Was Bedeutet Energieverbrauch

Wie ist der Energieverbrauch zu verstehen?

Beschreibt den Energiebedarf eines Endverbrauchers innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Erst durch umgangssprachliche Veränderungen ist der Begriff Energieverbrauch entstanden. Damit errechnet sich der Energieverbrauch wie folgt.

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Auch gelesen: Energieverbrauch - gibt es so etwas? Als Energieverbrauch wird oft der Konsum von Energiequellen wie z. B. Erdöl, Kraftstoff, Heizoel und Gas, d. h. von stofflichen Stoffen, aber oft auch von Elektroenergie, im letztgenannten Falle einer absolut unbedeutenden (nicht unmittelbar sensorischen) Menge, verstanden.

Oftmals von besonderer Bedeutung ist nicht die Menge des verbrauchten Materials, sondern sein Energieinhalt oder die Menge der in der Hitze freigesetzten Energie (Heizwert oder Brennwert). Dadurch ist es möglich, den Energieverbrauch unterschiedlicher Energiequellen direkt zu vergleichen und auch die variablen Brennwerte einiger Kraftstoffe zu betrachten. Der Erdgasverbrauch auf der Rechnung wird daher oft nicht in Kubikmeter, sondern in kWh angegeben.

  • Kann man überhaupt Strom verbrauchen? Der gelegentlich geäußerte Standpunkt, dass es im Hinblick auf die Energieeinsparung keinen Energieverbrauch gibt, ist nicht nur umständlich, sondern einfach ungenau. Konsum bedeutet nicht zwangsläufig, dass etwas rückstandslos verschwunden ist, sondern nur, dass es für den späteren Gebrauch nicht mehr zeitgemäß ist. So wird zum Beispiel zugekaufte elektrische Leistung im E-Motor eines Saugers überwiegend zu mechanischer Leistung, die letztendlich zu Hitze wird und früher oder später in dieser Art in die Umgebung austritt.

Letztendlich steht die benötigte Leistung noch an einem Ort zur VerfÃ?gung, kann aber in diesem Sinn nicht mehr genutzt und wiederverwendet werden. Energieverbrauch bedeutet oft auch den Konsum von Energiequellen; hier könnte man im Grunde genommen verlangen, präziser über den Energieverbrauch zu reden. Das Hauptproblem beim Konsum ist jedoch, dass die verwertbare Leistung danach nicht mehr zur VerfÃ?gung steht (siehe oben), so dass der Energieverbrauch auch dann kein Fehldruck ist.

Wie wird die Menge der Energie gemessen: unmittelbar beim Konsumenten oder wo werden die Energiequellen der Umgebung entzogen? Beim Quantifizieren des Energieverbrauchs kann entweder die eingesetzte Energie oder die dafür verwendete primäre Energie berücksichtigt werden. Der Primärenergiebedarf ist oft deutlich größer als der Endenergiebedarf, da bei der Umsetzung von Primär- in Sekundärenergie erhebliche Einbußen entstehen.

Zum Beispiel wird die Energieerzeugung (d. h. die Gewinnung von Strom ) oft mit geringem Aufwand betrieben. Bei der elektrischen Leistung ist es schwer, den Typ und die Höhe des aktuellen Primärenergieverbrauches zu bestimmen, da in der Regel nicht eindeutig ist, welche primäre Leistung zur Abdeckung des entsprechenden Verbrauches ausgenutzt wird. Oft wird nur der mittlere Strom-Mix genutzt, was aber nur zu einer sehr groben, oft auch groben Fehleinschätzung führt.

So führt zum Beispiel der Gebrauch von elektrischen Heizgeräten, die einen saisonal starken Schwankungen unterworfenen Stromverbrauch bewirken, zu einem erhöhten Anlagenbetrieb vor allem von Kohle- und Gasturbinen. - Welche Energien werden mitgerechnet? Manchmal werden verschiedene Mengen an Energieverbrauch ganz bewußt nicht mitgerechnet.

So wird bei einer elektrischen Wärmepumpen-Heizung in der Regel der Stromverbrauch berücksichtigt, nicht aber die freie Umgebungswärme, da diese weder wirtschaftlich noch umweltrelevant ist. Ebenso wird die von Solarkollektoren gewonnene Solarenergie nicht als Energieverbrauch gezählt, sondern nur die (meist sehr geringe) elektrische Energiemenge für den Antrieb einer Zirkulationspumpe und der zugehörigen Auswerteelektronik.

