Wunderwelt

Zauberwelt

mw-headline" id="Inhalt">Inhalt[source code]> Joseph Domany, Friedrich Bauer, Ingrid Greisenegger, Das Magazin war von Anfang an der Unterhaltsamkeit und dem Unterricht der Kleinen vom Lesen bis zur Geschlechtsreife gewidmet. Die Leserschaft wurde in jeder Nummer in einer Mischung aus Wort und Bild mit Erzählungen, Legenden und Erzählungen aus Sitten und Bräuchen geschult. Bei den Älteren wurden Seiten über die Themen Umwelt und Technologie (zunächst als "Feld-, Forst- und Wiesenzeitung", später stärker naturwissenschaftlich ausgerichtet als "Die Wunderwelt der Natur") und Sammlungsseiten mit Persönlichkeit oder interessanten Fakten aus den Bereichen Kulturgeschichte und Technologie mitgebracht.

Seit der ersten Auflage der Wunderwelt wurde die Tageszeitung mit Seriengeschichten, zum Teil aus Bücher, entworfen. Es gab Bildgeschichten auf ein bis zwei Blättern pro Reihe und Auflage (ein bis drei kleine Abbildungen pro Seite). Wiederkehrende Bestandteile der Wunderwelt waren Sonderausgaben zu Beginn der Adventszeit, der Osterfeiertage, später zu Beginn des Herbstes oder andere Thematiken.

Ein Band erschien bis 1976 einmal im Jahr als gebundener Band. "Die farbenfrohen Bücher", "Das farbige Heft von 1000 Witzen", "Das neue farbige Heft I und II", "Das farbenfrohe Heft (Natur)", "Das farbenfrohe Heft (Technik)" und "Das farbenfrohe Heft". Selbst nach der kompletten Neugestaltung der Tageszeitung im Januar 1977 unter Dr. Ingrid Greisenegger war es erklärtes Anliegen, Verantwortungsbewusstsein, Umweltbewusstsein und Sozialkritik zu transportieren.

Noch bis zur Veröffentlichung der jüngsten Auflage in Österreich 1986 wurden junge Menschen als neue Zielgruppen und nicht mehr als Kind bezeichnet. Schwerpunkte der Zeitschriften nach 1977 waren Lern- und Pflegetipps, Kino-, TV-, Theater- und Buchtipps, die Comics "Strick" und "Schnürl und Strack" von Klaus Pitter, die Reihe "Die gabts bald nicht mehr" (bis 1982), die Erzählreihe "Till Eule" von Ernst A. Ekker, der Minithriller von Wolfgang Ecke (Perry Clifton, Balduin Pfiff), die Musikkritikreihe "Hopp & Pop", später ersetzt durch "Musik", von Georg Turic.

Monika Skidelsky (Rätsel und Kunsthandwerk), Rosl Warzilek (Illustrationen), der Handwerksonkel Hans Weinhappel, Friedrich Bauer (Seriengeschichten und Rätsel), Anni Gwehenberger (Text), Trude Piesch ("Saxumulus" und personelle Veränderungen - z. Als Peter Paul Prínz 1961 nach Australien emigrierte[5] - führte zu zusätzlichen Belastungen für andere Schriftsteller wie Teja Áicher, der teilweise als Ersatz tätig war, aber ab und zu seine eigene Serie neu gestalten musste.

Zwischen 1966 und 1976 war Friedrich Bauer Chefredakteur, der Inhalt der Zeitung war geprägt von Erzählungen (z.B. "Durchs wildes Afrika" von Lore Korzendörfer, mehrere Folgen von "Willibald der Zauberlehrling" von Peter Paul Prinz, "Ein Herbst für Perry Clifton" von Wolfgang Ecke), vielen Puzzles, Handarbeitsanweisungen (auch in Kooperation mit dem Fernsehprogramm "Wer mit dem?

Bis 1976 verblieb das Wundermaskottchen Bumsti. Im Jahr 1977 änderte sich der Verlagshaus und damit auch die Redaktion: Nun haben Ingrid Greisenegger und Heidi Dumreicher den Inhalt der Fachzeitschrift geprägt. Erstmalig tauchte im Sommersemester 1977 der Terminus "Umweltschnüffler" auf, der in den letzten Jahren der Wunderwelt zum zentralen Leitmotiv dieser Fachzeitschrift wurde. Neueinsteiger und Grafikdesigner wie Klaus Pitter, Hella Soyka, Helga Meinhart, Wilhelm Dabringer, Jörg Wollmann und viele andere beschäftigten sich mit Fragen wie zum Beispiel Umwelt- und Sozialkritik.

Ab 1978 wurden in der Wunderwelt raffiniertere, teils sozialkritische Comic-Reihen herausgegeben, zunächst "Asterix in Spanien", ab Herbst 1979 "Dir. Seit 1980 sind volkskundliche Reportagen von Brigitte Peter und Beiträge zur Lokalgeschichte entstanden. In der Wunderwelt erscheinen ab Herbst 1982 Reprints der Comic-Serie "Pussy" von Peyo. Die Wunderwelt verschmolz 1986 mit dem heute noch existierenden Jugendmagazin "treff" aus dem Freiburger Verlagshaus Family Media GmH & Cie KG, aus dem nach Angaben des Verlages nichts wurde.

Bekanntlich wurde die jüngste "treff Wunderwelt" im Juni 1994 veröffentlicht und der Name "Wunderwelt" ist nun Teil des Trend-Profil-Verlags. Seit der Übernahme durch den NEWS-Verlag in den frühen 2000er Jahren wurden 2005 auch einige kostenlose Beilagen unter dem Titel "NEWSino - die WUNDERWELT von NEWS" veröffentlicht. Ab Ausgabe 1, 1948 bis Ausgabe 8, 1967 erscheint das 16seitige Magazin alle zwei Wochen, bis 1978 hat die monatliche Ausgabe meist 32 Blätter, ab Mitte 1978 erscheint sie quartalsweise mit 64 seitig.

Liste aller Comic-Serien in der Wunderwelt mit mind. 3 Folgen: Die 61 Rumänischen Romanen und Fortetzungsgeschichten mit Zahl der Folgen von 1949-1954 und 1959-1962 (197), Overview of the course of the journal "Wunderwelt" (chronological to 1986).

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