Warum Erneuerbare Energien

Weshalb erneuerbare Energien

Regenerative Energien schonen die Natur In Deutschland sollen die regenerativen Energien schrittweise die Energieversorgung einnehmen. Durch erneuerbare Energien werden weniger Luftschadstoffe in die Atmosphäre eingeblasen. Monetär: Erneuerbare Energien haben mehr als 10 Mrd. EUR eingespart, die sonst durch den Klimaschaden verursacht worden wären. Knapp 380.

000 Menschen haben dank erneuerbarer Energien einen Job - viermal mehr als im Jahr 2000 und beinahe so viel wie die Nahrungsmittelproduktion.

Einen wesentlichen Beitrag zum Absatz leisten auch die Bereiche Windkraft, Sonnenenergie & Co: Im Jahr 2012 wurden 19,5 Mrd. EUR angelegt. Der Anlagenbetrieb erzielte einen Jahresumsatz von 14,3 Mrd. EUR. Der Marktanteil deutscher Erzeugnisse für umweltfreundliche Energie und Energiespeicher liegt bei 23 Prozent. Wo die fossilen Energieträger knapp und teuer werden, stellen erneuerbare Energien die Energieversorgung sicher.

Nahezu ein Viertel der Energieversorgung in Deutschland stammt bereits aus den Bereichen Windkraft, Wasserkraft, Sonne and Biomass. Jeder Staatsbürger kann Kraftwerkbetreiber mit regenerativen Energien werden. Mehr und mehr Menschen schliessen sich zu Energiekooperativen zusammen. Im Jahr 2012 hatten sich bereits 80.000 Menschen versammelt.

Regenerative Energie

Regenerative Energien sind Wind- und Solarenergie, Biomassenutzung, geothermische Energie und Wasser. Der Grundgedanke der regenerativen Energien ist, dass die in der freien Wildbahn stattfindenden Vorgänge ausgenutzt werden. Andererseits können Elektrizität, Hitze und Brennstoffe auch aus regenerativen Ressourcen gewonnen werden. Der Einsatz regenerativer Energien ist uns Verpflichtung, indem wir Massnahmen und Werkzeuge anbieten, die die Einbindung der regenerativen Energien erleichtern und deren umweltgerechte Entwicklung mittragen.

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) trägt wesentlich zur Verbreitung von Strom aus EEWE bei. Mit dem EEG und dem Anreizprogramm soll der Marktanteil regenerativer Energie erhöht werden.

Regenerative Energien - klimaschonend und nachhaltig im Einsatz. o Energy

Um sich an veränderte Verhältnisse und Bedürfnisse anzupassen, hat die westliche Gesellschaft ihre Energieträger bereits mehrmals umgestellt. Jetzt stellt sich die Frage, wie rasch wir den Schritt ins Alter der erneuerbaren Energien wagen können. Der Einsatz von erneuerbaren Energien ist im Sinne einer zukunftsfähigen Lebensführung ein wesentlicher Bestandteil, da es darum geht, durch Ressourcenschonung und Reduzierung der Treibhausgasemissionen die Lebensbedingungen auf der Erde nachhaltig zu sichern.

Die Umstellung von fossilem auf erneuerbare Energieträger ist nicht nur der Weg zum Schutz von Klima und Umwelt. Angesichts knapper werdender Vorräte an fossilem Brennstoff und der immer komplexeren und kostenintensiveren Förderung dieser Rohstoffe (Stichwort "Fracking") ist es ein logischer Ansatz, auf erneuerbare Energien umzustellen. Im Gegensatz zu den fossilien Energielieferanten Gas, Steinkohle und Rohöl, die begrenzte Rohstoffe sind und bei ihrer Verwendung zu hohem CO2-Ausstoß beitragen, beruhen die regenerativen Energien auf der Verwendung von regenerativen und damit nahezu unbegrenzt verfügbaren Vorkommen.

Der Einsatz regenerativer Energien stellt im Unterschied zur Kernenergienutzung kein unabsehbares Risikopotenzial und kein Endlagerungsproblem dar. Erneuerbare Energien sind Solarenergie, Wasser- und Windenergie, Geothermie und Biomassenutzung (aus regenerativen Quellen). Für die Stromerzeugung, Heizung und Brennstofferzeugung wird viel Geld gebraucht. Hierfür sind die verschiedenen regenerativen Energieträger in verschiedener Form geeignet.