Im Allgemeinen ist nur gezahlte Leistung von Interesse, und das ist in der Regel aus physikalischer Sicht exergy. Auch die so genannte Grauenergie, die beim Bau einer Pflanze entsteht, wird oft nicht mitberücksichtigt. Zum Beispiel ist Grauenergie ein wichtiger Bestandteil von Einfamilienhäusern. In einem herkömmlich geheizten und nicht besonders thermisch isolierten Gebäude wird der gesamte Energiebedarf weitgehend durch den Heizbetrieb mitbestimmt.

In besonders stromsparenden Gebäuden, wie z.B. Passivhäuser, kann die Grauenergie jedoch mit dem Energieverbrauch im laufenden Betrieb über die ganze Nutzungsdauer mithalten. Damit wird deutlich, dass man bei der Reduzierung des Gesamtenergiebedarfs auf jeden Fall die Grauen Energien berücksichtigen sollte. So wird z.B. der Energieverbrauch für den Heizbetrieb eines Gebäudes oft unter B pro Jahr auf ?B ausgewiesen, wodurch ein bestimmtes Jahr oder sogar ein Jahr mit mittleren Witterungsbedingungen bezeichnet werden kann.

Der Energieverbrauch ist bei Kraftfahrzeugen oft abhängig von der zurückgelegten Wegstrecke (z.B. ?B. pro 100 Kilometer). Gerade bei großen Kraftfahrzeugen ist es gängig, diesen Bedarf pro Fahrgast nachzuberechnen. Die Verbräuche pro Passagierkilometer (d. h. pro beförderter Personen und Kilometer) ermöglichen einen Vergleich z. B. zwischen der Energie-Intensität des Personenverkehrs mit dem Auto oder dem Flugzeug.

Die Verbräuche individueller Energiequellen wie B. in einem Haus werden in der Regel mit Spezialzählern wie Strom- und Gaszähler erfaßt. So erhalten Sie die insgesamt verbrauchte Menge, wissen aber nicht, was den Verzehr im Detail auslöste. Ein Energie-Audit umfasst dagegen eine gezielte und ausführliche Betrachtung des Energieverbrauches, ggf. auch den Abgleich mit Benchmarking.

Das Ergebnis eines solchen Energie-Audits macht oft sofort deutlich, wo noch erheblicher Verbesserungsbedarf vorhanden ist. Es gibt Energiekennzeichnungssysteme für verschiedene Hausgeräte, Fahrzeuge und Häuser, von denen die meisten EU-weit gleichberechtigt sind. Sie dient dazu, die Verbraucher vor dem Einkauf auf einfachste Art und Weise über den Energieverbrauch oder die Energie-Effizienz zu unterrichten.

Ziel ist es, den Kauf von energiesparenden Geräten zu fördern, was den Verbrauchern oft auch erhebliche Kosteneinsparungen einbringt. Der Gebäudeenergiepass ist besonders bedeutsam, da in Gebäuden viel umgerechnet wird. Liegt dieser in Gestalt eines Energiebedarfsnachweises vor, lassen sich auch Verbesserungsmöglichkeiten leicht aufzeigen. Anstelle des Energieverbrauchs wird oft der Ausdruck Energienachfrage mit der gleichen Bezeichnung benutzt, obwohl tatsächlich ein Verbrauch und seine Abdeckung nicht gleich sind.

Zum Beispiel kann es in einer Krise durchaus einen bestimmten Bedarf an Energie geben, der aber nicht abgedeckt werden kann, so dass der entsprechende Energieverbrauch nicht oder nicht vollständig eintritt. Diese Situation der Energielosigkeit ist in vielen Ländern der Dritten Welt gar die Norm. In Verbindung mit dem Gebäude-Energieausweis wird der Energieverbrauch als tatsächlicher Messwert verstanden, während der Energieverbrauch ein berechneter Betrag ist und nicht durch das jeweilige Nutzerverhalten beeinflußt wird.

Der Energieverbrauch führt in der Regel nicht nur zum Konsum einer Energiequelle, sondern auch zu verschiedenen Umweltverschmutzungen. So können je nach Energieverbrauch toxische oder klimaschädigende Gase oder radioaktiver Abfall (Atommüll) anfallen und es können Beeinträchtigungen der Umwelt auftreten (z.B. beim Neubau von Wasserkraftanlagen oder im Kohletagebau).

Daher ist eine Reduzierung des Energieverbrauches oft nicht nur wegen der unmittelbaren Energiekosten, sondern auch wegen der zu vermeidenden Umweltauswirkungen erwünscht. Daneben bestehen konjunkturelle Gefahren aufgrund der oft unsicheren Entwicklung der Preise auf den Strommärkten sowie politischer und wirtschaftlicher Abhaengigkeiten. Deshalb ist eine Energieeinsparung, d.h. eine Reduzierung des Energieverbrauches, erwünscht.

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