Windenergieerzeugung

Windkrafterzeugung

In Deutschland dominiert die Windenergie im Bereich der regenerativen Stromerzeugung. Derzeitige Einspeisekapazität von Windenergie und Solarenergie in Deutschland. Windenergie bietet das größte Potenzial zur regenerativen Stromerzeugung und kann deutschlandweit genutzt werden.

Umweltministerium Baden-Württemberg

Erneuerbare Energien machen bereits mehr als 23% der Stromproduktion in Baden-Württemberg aus. Diese Quote soll bis 2020 auf 38% und bis 2050 auf 80% anwachsen. Die Windenergie hat das grösste Ausbaupotenzial bei der Fotovoltaik und bietet hervorragende Einsparmöglichkeiten.

Mit der Novellierung des Landesplanungsrechts, der Errichtung von Kompetenzcentern und der Herausgabe der Windenergieverordnung und weiterer Merkblätter hat die Staatsregierung daher die Voraussetzungen für einen konsequentem Windenergieausbau im Lande geschaffen und begleitet den Aufbau mit Handlungsanweisungen, Expertenmeinungen, Richtlinien und Begutachtungshinweisen kontinuierlich. Windkraftanlagen an der Küste sind neben der großen Wasser- und Photovoltaikanlage die wirtschaftlichste erneuerbare Energietechnologie für die Stromversorgung.

Zudem liegt ihre Treibhausgasemission über den ganzen Lebenszyklus in der Grössenordnung von nur 11 g/km/h. Ein gasbetriebenes Kombikraftwerk emittiert 400 g, ein Kohlekraftwerk 870 g und ein Braunkohlenkraftwerk über 1.000 g pro kg. Die Ausbreitung der Windkraft (siehe Grafik zur Ausbauplanung) eröffnet somit hervorragende Einsparmöglichkeiten.

Der Platzbedarf ist moderat und bietet in Gestalt von öffentlichen Windkraftanlagen auch gute Mitwirkungsmöglichkeiten.

Spanne lang="en-GB" xml:lang="en-GB">Onshore-Windenergie

Etwa 8,2 GW installierter Kapazität aus Onshore- und Offshore-Windenergie sind bereits ans Stromnetz gegangen. Die Windkraft trägt damit am stärksten zur Energierevolution unter den regenerativen Energieträgern bei. Onshore Windkraft ist die kostengünstigste Art der regenerativen Energiegewinnung. Es wurden weitere 198 Windenergieanlagen an Land zugelassen, die noch gebaut oder in Betrieb genommen werden müssen und die Kapazität um weitere 600 MW anheben werden.

Die folgende Übersicht zeigt, in welchen Gebieten der Schwerpunkt auf den Zugängen liegt: Der weitere Aufbau der Windkraftnutzung wird auch durch Remotorisierung erreicht, d.h. alte Turbinen werden durch modernere, leistungsfähigere Turbinen abgelöst. Die folgende Grafik gibt Aufschluss über die Anzahl der genehmigungspflichtigen Windkraftanlagen und die installierte Kapazität in den Landkreisen und Gemeinden.

Die folgende Landkarte zeigt, wo sich Windenergieanlagen im Lande aufhalten. Der Windenergiesektor verfügt über ein starkes Wachstumspotential und birgt beträchtliche ökonomische Aussichten. Bei der Entwicklung der Windkraft müssen jedoch eine Vielzahl von Aspekten und manchmal auch unterschiedlichen Interessenslagen miteinbezogen werden. Deshalb ist es notwendig, die Nutzung der Windkraft genau zu konzipieren und zu managen. Das Landesplanungsamt erarbeitet derzeit neue Raumordnungspläne zur Nutzung der Windkraft, in denen es Schwerpunkte für die Nutzung der Windkraft festlegen will.

Im Anschluss daran wird es ein zweites Verfahren zur Beteiligung an den revidierten Plänen geben, in dem sich die öffentliche Hand und die Einrichtungen des öffentlichen Interesses noch einmal äußern können. Das Seeschifffahrtsamt hat seit 2001 36 Offshore Windkraftanlagen in der AWZ in Nord- und Ostsee mit 2.242 Windkraftanlagen bewilligt. In der Nordsee sind die Windkraftanlagen über Unterseekabel an das Netz angeschlossen, die in Büsum landen und von dort aus überlandig weiterlaufen.

Dazu kommen 1,6 Megawatt aus der Photovoltaik und rund 0,4 Megawatt aus dem Bereich Biomassen. Erneuerbare Energieträger zusammen bringen eine Gesamtleistung von mehr als 10 Gw.

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