Was Kostet eine Kwh Strom

Wie viel kostet ein Kwh Strom?

Wie viel kostet eine Kilowattstunde Strom? Dies kann schnell beantwortet werden und auch, was man damit machen kann. Wie hoch ist eine Kilowattstunde Strom und was kostet sie? Was kann man mit kleinen Tricks oder durch Tarifwechsel sparen? Der Preis der Elektrizität hängt von einer Reihe von Faktoren ab, aber in einfachen Worten gibt es drei Komponenten.

Strompreis kWh - so viel kostet Strom

Wie viel Strom verbrauch ich? Seit einigen Jahren steigt der Strompreis und ein Ende ist nicht in Aussicht. Sie können dann Ihren Stromversorger tauschen und mehr als 1000 Euro pro Jahr einsparen, ohne das Risiko eingehen zu müssen, auf Strom zu verzichten. Nach neuesten Auswertungen der Strom-Vergleichsportale kann ein Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 5000 kWh über einen Fünfjahreszeitraum im Schnitt 980 Euro einsparen.

Dank der vielen neuen Stromlieferanten ist das Einsparpotenzial um 76 Prozent größer als im Jahr 2010 Damals lag die Durchschnittsersparnis bei 147 Euro, heute sind es 281 Euro. Eine weitere Ursache für die noch höheren Einsparungen ist, dass die meisten Stadtwerke ihre Tarife in den vergangenen Jahren angehoben haben, während alternative Anbieter sie reduziert haben, um wettbewerbsfähig zu sein.

In den vergangenen Jahren sind auch die Ökostrompreise gefallen und liegen nun auf dem Niveau der konventionellen Kohle- und Kernkraftpreise. Daher ist sie für umwelt- und preisbewußte Verbraucher extrem interessant geworden und sollte bei einem Wechsel des Stromanbieters unbedingt miteinbezogen werden.

In 2013 kostet eine kWh Strom pro Hausrat 28,8 Cents. Die Strompreise stiegen im Jahr 2014 rapide auf 29,1 Cents, während sie im Jahr 2015 leicht zurückgingen und nun 28,81 Cents kosten. Die Strompreise setzen sich aus unterschiedlichen Größen wie Produktions-, Transportund Verteilungskosten zusammen. Nach Angaben des BDEW werden die Strompreise pro kWh im Jahr 2015 für Erzeugung, Absatz und Verkehr 13,88 Cents pro kWh betragen.

Allein für den Einkauf und Verkauf werden 7,12 und 6,76 Cents pro kWh ausgegeben. Zum Strompreis gehört die Stromabgabe, die auch als Einkaufssteuer bezeichnet wird. Er beträgt 2,05 Cents pro kWh und wird von jedem Stromversorger berechnet. Im Jahr 2012 hat der Staat fast 7 Mrd. EUR an Energiesteuern erwirtschaftet (die neuesten verfügbaren Zahlen).

Im Jahr 2000 ersetzte die EEG-Abgabe ("Erneuerbare-Energien-Gesetz") das Stromeinspeisegesetz. Alle Stromlieferanten müssen die EEG-Abgabe zahlen, damit regenerative Energieprojekte und Ökostromvorhaben unterstützt werden können. Die seit 2000 vielfach reformierte Abgabe für das EEG beläuft sich im Jahr 2015 auf 6,17 Cents pro Kilometer. Seit 2002 gibt es die KWK-Abgabe (Kraft-Wärme-Kopplung), mit der die hocheffizienten Kraftwerke zur Erzeugung von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung unterstützt werden sollen.

Die Abgabe beläuft sich auf 0,254 Cents pro kWh. Der Bund verzichtet zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Betriebe ganz oder weitgehend auf die Netzgebühren. Sie werden von privaten Haushalten und Firmen getragen, die keinen Anreiz haben. Der Abgabeaufschlag pro kWh liegt bei 0,237 Cents. Für die Benutzung der öffentlichen Straßen und den Netzausbau müssen Stromanbieter an Städte und Kommunen Konzessionsgebühren abführen.

Der Steuersatz richtet sich nach der Anzahl der Einwohner und beträgt durchschnittlich 1,79 Cents pro kWh. Der Offshore-Abgabe wurde 2013 eingefÃ?hrt und ist seither integraler Teil der Strompreise. Mit dieser Abgabe sollen eventuelle Kompensationskosten abgedeckt werden, wenn ein kostspieliges Windenergieprojekt zu früh in Auftrag gegeben wird. Die Abgabe wurde bisher nicht in Anspruch genommen, weshalb sie zurückgegangen ist.

Derzeit liegt sie bei -0,051 Cents pro kWh. Die schaltbare Lastabgabe ist ein Fonds, der verwendet wird, wenn energieintensive Betriebe bei voller Auslastung die Förderung unterbrechen, um die Stabilität des Netzes zu sichern. Jeder beteiligte energieintensive Betrieb muss darauf vorbereitet sein, 3 GW Strom pro Jahr einsparen. Die durch den Produktionsstopp verursachten finanziellen Schäden werden dann durch die Abgabe ausgeglichen.

Der Umlagebetrag beläuft sich derzeit auf 0,01 Cents pro kWh. Die Mehrwertsteuer wird ebenfalls zum Elektrizitätspreis hinzugerechnet. Das sind 19%, was bedeutet, dass der Bundesstaat im Durchschnitt 13,88 Cents pro kWh Strom verdient. Der Anteil der Staatsabgaben am Gesamtstrompreis pro kWh liegt bei rund 52%. Im Vergleich zu 2014 sind die Strompreise pro kWh im Jahr 2015 um 1% gefallen.

Bei einem Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4000 kWh werden 29,13 Cents pro kWh oder extrapoliert 1.152 ? pro Jahr bezahlt. Die Strompreise sind innerhalb eines Jahrs um 100 Euro angestiegen. Gegenüber dem Jahr 2000 ist der Stromverbrauch derzeit (2015) zweimal so hoch. Sie können trotz der steigenden Strompreise Ihre Stromkosten reduzieren und durchschnittlich 281 pro Jahr einsparen ( "Bundesdurchschnitt" für einen Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 5000 kWh).

Damit Sie die Einsparungen erzielen, müssen Sie Ihr Energieunternehmen umstellen. Sie werden dann alle Elektrizitätsversorger aufgelistet, die Sie in Ihrer Nähe mit Strom beliefern können, mit dem günstigsten zuerst. Achten Sie aber auch darauf, dass die Laufzeit so kurz wie möglich ist (vorzugsweise höchstens ein Jahr) und dass Sie sich für einen Stromlieferanten mit kurzer Frist (idealerweise höchstens 4 Wochen) entscheiden.

Berücksichtigen Sie beim Umstieg auch die Ökostrom-Tarife, da diese derzeit in den meisten Ländern billiger sind als der billigste Strompreis Ihres Stadtwerkes. Nähere Hinweise zum Stromlieferantenwechsel finden Sie hier.

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