Vergleich Energiekosten

Energiekosten im Vergleich

Die Gegenüberstellung: Mit Differenzierung nach Energieträgern und Gesamtfläche. Elektrizitätskosten machen den größten Teil der gesamten industriellen Energiekosten aus, in energieintensiven Branchen sind sie sogar höher als die Arbeitskosten. Beim Vergleich verschiedener Befeuchtungssysteme müssen neben den Anschaffungs- und Wartungskosten auch die Energiekosten berücksichtigt werden. Weil dies jedoch deutlich höhere Anschaffungskosten verursacht, sollte ein solcher Vergleich im Rahmen einer Gesamtkostenrechnung erfolgen. Die Strompreise sind jedoch im internationalen Vergleich sehr hoch.

Elektrizitätskosten nach Ländern

Bei den Strompreisen nach Bundesland werden die Durchschnittspreise für Strom für Verbraucher mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden für alle Länder in Deutschland ausgewiesen. Berechnungsgrundlage sind die Preise des örtlichen Anbieters, des billigsten Ökostromlieferanten und des in der Regel billigsten Tarifs, ohne Berücksichtigung der Preise mit Anzahlung und Vorauszahlung.

Anmerkung zur Ermittlung der EinsparungenDie möglichen Einsparungen werden im Verhältnis zum Satz des örtlichen Betreibers errechnet. Wenn es sich bei dem Abgleichtarif um einen Basisleistungstarif handele, ist Ihnen eine Frist von 2 Wochen für diesen Tarife rechtlich zugesichert.

Kostenvergleich Öl-Gas-Pellets-Nachtstrom Wärmestrom

Die folgende Übersicht gibt einen Einblick in die einzelnen Kraftstoffarten. Dabei werden die einzelnen Energieträger in verschiedene Maßeinheiten verkauft, z.B. Granulat in "Tonnen" oder Gas in "m3". Zum Vergleich der Treibstoffpreise werden die Preisangaben in der tabellarischen Darstellung sowohl in der Verkaufsmengeneinheit als auch in Bezug auf "kWh" dargestellt. Außerdem wird angezeigt, wie viel Strom jeder Kraftstoff pro Verkaufsmengeneinheit hat.

Durch die Aufzählung der CO2-Faktoren können die Kraftstoffarten hinsichtlich ihrer ökologischen Relevanz miteinander vergleichbar gemacht werden. Dieses Schaubild zeigt die Entwicklung der Strompreise in den vergangenen Jahren. Als Vergleichsgrundlage gelten die Kraftstoffpreise in der obigen Übersicht. Ausgewiesene Energiekosten betreffen haushaltsübliche Mengen und das Land Vorarlberg. Sie werden regelmässig aus den nachfolgend aufgeführten Datenquellen ergänzt und sollen als Orientierungshilfe fungieren.

Sämtliche Preisangaben beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer und Zusatzkosten (z.B. Abfüllpauschalen), Lieferung ohne Aufpreis. Die Jahresmittelwerte für Heizöle und Granulate liegen in Vorarlberg. Der Strompreis für Gas (VEG) und Elektrizität (VKW) ist der derzeitige Tarif. Das bedeutet, dass aus 1 Kilowattstunde Elektrizität 3 Kilowattstunden Heizwärme entstehen und der CO2-Gehalt des Stroms dadurch verringert wird.

Die große Vergleichbarkeit der Heizkosten unterschiedlicher Wärmeträgermedien

Wie hoch wären die Heizungskosten, wenn es eine andere Heizungsanlage im Untergeschoss gibt? Welche Bedeutung haben die Normalwerte für die Heizenergie? Zur Berechnung der mittleren Heizenergiekosten ist eine Grundvoraussetzung in Gestalt eines freistehenden Eigenheims erforderlich, das im Zuge dieser Analyse mit fünf unterschiedlichen Heizgeräten hintereinander bestückt wird.

Die Energiequellen sind Gas, Heizoel, Holzpellets, Rundholz und elektr. Für die Ermittlung der durchschnittlichen Energiekosten ist es von Bedeutung, dass keine der erwähnten Energiequellen in Verbindung mit einer anderen verwendet wird. Infolgedessen steigt die Anfrage nach Heizsystemen auf Basis elektrischer Energiequellen derzeit wieder an. Jährlich und pro qm Grundfläche entstehen durch eine Erdgasbeheizung Heizkosten in der Größenordnung von 10,43 EUR.

