Vw Logo

Vw-Logo

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VW-Logo: Keine Vereinbarung im Urheberrechtsstreit

In Wien wurde am 6. Juli im Streit zwischen Volkswagen und dem 86-jährigen österreichischen Nikolaj Borg über die Autorschaft des VW-Logos keine Vereinbarung getroffen. Wie die APA mitteilte, wird die schriftliche Entscheidung nicht vor dem Monat Oktober erwartet. Bereits 1939 soll der gebürtige Schwede Borg die Entwürfe für das mittlerweile weltberühmte Logo entworfen haben.

Im Auftrag des Reichsministers Fritz Todt entwarf er das Logo für Volkswagen. Er wurde nach der Vollendung seiner Pläne von den Volkswagen-Werken "bis zum Endsieg" abgeschreckt, entdeckte dann aber 1943 sein Logo auf einem Wehrmachtskübelwagen. Das Logo geht laut VW nicht auf Borg zurück.

"Der Gedanke, zwei Briefe zu überlagern und im Kreise zu ordnen, war in den 30er Jahren nichts Neues", sagte der Urheber- und Patentrechtler Michel Walter vor dem Gerichtshof. Walter erklärte jedoch, dass Franz Xaver Reimspieß als Urheber des VW-Logos zu betrachten sei. Nach Walter war auf der Automobilausstellung in Berlin ein weiterentwickeltes Schild mit den Schriftzeichen in einem so genanntem Strahlenkreis auf der Radkappe zu erkennen.

Nach Borg geht es nicht um Bargeld, sondern um die Würdigung seiner Urheber. Die Grafikerin wollte einfach "vor dem Ende meines Lebens die juristische Bestimmung meiner Autorschaft des ursprünglichen VW-Logos (durchsetzen), um der geschichtlichen Wirklichkeit zum Durchbruch beizutragen.

Copyright von VW

Der 86-jährige Tyroler, der den VW-Konzern vor dem Wirtschaftsgericht Wien verklagt hat, weil er 1939 die Entwürfe für das VW-Logo entworfen hatte, ist abgelehnt worden. Der Vorwurf des Grafikers Nikolaj Borg wurde zurückgewiesen. Moralpreisträger Borgs gesetzlicher Vertreter Meinhard Ciresa sprach von einer ehrenvollen Niederlage und versteht sich als moralischen Gewinner.

Die Autorenschaft der Entwuerfe und deren Uebermittlung an VW war vor Gericht bestaetigt worden. "Die bloße Tatsache, dass diese Designs in das damals schon existierende VW-Logo aufgenommen wurden, konnte nicht hinreichend glaubhaft nachgewiesen werden", so Ciresa am Dienstag. Pappkarten mit "Originalentwürfen" hatte Nicolai Borg zu beweisen gesucht, dass der ehemalige Reichsminister für Arbeit und Inspektor für Bundesstraßen, Fritz Todt, ihn 1939 beauftragt hatte, ein Logo für die im Aufbau begriffenen Volkswagen Werke zu entwerfen.

Zur Untermauerung dieser Aussage hatte Borg neun Pappkarten mit seinen vermeintlichen "Originalentwürfen" mit einem "W" und einem "V" darübergelegt. "VW hat dem entgegengewirkt und gesagt, dass das unverwechselbare Logo sicherlich nicht Borg's Schuld war. Bereits 1938 wurde das "Originalschild" als Briefmarke benutzt und am darauffolgenden Tag als Briefmarke registriert.

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