Der Beitrag der verschiedenen Arten der Erzeugung erneuerbarer Energien zur Befriedigung des deutschen Strombedarfs ist von Region zu Region verschieden. In den südlichen Ländern dominiert zum Beispiel der Solaranteil mit Unterstützung der Fotovoltaik, während im nördlichen Teil die Windkraft einen großen Teil der erneuerbare Energien bereitstellt. Erneuerbare Energien tragen aktuell 16,7% zum Endenergieverbrauch und rund 20% zum Stromverbrauch bei (Quelle: Bundesumweltministerium (BMU)).

Bis 2030 geht die IEA davon aus, dass mehr als 25 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs durch erneuerbare Energien abgedeckt werden können (Quelle: BMU). Mit der noch jungen internationalen Vereinigung IRENA (International Renewable Energy Agency) wird der weltweite Aufbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben. Bei der Erzeugung regenerativer Energien übernimmt Deutschland eine Pionierrolle, besonders im Hinblick auf den Atomausstieg, der in dieser Art bisher in keinem anderen Staat stattgefunden hat.

Andere Staaten, in denen erneuerbare Energien einen immer größeren Stellenwert in der Energieproduktion einnehmen, sind China, die USA, Spanien, Italien, Indien und Japan (Quelle: BMU). Für die Mitgliedstaaten legt die EU bindende Ausbaupläne für erneuerbare Energien fest. In Deutschland hat man sich dazu bekannt, den Energieanteil der regenerativen Energien am Endenergieverbrauch (Strom, Heizung, Kraftstoff) bis 2020 auf 18% (derzeit etwas über 12%) zu erhöhen.

Dementsprechend soll der Anteil der Stromerzeugung aus regenerativer Energie bis 2020 auf 35 Prozent steigen. Zentrales Thema ist dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sie regelt unter anderem die Vergütungen für Elektrizität aus den unterschiedlichen Energiequellen. Erneuerbare Energien sollen bis 2050 den Großteil der deutschen Stromversorgung ausmachen (Quelle: AEE; BMU).

Um auch die Erzeugung erneuerbarer Energien sicherzustellen, gibt es zum Beispiel die im EEG bis 2020 festgelegte Garantievergütung für Strom: Wer erneuerbaren Energieträger erzeugt, hat die Gewissheit, dass er auch zu einem konkreten, rechtlich vorgeschriebenen Tarif eingekauft wird. Die steuerfinanzierte EEG-Umlage steigt dadurch (von 3,5 Cent/kWh im Jahr 2012 auf 5,3 Cent/kWh im Frühling 2013; Quelle: Tagesschau. de; BMU).

Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Baustein für den Schutz des Klimas, da sie dazu beitragen, Luftschadstoffe und klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Ausweitung der regenerativen Energien und die damit verbundenen Neuerungen und Energiesparmaßnahmen werden ihren Anteil an der Emissionseinsparung in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Vorhersagen gehen von einer Reduktion der Emissionswerte um 40 Prozent (über 250 Mio. Tonnen) bis 2020 und 80 bis 95 Prozent bis 2050 aus (Quelle: AEE; BMU).

Erneuerbare Energien werden daher für die heimische Volkswirtschaft immer bedeutender. Bio- und Umwelttechnik ist bereits heute einer der sechs bedeutendsten Wirtschaftszweige (Quelle: Agentur für Arbeit, ab 2011). Gegenwärtig werden 98% des in Deutschland eingesetzten Rohöls importiert, 87% des Erdgas- und 77% der Kohle (Quelle: BGR, ab 2012).

Die Nutzung regenerativer Energien reduziert die Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen von Deutschland und der EU selbst. Die Prognos AG hat im Auftrage des Bundesverbandes Erneuerbare Energien und der Bundesagentur für Erneuerbare Energien (Stand 2010) untersucht, dass sich die Jahresinvestitionen durch den Aufbau regenerativer Energien bis 2020 auf mehr als 28 Mrd. EUR pro Jahr vervielfachen und damit das wirtschaftliche Wachstum nachhaltig steigern werden (Epoch Times Europe GmbH, Standort 2011).

Erneuerbare Energien werden den Standort Deutschland fit für die Zukunft machen und neue Chancen in den Feldern Exporte und Entwicklung eröffnen (Quelle: BMU). Bei den regenerativen Energien und Effizienztechniken nimmt die Volkswirtschaft eine Pionierrolle ein, Deutschland hat sich zu einem führenden Markt für diese Techniken weiterentwickelt (Quelle: Bundesinstitut für Wirtschaftsforschung).

