden Gesellschafterin genehmigt werden, wenn die von der Beteiligungsgesellschaft betreibenden Windkraftanlagen einschließlich Nebenanlagen noch nicht komplett abgebaut sind. Herr Erich Wust ist Geschäftsführer der Wust - Wind & Sonne GmHW. KG, dem Fondsanbieter und Betreiber des vorgesehenen Parks, und der WWS Projektmanagement GmbH & Co.

KG, die den Park baut und an die Beteiligungsgesellschaft veräußert. Die Mietverträge für den Windenergiepark Lonnerstadt sind geschlossen, die meisten anderen noch nicht. Dies ist ein weiterer Grund, warum die Gefahr einer späten Inbetriebsetzung der Windenergieanlagen nach wie vor gegeben ist. Beim Betrieb des Parks droht ein geringerer Ertrag als erwartet.

Die Lage des Fondes ist etwas schwächer und der Kauffaktor für den Park liegt leicht über dem Durchschnitt. Eventuelle Zusatzerträge nach 2035 aus dem Vertrieb oder dem Betrieb des Parks werden in der Fondsrechnung nicht erfasst, so dass hier ein höheres Renditepotenzial liegt. Auch in Süddeutschland stellt die Windenergie eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Energiegewinnung dar, wenn für Binnenstandorte optimale Turbinentypen zum Einsatz kommen, wie im Fall des Windenergieparks Lonnerstadt.

Der Windpark Lonnerstadt zeichnet sich durch ein ausgeglichenes Stärken-Schwächen-Verhältnis und einen angemessenen Return on Investment aus.

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