Vew Strom

Vew-Strom

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit">Edit | | | Quellcode bearbeiten]> Vereinigte Elektrische Energiewerke Westfalen (VEW) war ein regionales Energieversorgungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen mit Hauptsitz in Dortmund. 1906 wurde das Elektrische Werk Westfalen (EW) mit Hilfe der Bernischen Gesellschaft Hibernia und der Berlinischen Handels-Gesellschaft in der Gesellschaftsform einer Bochumer AG auf Veranlassung der verschiedenen Kreise in Westfalen - vor allem der Kreise Bochum, Recklinghausen und Gelsenkirchen sowie der Kreise Bochum und Herne - gegrÃ?ndet.

Das erste eigene Werk der Firma E. V. war das 1908 von RWE geplante und 1911-1912 durch das Gemeinschaftsunternehmen Huttingen und 1916 durch das Werk Gerstein in Stockum an der Lippe ergänzte Kruckel. Per 01.01.1925 übernimmt die Firma E. W. Kruckel das gesamte Elektrizitätswerk Kruckel, erwirbt die Firma Dortmund und verlegt ihren Firmensitz nach Dortmund.

Die Namensänderung in Vereinigten Elektrische Werke Westfalen (VEW) und die Wahl der Gesellschaftsform erfolgte zeitgleich. Damit war die VEW ein regionaler Energieversorger für Strom und Erdgas (später auch für Wärme und Wasser) mit ausschließlicher Gebietskörperschaft. In den 20er Jahren hatte die VEW vier große Kraftwerke zur Erzeugung von Strom aus Kohle für die Energieversorgung: das Dortmunder Elektrizitätswerk, das Gemeinschaftsunternehmen Hattingen, das Werk Gerstein in Werne-Stockum und das Elektrizitätswerk Kruckel.

Für die Belieferung der Kohlekraftwerke erwarb die VEW eigene Bergwerke: das Bergwerk Alten Hase, das Bergwerk Gotthessingen und das Bergwerk Kleine Windmühle. 2. Die Gasversorgung erfolgte zunächst aus kommunalen Erdgaswerken und wird seit Ende der 1920er Jahre auch aus der Kokerei über die Ruhrgas AG beschafft. Seit 1965 nutzt die VEW für die Energieversorgung der Bevölkerung ausschließlich natürliches Erdöl.

Die VEW erzeugte Strom aus eigenen Atomkraftwerken im Atomkraftwerk Liechtenstein (1968-1977), dem THTR-Hochtemperaturreaktor Hamm-Uentrop (1983-1989) und dem Atomkraftwerk Emsland (seit 1988). Im Jahre 1930 wurde die VEW Gesellschaft in eine AG umfirmiert, 1966 wurde das Geschäft teilweise privatisiert. Frankfurt/Main 1993. Walther Lipken: Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen Aktienges. Firmengeschichte der VEW 1925-2000. Essen 2000. Übersicht über die Akten der Vereinigten Elektrowerke Westfalen, archiviert im Archiv des historischen Konzernarchivs RWE auf dem Internet-Portal "Archiv in NRW" Frühe Unterlagen und Zeitungsbeiträge zu den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen in der Pressebroschüre der ZBW.

Mehr zum Thema