Windkraft 2015

Windenergie 2015

Windkraftindustrie befürchtet nach Spitzenjahr weniger Fördermittel Im Jahr 2015 ist der Aufbau der Onshore-Windenergie weiter stark angestiegen. Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.700 MW sind im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesverbandes Wind Energie (BWE) am vergangenen Wochenende in Berlin erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden. Altanlagen mit einer Kapazität von rund 200 MW wurden abmontiert. Der Rekordjahrgang 2014 mit knapp 4400 MW wurde ausgelassen.

Doch auch die Werte für 2015 übersteigen die von der deutschen Regierung angestrebte Nettoleistung von 2500 MW/Jahr. Dazu kommen Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 2300 MW. Die Windkraft ist in diesem Jahr mit 6000 MW so stark wie nie vorhergekommen. Die Nettokapazität an Land und auf dem Meer entsprechen der Rechenleistung von rund sechs Kernkraftwerken - bei Vollwind.

Am liebsten hebt sie hervor, dass die Expansion an Grundstücken gegenüber dem vergangenen Jahr leicht nachgelassen hat. Bei den Offshore- und Onshore-Windkraftanlagen wurden die Werte separat und im Intervall von zweiwöchentlich mitgeteilt, so dass der Gesamtausbau weniger auffällig ist. In den vergangenen Jahren mussten die Betreiber oft in die Stromnetze einsteigen und die Windenergieanlagen anpassen.

Vor allem die windschwachen Länder im Landesinneren befürchten, dass in Zukunft nur noch im hohen Norden errichtet wird und damit die eigenen Ausbaupläne für die erneuerbaren Energieträger nicht erreicht werden. Hermann Albers, Praesident des Bundesverbandes Windkraft (BWE), sagte in Berlin, das neue Foerderkonzept habe die Industrie verunsichert. Noch in diesem Jahr ist daher mit einer Bauleistung von rund 3300 MW zu rechnen.

"3 "3.500 MW sind die untere Grenze dessen, was benötigt wird", sagte Albers. Im Jahr 2025 soll ein Gesamtanteil der regenerativen Energieträger am Strombedarf von 40 bis 45 Prozent erlangt werden. In Anbetracht der Milliarden von Produktionskosten fordern beispielsweise die Wirtschaftpolitiker in der EU, dass die untere Grenze bestenfalls angestrebt wird. Weiterlesen: Die Windkraft ersetzt erstmalig die Braunkohle als bedeutendste in Deutschland.

Windkraftindustrie befürchtet nach Spitzenjahr weniger Fördermittel

Im Jahr 2015 ist der Aufbau der Onshore-Windenergie weiter stark angestiegen. Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.700 MW sind im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesverbandes Wind Energie (BWE) am vergangenen Wochenende in Berlin erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden. Altanlagen mit einer Kapazität von rund 200 MW wurden abmontiert. Der Rekordjahrgang 2014 mit knapp 4400 MW wurde ausgelassen.

Doch auch die Werte für 2015 übersteigen die von der deutschen Regierung angestrebte Nettoleistung von 2500 MW/Jahr. Dazu kommen Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 2300 MW. Die Windkraft ist in diesem Jahr mit 6000 MW so stark wie nie vorhergekommen. Die Nettokapazität an Land und auf dem Meer entsprechen der Rechenleistung von rund sechs Kernkraftwerken - bei Vollwind.

Am liebsten hebt sie hervor, dass die Expansion an Grundstücken gegenüber dem vergangenen Jahr leicht nachgelassen hat. Bei den Offshore- und Onshore-Windkraftanlagen wurden die Werte separat und im Intervall von zweiwöchentlich mitgeteilt, so dass der Gesamtausbau weniger auffällig ist. In den vergangenen Jahren mussten die Betreiber oft in die Stromnetze einsteigen und die Windenergieanlagen anpassen.

Vor allem die windschwachen Länder im Landesinneren befürchten, dass in Zukunft nur noch im hohen Norden errichtet wird und damit die eigenen Ausbaupläne für die erneuerbaren Energieträger nicht erreicht werden. Hermann Albers, Praesident des Bundesverbandes Windkraft (BWE), sagte in Berlin, das neue Foerderkonzept habe die Industrie verunsichert. Noch in diesem Jahr ist daher mit einer Bauleistung von rund 3300 MW zu rechnen.

"3 "3.500 MW sind die untere Grenze dessen, was benötigt wird", sagte Albers. Im Jahr 2025 soll ein Gesamtanteil der regenerativen Energieträger am Strombedarf von 40 bis 45 Prozent erreicht werden. In Anbetracht der Milliarden von Produktionskosten fordern beispielsweise die Wirtschaftpolitiker in der EU, dass die untere Grenze bestenfalls angestrebt wird. Weiterlesen: Die Windkraft ersetzt erstmalig die Braunkohle als bedeutendste in Deutschland.

Mehr zum Thema