Wasserkraftwerk Privat

Privates Wasserkraftwerk

Kleinwasserkraftwerke gibt es in den verschiedensten Ausführungen. In diesem Artikel werden Informationen, Fördermöglichkeiten, Kosten und Bedingungen für ein eigenes Kleinwasserkraftwerk zusammengefasst. Überall blauer Strom Ein Fürther Start-up revolutioniert die Wasserkraft. von Benjamin Reuter.

Stromerzeugung mit Wasserstrom

Elektrizität kann auch aus fliessendem Trinkwasser erzeugt werden. Dabei wird die Kraft des strömenden Wassermediums genutzt, um den Rotor in Gang zu bringen, der durch das Drehmoment Elektrizität erzeugt. Die Begrenzung in der Hydraulischen Energieversorgung liegt weniger in den Investitionen als in den fehlenden Flächen. Die wenigsten Hauseigentümer haben wahrscheinlich einen eigenen Bach oder Fluß im eigenen Haus, der auch genügend Elektrizität bereitstellt.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Wasserkraftwerk ein Eindringen in die Umwelt ist und daher eine UVP unbedingt erforderlich ist, was zu weiteren Anforderungen führen kann. Die Elektrizitätserzeugung aus Wasser wird wohl auf Sicht der Privathaushalte ein Zukunftsthema sein. Selbst für Sehnsüchtige, die eine ehemalige Mühlenanlage erwerben und sanieren wollen, kann der selbst produzierte Wasserstrom eine reizvolle Sache sein.

Ein detaillierter Vergleich der Investitions- und Renditeerwartungen sollte wie bei jedem Bauvorhaben am Ausgangspunkt der Betrachtungen für ein Kleinwasserkraftwerk sein. Der überwiegende Teil der anfallenden Gebühren hängt von der Anlagengröße und dem Anlagentyp ab. Das Berechnen der potentiell produzierbaren Energien ist für Laie recht aufwendig und sollte dem Fachmann vorbehalten bleiben.

Neben dem lokalen Wasserwirtschaftsbüro können z.B. Berufsverbände, die sich der Verbreitung erneuerbarer Energieträger widmen, als Kontaktpersonen betrachtet werden. Hinzu kommen Ingenieurbüros, die sich auf Umweltfragen spezialisieren und im Internet unter anderem eine Checkliste und nützliche Hinweise für die Projektierung von Wasserkraftwerken bereitstellen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass für die Kraftwerke zunächst ein hoher Investitionsaufwand erforderlich ist, der sich im Verlauf der Geschäftsjahre allmählich amortisiert.

Die eigene Wasserkrafterzeugung ist nicht als temporäre Lösung oder Kurzzeitanlage geeignet. Ähnlich wie bei Wind- und Solarenergie kann es sich je nach politischer Rahmenbedingung auszahlen, den produzierten Solarstrom nicht selbst zu nützen. Basis ist das EEG, das je nach Anlagengröße und Anlagenalter verschiedene Vergütungen vorgibt.

Die Finanzierungsmöglichkeiten im Wasserkraftwerksbereich sind begrenzt. KfW-Bank fördert die Technik mit günstigen Förderkrediten und Rückzahlungszuschüssen, allerdings nur bei der Erneuerung oder Renovierung einer vorhandenen Einrichtung. Gleiches trifft auf das Förderprogramm zur Absatzförderung erneuerbarer Energieträger zu, das vom BAFA gefördert wird.

Allerdings ist die Finanzierung auf bestimmte Techniken mit dem größten Finanzierungsbedarf begrenzt. Zudem fördern einige Länder erneuerbare Energieträger mit eigenen Förderungsprogrammen. Fragen Sie die zuständigen lokalen Behörden, z.B. das Ministerium für Wirtschaft, ob eine Finanzierung für Ihr Projekt möglich ist.

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