Im Durchschnitt werden in Deutschland 16 m³ Gas (entspricht 160 kWh) zur Erwärmung von einem Quadratmeter Wohnraum pro Jahr eingesetzt. Damit Sie die Messwerte Ihrer eigenen Erdgasanlage mit anderen Systemen abgleichen können, müssen Sie jedoch eine Vielzahl von Kriterien berücksichtigen. Dies betrifft in erster Linie die technische Ausstattung der Heizungsanlage selbst sowie den Energiestandard des damit geheizten Zuhauses.

Zusätzlich müssen das Erwärmungsverhalten und die lokalen bzw. laufenden Erdgaskosten berücksichtigt werden. Daher kann die folgende Rechnung nur als Anhaltspunkt herangezogen werden. Sie ist natürlich besonders informativ im Bezug auf die Preise der anderen Heizungen. Dies betrifft vor allem den Vergleich mit KfW-Effizienzhäusern und dem Passivhaus.

Für alle Gebäude wird jedoch wie oben dargestellt eine Nutzfläche von 200 qm unterstellt, was der durchschnittlichen Größe eines Ein- und Mehrfamilienhauses im Verhältnis zur Gesamtwohnfläche entspr. ist. Zunächst wird der Verbrauch berechnet und dann mit dem Energieträgerpreis verrechnet. Dabei wird der durchschnittliche Tarif verwendet, der mit 6,94 EUR pro kWh angesetzt wurde.

Auf der rechten Seite sehen Sie nun die jährlichen Heizungskosten, obwohl es je nach Gebäudealter sehr klare Abstände gibt. Bei einem Passivhaus beträgt das Jahresbudget nur 208 EUR, bei einem vor 1977 gebauten Gebäude sogar 2.776 EUR.

Dies entspricht einer Abweichung von 2.568 EUR. Genauso offensichtlich ist der Abstand, wenn die Jahresheizkosten auf den qm zurechenbar sind. Das älteste Gebäude in diesem Vergleich kostet 13,88 EUR pro Jahr. Mit 4,16 EUR ist ein KfW-Effizienzhaus bereits jetzt und das Passivhaus nur noch mit 1,04 EUR zu haben.

Auch diese Zahl ist jetzt vergleichbar, da sie mit einer beliebig großen Anzahl von Quadratmetern multipliziert werden kann. Sind die eigenen Kosten höher als der errechnete Betrag, dann sind sie auch höher als die durchschnittlichen Kosten. Sind die Heizungskosten zu hoch, gibt es prinzipiell zwei Ansatzpunkte: das Wohnhaus und die Heizungsanlage selbst. Das Auswechseln von Scheiben kann auch eine Menge Heizungskosten sparen, denn die alten Scheiben sind bekanntlich Schwachpunkte, durch die viel Hitze entweicht.

Eine Öl-Heizung kostet pro Jahr und qm Grundfläche 11,83 EUR. Der durchschnittliche Heizölverbrauch beträgt in Deutschland rund 13 Liter pro Jahr. Als Berechnungsgrundlage für die folgende Aufstellung gilt das durchschnittliche Haus mit 200 m² WohnflÃ?che. Die dritte Säule zeigt die Heizungskosten pro Jahr, die vierte Säule die Heizungskosten pro Jahr und pro qm.

Der Durchschnittspreis für Heizöl wurde mit 8,7 Cents oder 0,087 EUR pro kWh kalkuliert, obwohl dieser im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres deutlich nachgegeben hat. Der Preis für Heizöl tendiert, wie alle anderen Energiequellen, in eine ständig steigende Tendenz. Die Beheizung eines vor 1977 gebauten Hauses kostete satte 3.480 EUR.

Davon nimmt das KfW-Effizienzhaus mit 1.044 EUR pro Jahr weniger als ein Drittel ein. Das Passivhaus kostet nur 261? im Jahr. Ist nach einem Vergleich klar, dass die eigenen Heizungskosten zu hoch oder weit über dem hier gezeigten Mittelwert sind, sollten nach Möglichkeit entsprechende Massnahmen ergriffen werden.