Welche Alternativen gibt es zu den regenerativen Energien? Die Ausweitung und der Einsatz regenerativer Energien sind nicht frei von Konflikten. Verglichen mit Interventionen in der Natur wie dem Braunkohlentagebau, Erdölkatastrophen, der massiven Belastung der Luft durch die Verfeuerung der fossilen Biomassen oder der ungelösten Endlagerung von Nuklearabfällen sind viele dieser Fragen jedoch offenbar zu lösen und können durch eine bessere Partizipation der Bevölkerung, der Umweltverbände und der Bewohner der betroffenen Regionen (Quelle) gelöst werden:

Selbst wenn alle Bedenken gegen die Anwendung von fossilen Brennstoffen im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz ausgeräumt werden, ist die Umstellung auf erneuerbare Energien unvermeidlich. Dieses Endlichkeitsprinzip trifft auch auf die für die Kernenergienutzung erforderlichen Vorkommen zu. So betrug das verbliebene Ölpotenzial Ende 2011 nach einer Untersuchung der BGR 585 Milliarden t, das von nicht-konventionellem Öl, das durch sogenanntes "Fracking" gefördert werden könnte, 258 Milliarden t (Quelle: BGR).

Die neuen Techniken zur Produktion fossile Energieträger, wie die Extraktion von Gas und Rohöl aus Schiefer und Ölsand ("Fracking"), können das Endlichkeitsproblem der fossilien Energieträger nur verzögern. Die auf diese Weise verwertbaren Rohstofflagerstätten sind ebenfalls endlich und die Möglichkeit einer bedarfsorientierten Produktion zweifelhaft. Zuviel Geld für erneuerbare Energien?

Was die Luftverschmutzung durch die Verfeuerung von fossilen Brennstoffen (z.B. Partikel und Schwermetalle) und die globale Erderwärmung durch die Freisetzung von Klimagasen (z.B. CO2 und Methan (CH4)) kostet, kann noch nicht näher bestimmt werden als die noch anfallenden CO

Sie müßten im Energiepreis für konventionelle Erzeugung enthalten sein. Die Gesamtkosten der erneuerbaren Energien dürften beispielsweise niedriger sein als die der herkömmlichen Energien. In den Strompreisen hat sich dies noch nicht ausreichend niedergeschlagen (Quelle: NABU). In die Kernenergie sind enorme Summen eingeflossen, von 1950 bis 2010 allein in Deutschland immerhin 204 Mill.

Fossile Brennstoffe wurden und werden ebenfalls vorangetrieben, zum Beispiel im Jahr 2010 323 Mrd. EUR an Subventionen der IEA. Die Kostenargumentation ist daher kein tragfähiges Argument gegen erneuerbare Energien. Nachwachsende Rohstoffe für die Umwelt! Zukünftig wird es eine der Aufgaben sein, den Aufbau der erneuerbarer Energien besser mit dem der Elektrizitätsnetze zu koordinieren.

Andere wesentliche Aspekte sind nach wie vor die weitere Entwicklung von Speichertechniken für den Energiebereich, die sinnvolle Regelung des Stromverbrauchs und des gesamten Stromnetzes, die allgemeine Energieeinsparung und -effizienz sowie die weitere Förderung der energieeffizienten Gebäudeausbau. Niemand muss sich vor "Blackouts" und Versorgungsengpässen in ruhigen Zeiten oder wegen einer Wolkenbedeckung scheuen, die Kritiker immer wieder als Gegenargument für erneuerbare Energien verwenden.

Durch die dezentrale Struktur und verschiedene, sich ergänzende Energieerzeugungsformen kann die Energieversorgung auch ohne herkömmliche Energien in den nächsten Jahren gesichert werden. Besonders die Bio- und Erdwärme ( "BMU") sind in der Lage, eine Grundlast zu tragen. Laut einer Untersuchung des DLR im Auftrage von Greenpeace und des European Energy Council of 2010 (EREC) ist es bis 2050 möglich, Europa vollständig aus regenerativen Energien zu beliefern und bis dahin den weltweiten Marktanteil der regenerativen Energien auf bis zu 80% zu steigern.

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist sowohl in ökologischer als auch in sozialer und ökonomischer Hinsicht vernünftig. Energiesparen, Hausdämmung, Ökostrombezug, Fokussierung auf öffentliche Verkehrsmittel und E-Mobilität sind nur einige wenige Anwendungsbeispiele, wie jeder Einzelne zu einer nachhaltigen Stromversorgung beizutragen hat. Denn je rascher konventionelle Energiequellen entbehrlich werden, umso besser für Mensch, Natur und Geld.

Prospekt der Fachagentur für Erneuerbare Energien als PDF: "Zahlen und Daten zu den bedeutendsten Energieträgern der Zukunft" Untersuchung zu den Rohstoffquellen der BGR und der Bundesagentur für Rohstoffe als PDF: "Energiestrategie 2012 - Energiereserven, -quellen und -verfügbarkeiten

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