Windkraft Sachsen

Windenergie Sachsen

Sachse Im Jahr 2017 wurden beispielsweise nur sieben Werke zugelassen. In Sachsen wird nach Ablauf der 20-jährigen EEG-Vergütung eine Vielzahl von Betrieben ab 2021 nicht mehr rentabel sein. Dies macht klar, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Freistaat Sachsen auch in den kommenden Jahren den Schlussstrich in der Expansionsstatistik ziehen wird.

Sachsens Pläne zum Windkraftausbau

Der sächsische Staat will den Aufbau der Windkraft vorantreiben. Nach Angaben des Ministeriums stieg die Anzahl der Windkraftanlagen im vergangenen Jahr um 33 auf 886 und die Einspeisung von 1600 auf 1860 GWh. Nach Angaben des Ministeriums wurden im Jahr 2015 22,9 % des gesamten Brutto-Stromverbrauchs Sachsens durch Windkraft, Biomassenutzung, Photovoltaik bzw. Wasserwirtschaft abgedeckt. "Das Bündnis von CDU und SPD will sich an den Zielsetzungen der Bundesregierung beim Aufbau alternativer Energien ausrichten.

Wie das sächsische Ministerium prognostiziert, wird ein großer Teil davon auf die kostengünstige Windkraft entfällt. Martin Maslaton, der Vorsitzende des Deutschen Windenergieverbandes in Sachsen, hält dies jedoch für zu zögerlich. Die " weitere schleppende Expansion der Windkraft " bedauert er. Außerdem gäbe es inzwischen ein bundesweites Netzwerk von Volksinitiativen gegen die Windkraft.

"Bis zu 52 Volksinitiativen kommen aus ganz Sachsen", bekräftigt Michael Eilenberger, Leiter des Landesverbands Sachsen des BMLV. Windkraft bezeichnet er als "völligen Unsinn". "Es gibt keine einheitlichen Regelungen für den Windenergieausbau und vor allem für die Entfernung zu Wohngebieten in Sachsen", beklagt der Hauptgeschäftsführer des Landes Sachsen, Andre Jacob.

"Dadurch verlagerte sich der Disput über den Umgang mit dem Windenergieausbau auf die lokale Stufe. "Mangels einheitlicher Richtlinien variierten auch die Vorstellungen der Planungsgesellschaften in Sachsen. "In Sachsen wurden die Mindestentfernungen im vergangenen Jahr aufgehoben. "Die Windkraftblockade haben wir im Nov. 2015 beendet", erklärte Bundeswirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

Statt einer Pauschalrichtlinie setzt das Bundesministerium auf mehr lokale Mitbestimmung. Der Landesparlament hat in den vergangenen Wochen wiederholt über Windkraft diskutiert. "Mit der neuen Regierungskoalition hat sich die Bewilligungspraxis für Windkraft nicht verbessert", bemängelt Gerd Lippold, Energie-Experte der Gruenen. Der Akzeptanzwert von Windenergieanlagen in den Landesteilen Sachsens muss erhöht werden.

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