Besteht kein Gasanschluß, kann auch der Kauf eines Pelletkessels in Betracht kommen und damit eine Umstellung auf regenerative Energiequellen einleiten. Pelletheizungen kostet 9,22 EUR pro Jahr und qm Wohnraum. Dies entspricht einem Stromverbrauch von 160 Kilowattstunden pro qm Wohnraum in einem durchschnittlichen Deutschlandhaus.

Zusätzlich wurde der Pelletspreis von 2013 zu Grunde gelegt, der im Okt. dieses Jahr 0,0576 EUR pro kWh betrug. In einem kg Holzpellets sind etwa 5 kWh Strom enthalten. Für ein kg beträgt der Kaufpreis 0,28 EUR, für eine t werden rund 282 EUR gezahlt. Der Kilopreis oder pro kWh kann nun für die Kalkulation herangezogen werden.

Zum einen wird der Stromverbrauch des durchschnittlichen Wohnhauses in kWh/m pro Jahr mit der Wohnraumgröße des Wohnhauses vervielfacht. Werden beide mit einander vervielfacht, können die Kosten pro Jahr und pro qm und Jahr neu errechnet werden. Das ist zwar nicht ganz so einschneidend wie in den vorherigen Fällen, macht aber um so deutlicher, wie viel Wärmeenergie und Energiekosten durch modernes Dämmen oder eine energische Renovierung eingespart werden können.

Gegenüber den bisherigen Heizgeräten ist leicht zu sehen, dass die Gesamtheizkosten beim Einsatz von Granulat niedriger sind. Ein Holzofen kostet 10,45 EUR pro Jahr und qm Wohnraum. Diese Größe resultiert aus einem mittleren Strombedarf von 160 kWh/m² pro Jahr. Als Berechnungsgrundlage wurde ein durchschnittlicher Holzpreis von 0,0653 EUR pro kWh herangezogen.

Das Kilo Rundholz hat einen Energieinhalt von ca. 4,2 kmh. Aktuell kostet ein Kilo Rundholz rund 0,27 EUR. Entsprechend beträgt der Tonnenpreis ca. 270 EUR. Der Kilowattstundenpreis und der Kilometerpreis für Rundholz können nun zur Kostenberechnung verwendet werden.

In einem ersten Arbeitsgang wird der Stromverbrauch in kWh/m und pro Jahr mit der Wohnraumgröße des Gebäudes in Quadratmeter umgerechnet. Dann wird der Preis der Stämme in EUR pro Kilogramm durch 4,2 (Energiegehalt) dividiert und mit dem Resultat der ersten Stufe verrechnet. Bei Altbauten vor 1977 sind nun wieder sehr hohen jährlichen Energiekosten abzulesen.

Ein elektrischer Nachtspeicherofen kostet 45,28 EUR pro Jahr und qm Wohnraum. Setzt man die Basisannahme aus den vorangegangenen Beispielrechnungen fort und geht von einem jährlichen Stromverbrauch von 200, 100, 60 und 15 kWh/m2 aus, resultiert die folgende Aufstellung für das Wohnhaus mit 200m². Sie verdeutlichen erneut, dass die reine Elektroheizung die kostenintensivste und ineffektivste aller in diesem Vergleich berücksichtigten Aufheizverfahren ist.

Über 7.400 EUR pro Jahr sind heute kaum noch zu verantworten. Der Einbau eines Brennwertgerätes würde sich hier durch die gesparten Betriebskosten in sehr kurzer Zeit auszahlen. Doch auch bei einem passiven Haus entstehen noch Jahreskosten von 561 EUR, was im Vergleich zu den bisherigen Heizverfahren ein recht hohes Maß ist.

Jeder, der in einem bestehenden Gebäude lebt, das eigentlich noch ausschließlich mit elektrischer Energie geheizt wird, sollte schnellstmöglich über eine drastische Reduzierung des Energieverbrauchs nachdenken. 2. Dabei lohnt es sich immer, die Heizungskosten im Blick zu haben, die 70-85% der Gesamtenergiekosten der Haushalte ausmachen. Das betrifft nicht nur die eigenen Ausgaben, wie die hier aufgeführten Exemplare und der Vergleich mit den durchschnittlichen Ausgaben aufzeigen.

Zudem ist ein sinkender Energieverbrauch immer mit einer niedrigeren oder effektiveren Nutzung von Ressourcen verknüpft, was sich durch niedrigere CO2-Emissionen ebenfalls günstig auf Mensch und Natur auswirkt.

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