Wärmeverbrauch Einfamilienhaus

Heizwärmeverbrauch Einfamilienhaus

Heizwärmeverbrauch der Wohnungen Wenn es um den Energiebedarf geht, denken wir rasch an den Kraftstoffverbrauch unseres Wagens oder den Strombedarf unseres Hauses. Doch kaum einer von uns hat eine Vorstellung vom Wärmeverbrauch seiner Ferienwohnung. Dies ist verblüffend, denn der Wärmeverbrauch in Kilowattstunden[kWh] ist - je nach Haus - zwei- bis fünfmal höher als beispielsweise der Strombedarf.

Auch der Wärmeverbrauch steht in direktem Zusammenhang mit den daraus resultierenden CO2-Emissionen. Die CO2-Emissionen aus dem Strombedarf lassen sich durch den Umstieg auf einen Ökostromlieferanten vergleichsweise leicht neutralisieren; beim Wärmeverbrauch ist dies bedauerlicherweise nicht so leicht, dafür sind höhere Aufwendungen erforderlich. In unseren Breitengraden hat jedes einzelne Gebäude einen gewissen Wärmebedarf oder Wärmeverbrauch.

Damit wir uns in unserer Ferienwohnung oder unserem Wohnhaus wohlfühlen, ist die Hitze vonnöten. Man unterscheidet zwischen Wärmenachfrage und Wärmeverbrauch. Die Wärmeanforderung ist mehr theoretisch. Im Regelfall wird die Kalkulation von den Fachplanern (Architekten, Ingenieure) des Bauwerks durchgeführt, um anhand der Form des Bauwerks, der für die Bauwerkshülle und die Wärmebehandlungsanlage eingesetzten Werkstoffe die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Normen nachweisen zu können.

Die Wärmeverbrauchswerte sind das sinnvolle Gegenstück zur Wärmeanforderung und werden an den Wärmeverbrauchsgeräten ausgelesen. Unser Verbraucherverhalten wird im Verhältnis zum Wärmeverbrauch auch beim Wärmeverbrauch mitberücksichtigt. Wärmeverbrauch kann durch das individuelle Handeln beeinflußt oder reduziert werden ("Energieeinsparung"), wird aber nicht ganz wegfallen, jedenfalls nicht in bestehenden Gebäuden, denn neben unserem Wohnstandard z.B. müssen die Wohnungen im Sommer geheizt werden, damit sie keinen Schäden erleiden.

Die Wärmeverbrauchswerte setzen sich aus der Wärme für die Warmwassererzeugung und der Wärme für die Beheizung des Hauses zusammen. Schon der Wärmeverbrauch allein ist nicht aussagefähig genug, um den gesamten Energieverbrauch eines Hauses oder einer Ferienwohnung wiederzugeben. Je nach eingesetzter Versorgungstechnologie kann der Wärme- und Strombedarf zum Teil kompensiert oder sogar erhöht werden.

In den Abbildungen 1 und 2 haben wir als Zusatzinformation die Art der Heizung in jedem Haus und die verwendete Energiequelle farbig unterlegt. Im Bild 1 haben wir die absolute Wärmeverbrauchsmenge in MWh/a in Megawattstunden pro Jahr errechnet. Der Wärmeverbrauch in kWh/a ist in Abb. 2 dargestellt. Damit die verschiedenen Häuser miteinander verglichen werden können, haben wir den Wärmeverbrauch durch die entsprechende Gebäudehülle dividiert.

Diese Angabe in kWh pro qm und Jahr[kWh/m²a] wird als angegeben. Der durchschnittliche spezifische Wärmeverbrauch über die betrachteten Objekte beträgt 85 kWh/m²a.

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