Windpark Vogelsberg

Vogelsberg Windpark

Mit dem Windpark Vogelsberg (kurz WEPV, oft auch Hartmannshain genannt) entsteht ein Windpark in der Gemeinde Grebenhain in Hessen. In der thüringischen Stadt Vogelsberg befindet sich der Windpark Vogelsberg. Der Windpark Helpershain-Meiches, Vogelsbergkreis; zur Lagekarte Helpershain-Meiches.

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Mit dem Windpark Vogelsberg (kurz kurz GEPV, oft auch Hartmannshain genannt) entsteht ein Windpark in der hessischen Stadt Grebenhain. Im Windpark Vogelsberg befinden sich acht WKA. Es werden drei Enercon E-82 (Nabenhöhe 108 Meter, Rotordurchmesser 82 Meter, Nennleistung je 2 MW) und vier GE Wind Energy I. 5 Liter (Nabenhöhe 80 Meter, Rotordurchmesser 77 Meter, Nennleistung je 1,5 MW) eingesetzt.

Ein Tacker TW I. 5i (Nabenhöhe 67 Meter, Rotordurchmesser 65 Meter, Nennleistung 1,5 MW) wurde vom ehemaligen Testgelände mitgenommen. Die Gesamtleistung des WEAs beträgt 13,5 MegaWatt. Der erzeugte Strom wird über zwei Übertragungsstationen unmittelbar am Windpark und in 2 Kilometer Entfernung in das Stromnetz der oval AG eingespeist.

Ursprünglich als experimenteller Windpark und Versuchsfeld konzipiert, sollte das WMV die Prüfung verschiedenster technologischer Ansätze (z.B. Wind- und Leewardrotor, Zwei- und Dreischaufelrotor, Synchron- und Asynchrongenerator, Strömungsabriss und Pitchregelung, Stirnradgetriebe und Planetengetriebe) von Windenergieanlagen unter den selben Einsatzbedingungen im Mittelgebirge ermöglicht. Bis zu dreizehn Turbinen waren geplant, von denen drei zu einem in den Windpark eingebauten Versuchsfeld gehört.

Abschließend wurde jeweils eine der nachstehenden Turbinen installiert (Nabenhöhe, Läuferdurchmesser und Bemessungsleistung in Klammern): Krogmann 15/50 (Nabe 30 Meter, Läufer 15 Meter, 50 Kilometer), Enercon E-17 (Nabe 30 Meter, Läufer 17,2 Meter, 80 Kilometer), Hüllmann FHW 100 (Nabe 24 Meter, Läufer 20 Meter, 100 Kilometer), AN Boni 150/30 (Nabe 30 Meter, Läufer 23 Meter, 150 Kilometer), MAN Aeroman 14.

Acht/33 ( " Tacke TW 250 " (Nabe 30 Meter, Rotoren 24 Meter, 250 kW), HSW 30 (Nabe 22 Meter, Rotoren 12,5 Meter, 30 kW), HSW 250 (Nabe 28,5 Meter, Rotoren 25 Meter, 250 kW). Urspruenglich war auch ein einfluegiger MBB Monopteros MS30 (Rotor 33 Meter, 200 kW) geplant.

Aufgrund der inzwischen erfolgten Einstellung der Produktion dieser Art wurde jedoch eine weitere (modifizierte) HSW 250 (mit größerem Rotordurchmesser von 28,5 m) erbaut. Bis zu neun der dreizehn potenziellen WEPV-Stände waren in Summe besetzt. Auch alle anderen Windkraftanlagen mit aktivem Windnachlauf und drei Rotoren entsprechen bereits dem heute üblichen Design.

Der Windpark wurde vom Bundesland Hessen und der OVAG projektiert und errichtet, die 1989 zusammen die Windpark Vogelsberg Gesellschaft für Windenergie als Betriebsgesellschaft gegründet haben. Nachdem ISET an fünf unterschiedlichen Orten in Vogelsberg die Windmessung durchgeführt hatte, wurde der Ort bei Hartmannshain endgültig als Ort gewählt. Der Windpark wurde vom Bundesforschungsministerium im Zuge des 1989 gestarteten 100-MW-Windprogramms gefördert, das 1991 zum 250-MW-Windprogramm ausgebaut wurde.

Produziert ers were Krogmann, Enercon, Hüllmann, Bonus Energy (German distribution by AN Windenergie), Tacke Windtechnik and Hünner shipswerft (HSW). Damit spiegelt das WMV auch die damals noch von kleinen und mittleren Betrieben geprägte Windkraftbranche wider. Nur Enercon als eines der wichtigsten Industrieunternehmen der Welt und als europäischer Marktleader ist heute noch vorhanden.

Die AN und Boni hingegen stellen nach der Siemensübernahme die Siemens Wind Energy División dar, während die Tacke Windtechnik mit dem US-Unternehmen Enron Wind Systems (später GE Wind Energy) fusioniert wurde. Darüber hinaus war das WMV von Anfang an als Vorführobjekt für die Bevölkerung und für Anleger gedacht. Bis auf die 1,5-MW-Anlage von Tacke (heute GE Wind Energy) wurden im August 2004 alle vorhandenen Werke abgebaut.

In einem erstmalig in Hessen realisierten Repowering-Projekt wurden in der Folge vier Windenergieanlagen des Typs GE Wind Energy mit einer Gesamtleistung von je 1,5 Mega. In der Sommersaison 2010 folgen drei Enercon-Anlagen mit einer Kapazität von je 2 MegaWatt. Sie waren zum Fertigstellungszeitpunkt nach den nur leicht erhöhten Vestas-Windturbinen im 2008-2009 entstandenen Windpark Fleschenbach-Neustall auch das zweithöchste Bauwerk im Vogelsberg.

Das WEA wird seit dem Depowering als herkömmlicher gewerblicher Windpark geführt.

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