Windkraftanteil Deutschland

Windenergieanteil Deutschland

Das deutsche Klimaversprechen erfordert doppelt so viel Windkraft. Der Windenergieanlagenhersteller Enercon will in Deutschland Hunderte von Arbeitsplätzen abbauen: Langsamere Expansion: Langsame Windkraft. Den größten Anstieg der Stromerzeugung verzeichnet die Windkraft.

Fotovoltaik, Windenergie und Biomassenutzung schneiden in ganz Europa besser ab als Kohle.

Dennoch stagniert der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion laut einem Gutachten von Agora Energiewende und Sandbag. Während die Windenergie stark zunahm, ging die Zahl der Wasserkraftwerke wetterbedingt stark zurück. Die beiden Think Tanks erkennen großes Zukunftspotenzial, vor allem in der immer kostengünstigeren Fotovoltaik. 2017 wurde in der EU mehr Elektrizität aus Windenergie, Sonnenenergie und Biomassen erzeugt als aus Kohle und Kohle zusammen.

Dies beweist eine Gemeinschaftsanalyse von Agora und Sandbag aus Deutschland. Entsprechend stieg die Stromproduktion aus diesen regenerativen Energieträgern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwölf Prozentpunkte auf 679 terawa. So hat sich der Stromanteil aus Photovoltaik-, Windkraft- und Biomassekraftwerken in der EU seit 2010 mehr als verdoppelt. 2.

Ungeachtet des Wachstums stagniert der Marktanteil aller regenerativen Energieträger in der EU im vergangenen Jahr bei 30 Prozent. Ursächlich hierfür sei der starke Rückgang der Stromproduktion aus Wasser - aufgrund geringer Niederschlagsmengen und Schneemengen - gewesen. Die Anteile der regenerativen Energieträger entwickelten sich von Jahr zu Jahr sehr ungleich.

Großbritannien und Deutschland haben demnach in den letzten drei Jahren mehr als die Hälfe zum Ausbau der erneuerbaren Energien beizutragen. So wurden im vergangenen Jahr 30 Prozent des deutschen Stromes aus Wind, Fotovoltaik und Bioenergie gewonnen. Auch in Großbritannien waren es 28Prozente.

Das stärkste Wachstum verzeichnete Dänemark beim Anteil der erneuerbaren Energien: Im vergangenen Jahr kamen 74% der Stromerzeugung aus Windenergie, Fotovoltaik und Bioenergie, was eine Steigerung von sieben Prozentpunkten innerhalb eines Jahrs darstellt. Die beiden Think Tanks in Slowenien, Bulgarien, Frankreich, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verzeichnen dagegen seit 2010 sehr geringe Wachstumsraten.

Eine Ausnahme sind Kroatien und Rumänien, wo der Stromanteil aus Windenergie, Fotovoltaik und Bioenergie seit 2011 von niedrigem einstelligem Wert auf 18 (Kroatien) bzw. 16 (!) Prozentpunkte anstieg. Im Jahr 2017 wurden in sechs EU-Ländern weniger als zehn Prozentpunkte des Stromes aus diesen erneuerbaren Energiesystemen erzeugt: Slowenien liegt mit vier Prozentpunkten an letzter Stelle.

Etwas mehr in Bulgarien (sieben Prozent), Frankreich (acht Prozent), der Slowakei (acht Prozent), Tschechien (acht Prozent) und Ungarn (zehn Prozent). "Der Ausbau der regenerativen Energie in Europa wurde in den letzten Jahren maßgeblich von der Erfolgsstory der Windkraft in Großbritannien und Deutschland beeinflusst", sagt Matthias Buck, Head of European Energy Policy bei Agora Energywende.

Aber nur wenn alle europäischen Staaten gleich engagiert sind, können erneuerbare Energieträger bis 2030 35 % des Energieverbrauchs ausmachen. "Dazu kann die Fotovoltaik wesentlich mehr als bisher beizutragen. Danach steuerte die Fotovoltaik zwischen 2014 und 2017 nur 14% zum Wachstum der erneuerbaren Energieträger (ohne Wasserkraft) bei, während die Windkraft im gleichen Zeitabschnitt 72% beitrug.

Fossile Brennstoffe entwickeln sich ungleichmäßig. Demnach sank die Stromproduktion aus Kohle im vergangenen Jahr aufgrund der gestiegenen Windkraftproduktion um sieben Prozentpunkte. Die CO2-Emissionen des Strommarktes in Europa waren auch im Jahr 2017 trotz des Wachstums der Wind- und Sonnenenergie nicht zurückgegangen und blieben bei 1019 Mio. t.

Gründe hierfür sind auch die sinkende Stromerzeugung in Deutschland und Frankreich sowie der gestiegene Strombedarf. Demnach ist der Strombedarf in ganz Europa im Jahr 2017 zum dritten Mal in Folge um 0,7 Prozentpunkte gestiegen. Im Jahr 2017 wurden 1756 Mio. t Kohlendioxid im Rahmen des Emissionsrechtehandels (ETS) emittiert, sechs Mio. t mehr als im vorigen Jahr.

Sandsack und Agora Energywende erwarten daher einen Zuwachs von rund einem Prozentpunkt der Gesamttreibhausgasemissionen in der EU. Dem Bericht zufolge verursachten 258 Steinkohlekraftwerke in der EU im vergangenen Jahr 38% aller Emissionswerte im Emissionshandel, was 15% der Gesamttreibhausgasemissionen entspricht. "Die Niederlande, Italien und Portugal kündigten 2017 an, die Kohleverstromung in den nächsten Jahren aufzulösen.

"Zur Förderung des Energiewandels in Süd- und Mitteleuropa hat Agora vor kurzem ein Garantieprogramm zur deutlichen Senkung der Kosten für die Finanzierung erneuerbarer Energieprojekte in diesen Staaten vorgelegt. In Brüssel wurde am Donnerstag die Studie "The European Power Sector in 2017" präsentiert.

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