Wendelsteinbahn

Waggonbahn

Eine Zahnradbahn, Schauhöhle und vieles mehr erleben Sie am Wendelstein. mw-headline" id="Konzept">Konzept[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php? php?title=Wendelsteinbahn&

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Die Wendelsteinbahn war die Idee von Otto von Steiner, einem Unternehmer, der neben der Forst- und Agrarwirtschaft im Alpenvorland in Bosnien in großem Umfang Holz fällte und gleichzeitig ein weitläufiges kleines Eisenbahnnetz baute. Im Jahre 1908 publizierte er seine Planungen und am 3. April 1910 unterzeichnete Fürstregent Luitpold die Konzessionsurkunde für den Neubau der Wendelsteiner Zahnradbahn.

Von Brannenburg aus führt die 9,95 km lange Straße größtenteils über die östliche Flanke des Gebirges mit sieben Tunneln, acht Stollen und zwölf Zwischenbrücken. Zur Aufrechterhaltung des Betriebs auch im winterlichen Bereich wurde eine anspruchsvollere Streckenführung entlang der steil eren Bergflanken des Wildalpjoches und der Sins anstelle der topographisch weniger schwierigen Streckenführung an den Hängen der Mitter- und Reindler-Almen ausgewählt.

Nachdem verschiedene Widerstandskämpfe und Probleme überwunden waren, wurde am 28. Mai 1910 mit dem Bau begonnen, der rund drei Mio. Goldstücke kostete und komplett aus Eigenmitteln des Bauherrn finanziert wurde. Die Fahrtzeit für die ehemalige Gesamtdistanz beträgt 75min. Bei steigendem Einzelverkehr wurde der Streckenabschnitt zwischen dem Hauptbahnhof Brannenburg und der jetzigen Talstation im Stadtteil Waching am 21. 12. 1961 wegen Überquerung der Hauptstraße stillgelegt.

Zudem kostet die Reise entlang der rund zwei Kilometer lange Reibstrecke mehrere Fahrminuten, die für einen effizienteren Betrieb benötigt wurden. Zudem war es nicht möglich, einen genügend großen Parkraum in Brannenburg zu schaffen. 5] Mit der Abkehr von der "Talbahn" wurde aber auch die Anbindung an das Streckennetz der ehemaligen Deutsche Bahn gestrichen; allerdings kamen auch damals nur zehn Prozentpunkte der Wendelsteinbahn mit der Bahn an.

6] Die Fahrtzeit wurde von 7,66 km auf 55 min reduziert. Im Laufe der folgenden Jahre wurde klar, dass ein wirtschaftlicher Bahnbetrieb nicht möglich war. Aus diesem Grund wurde 1970 die Wendelsteinbahn von Bayern-Osterhofen auf den Gipfel des Wendelsteins gebaut, die auf Dauer die Zahnschienenbahn ersetzen sollte. Der touristische Reiz der Räderbahn wurde jedoch anerkannt und ihr Funktionieren beibehalten.

Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten im Jahr 1991 wurde die Kapazität um fast 100 Prozentpunkte erhöht. Dank zwei modernen Doppeltriebzügen konnte die Fahrtzeit auf 25 min für den Aufstieg und 35 min für den Abstieg reduziert werden. Auch heute noch beschäftigt die Zahnriemenbahn rund 20 Angestellte, ist aber immer noch auf Entschädigungszahlungen aus.

Die erste bayerische Zahnschienenbahn war die 1907 in Kinsau am Lech eingeweihte Werkbahn, die jedoch bereits 1929 geschlossen wurde. Älteste noch betriebene Zahnradstrecke Deutschlands ist die Drachenfeldbahn, die am 13. Juni 1883 in Dienst gestellt wurde.

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