Verbrauch Kwh Pro Person

Verzehr Kwh Pro Person

Wir verbrauchen Energie in einer Vielzahl von Bereichen. Berechnet auf der Ebene der Primärenergie in Watt pro Person (W/P) auf zwei Arten:. Petroleum / Person / Jahr. Dabei ist es sehr wichtig, den Wärmebedarf pro Quadratmeter zu reduzieren.

Genauso bedeutsam wie die Gebäudedämmung ist die Nutzungsdichte (d.h. die Zahl der Nutzer pro Wohnung).

Im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu Gebäudedämmung und Energieverbrauch wird vor allem die Grundfläche, aber kaum die Zahl der dort lebenden oder arbeitenden Menschen berücksichtigt. Wird der Heizenergiebedarf durch die Zahl der Menschen geteilt, kann sich ein altes, aber dichtbesiedeltes Haus sogar als viel umweltfreundlicher erweisen als ein Neubauten - vor allem, wenn es sich um ein beheiztes, aber unbewohntes Zweithaus oder ein zu zwei drittel leer stehendes Bürohaus handele.

In der Regel verbraucht die Bevölkerung eines Ein- und Mehrfamilienhauses bei gleichbleibender Qualität mehr Wärmeenergie als die Mieter in einem Appartement. Natürlich hat eine Einzelperson in einer Fünf-Zimmer-Wohnung einen größeren Einfluss auf den Stromverbrauch als die Angehörigen einer großen Gastfamilie in einem freistehenden Haus. Zusammengenommen verbraucht jeder von uns durchschnittlich 6000 W pro Einwohner: das ist so, als ob jeder von uns 600 leuchtende LED oder 10 W Sparlampen tragen würde - Tag und Nacht. 2.

Auch der Energiebedarf eines Hauses ist in hohem Maße vom Wohnverhalten seiner Einwohner abhängig. Damit sich die Anwohner ihrer Verbrauchsverantwortung bewußt werden, damit die wirtschaftlichsten nicht die Überschüsse der Verschwendungsintensivsten zahlen müssen, ist die verbrauchsgerechte Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten (VHKA) bei Neubauten zur Norm geworden (die Pflicht richtet sich vor allem nach der Wohnflächenzahl und wird von Kanton zu Kanton unterschiedlich gehandhabt).

Bei der Kostenverteilung wird darauf geachtet, dass die Einzelwohnungen in unterschiedlichem Maße der Kälteregulierung und der Sonneneinstrahlung unterliegen. In der Schweiz ist der mittlere Stromverbrauch pro Kopf seit den 90er Jahren trotz der deutlich gesteigerten Effizienz von Elektrogeräten, Licht, Motor, Industrieprozessen und Heizungsanlagen nicht gesunken.

Der konstante bis stetig ansteigende Energiebedarf für die Heizungswärme ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass der Platzbedarf pro Person stetig zunimmt. Wir verbrauchen im Durchschnitt 6000 W pro Einwohner: Das ist so, als ob jeder von uns Tag und Nacht 600 leuchtende LED oder 10 W Sparlampen tragen würde.

In diesem hohen Energiebedarf sind Produktion und Beförderung importierter Waren nicht einmal enthalten. Die" 2000-Watt-Gesellschaft" ist ein von schweizerischen Forschenden erarbeitetes ökologisches Modell und hat das gleiche Anliegen wie das anderswo in Europa vorgestellte Factor Four"-Konzept, das sich damit beschäftigt, wie mit dreifacher Energieeinsparung und vierfacher CO2-Einsparung (erhöhte Energieeffizienz) die Behaglichkeit und Wohlfahrt einzelner Bewohner gewährleistet werden können.

Dazu ist es in erster Linie notwendig, das eigene Energieverhalten zu beeinflussen, um den Energiekonsum zu verlangsamen.

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