Windkraft Deutschland Statistik

Windenergie Deutschland Statistik

Statistiken der Woche: Windenergie in Deutschland Wie die Informationsgrafik von Technology Reviews und Statistiken belegt, macht der Stromertrag aus Windenergie in Deutschland einen beträchtlichen Teil der regenerativen Energieträger aus. Der Anteil der regenerativen Energieträger an der Bruttostromproduktion in Deutschland beträgt inzwischen 29 %. Mehr als ein Viertel davon entfällt auf Windenergieanlagen. Nach Angaben der AG Energiebilanzen haben die rund 27.000 Anlagen im vergangenen Jahr 79,2 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert, wie die Informationsgrafik zeigt, die in Zusammenarbeit mit Statista erstellt wurde.

Weitere Beiträge zur "Statistik der Woche" Allein im vergangenen Jahr wurden knapp zehn Mrd. EUR in neue Systeme investier. "Laut der Fachagentur für Regenerative Energien bietet vor allem der Ersatz von Altanlagen durch modernere, effizientere ("Repowering") und die Nutzung der Windenergie auf See ("Offshore") Aussichten für einen weiteren Wachstum.

In den letzten Jahren hat die Technik sogar beachtliche Erfolge erzielt, wie der Anblick moderner Windenergieanlagen aufzeigt. Sie haben eine Bauhöhe von 123 Metern (2005: 89) zur Nabe und einen Durchmesser von 105 Metern (2005: 73) und eine elektrische Anschlussleistung von 2.727 kW (2005: 1.719). Wo frühere Offshore-Anlagen in der Regel auf großen Rahmen im Flachwasser aufgestellt sind, können Schwimmfundamente die Windenergieanlagen auch an tiefer gelegenen Punkten mit Stahlkabeln in Stellung halten.

Die sieben Zahlen zur Boomstatistik der Windkraft

Das Jahr 2017 war ein neues Jahr für die Windenergie in Europa, so ein am Donnerstag veröffentlichtes WindEurope-Bericht. Energiepolitisch gesehen war 2017 das "grünste Jahr aller Zeiten" für Großbritannien - und Offshore-Projekte spielten dabei eine große Rolle. Der jüngste WindEurope-Bericht belegt, dass die Perspektiven für ganz Europa gut sind: Der Windenergie-Markt wird voraussichtlich weiter kräftig zulegen.

"Dickson weiter: "Das beweist, dass Europa sich für 2030 ein viel größeres Ziel für erneuerbare Energien aufstellen kann. 35% sind leicht zu ereichen. Vor allem, wenn die neuen schwebenden Windenergieanlagen jetzt ans Stromnetz angeschlossen sind. "Aber zuerst haben wir die Zielvorgaben für 2020. Sie hat sich den Report von WindEurope genauer angesehen und stellt sieben zum Teil erstaunliche Betrachtungen vor.

Großbritannien (1,7 GW) und Deutschland (1,3 GW) führen die im Jahr 2017 ans Stromnetz angeschlossenen Leistungen an. Großbritannien stellt inzwischen 53% aller Netto-Windenergiekapazitäten im Stromnetz Europas zur Verfügung. In der Nordsee werden 67% aller Offshore-Windenergie produziert. Im Offshore-Markt dürfte der Fokus auch in den kommenden Jahren vor allem auf Großbritannien liegen:

Bis 2020 will das Bundesland zusätzlich 3,3 GW Windkraft zur Verfügung stellen. Damit wird das in Deutschland gesetzte Zielwert von 2,3 GW weit übertroffen. Im Jahr 2017 haben Großbritannien und Deutschland die meisten neuen Windkraftkapazitäten ans Stromnetz geholt. Im vergangenen Jahr wurden europaweit 3,1 GW Netto-Windenergieleistung an das Stromnetz angeschlossen. Damit sind die Produktionskapazitäten in nur einem Jahr um 25 % gestiegen.

Im Jahr 2017 wurden 13 neue Windkraftanlagen fertig gestellt, darunter die weltweit erste schwebende Windenergieanlage in Schottland. Die WindEurope rechnet damit, dass die Windkraftindustrie in Europa bis 2020 25 Gigawatt ausmachen wird. Offshore-Windenergie in Europa ist zwar ein immenses Wirtschaftswachstum, aber nur in wenigen Ländern zu finden. So werden 98% der Kapazität in Großbritannien, Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Belgien generiert.

Von der in Europa erzeugten Offshore-Windenergie stammen 43% aus Großbritannien, 34% aus Deutschland. Der Anteil der Offshore-Windkraftanlagen stammt zu 98% aus Großbritannien, Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Belgien. Die Investitionen in neue Offshore-Projekte in Europa gingen 2017 um knapp 60 % zurück. Dies ist aus Windeuropas Perspektive jedoch nicht auf das sinkende Zinsniveau zurückzuführen, sondern auf die stark gesunkenen TKK.

WindEurope rechnet damit, dass aus den Preisverleihungen der letzten beiden Jahre in diesem Jahr rund 9 Mrd. EUR fließen werden. Im Jahr 2017 nahm Frankreich seine erste Offshore-Windenergieanlage mit einer Nettoleistung von 2 Megawatt in Betrieb. 2. Im Jahr 2021 wird Frankreich daher der zweitgrösste Windenergie-Markt in der EU sein. Vor allem nach 2020 sollen Vorhaben entlang der Küste Frankreichs umgesetzt werden.

Von den im vergangenen Jahr errichteten Neubauten wurden 51% von Siemens Gamesa Renewable Energy hergestellt und installiert. Mit einiger Distanz (24,7 prozentiger Marktanteil) folgen die MHI Vestas. Obwohl im Jahr 2017 mehrere neue Anbieter auf den Markt gekommen sind, machen diese beiden Unternehmen immer noch rund drei Viertel aus.

Von den neuen Einrichtungen baute Siemens Gamesa Renewable Energy 51% der Gebäude. WindEurope weist in seinem Report darauf hin, dass die Zahl der an das Stromnetz angeschlossene Windkraftanlagen um das Jahr 2020 wieder sinken könnte, wenn die EU-Mitgliedstaaten ihre einzelstaatlichen Zielvorgaben gemäß der Richtlinie über erneuerbare Energien erfüllen. Die Niederlande haben außerdem bekannt gegeben, dass sie zwischen 2023 und 2030 jährlich rund 1 GW neue Kapazität in die europäische Netzinfrastruktur einbringen werden.

Im Vereinigten Königreich werden im Rahmen der kommenden Differenzversteigerung im Jahr 2019 Subventionen in Höhe von 557 Mio. für "weniger etablierte" regenerative Energieträger wie z. B. Windkraftanlagen auf See vergab.

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