Vattenfall in Hamburg

Die Vattenfall in Hamburg

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Und so funktioniert es, wenn Hamburg das Stromversorgungsnetz von Vattenfall zurück kauft.

Die Hansestadt Hamburg hat nach dem Referendum das Stromversorgungsnetz von Vattenfall übernommen. Niemand ist so gut mit dem Netzwerk in Hamburg vertraut wie Dietrich Graf. Die Netzübergabe von Vattenfall an die Hansestadt Hamburg - die Bürger hatten in einem Referendum dafür votiert - ist zwar beendet, aber noch lange nicht zu Ende. "Die Entflechtung der Gebiete von Vattenfall, die in die Innenstadt ziehen werden, wird voraussichtlich zwei Jahre dauern", sagt Graf, Leiter des von Vattenfall im Februar verkauften Unternehmens in Hamburg.

Aus Vattenfall müssen noch diverse Teile des Unternehmens herausgelöst werden, Zusammenhänge müssen aufgedeckt werden. Ein Beispiel ist der Netzwerkservice von Vattenfall: 1350 Beschäftigte sind derzeit in Hamburg und Berlin für dieses Unternehmen tätig. Etwa 600 von ihnen sind bei einem Stromausfall in Hamburg im Einsatz. Für den Fall eines Stromausfalls sind sie im Betrieb. Aber auch bei den Zählern, d.h. den Elektrizitätszählern, hat der Wandel in die City noch nicht stattgefunden.

Es war nicht der Veräußerer, sondern der Erwerber, also die Gemeinde, da, um einen Teil von Vattenfall zu erobern. Das ist für die betreffenden Arbeitnehmer nervenaufreibend", sagt Graf. Ein Neustart mit der City ist bereits erfolgt, aber die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind immer noch für ihren früheren Auftraggeber tätig. Außerdem muss die Gemeinde den Preis für das Netzwerk aufbringen.

"Wir müssen den Darlehensbetrag plus Zinseszinsen für die kommenden 15 bis 20 Jahre tilgen", sagt Graf. Die Tatsache, dass ein verkauftes Geschäft den Preis an seinen neuen Besitzer zahlen muss, ist in der Geschäftswelt nicht ungewöhnlich. Den Fischstäbchenhersteller Iglo aus Hamburg musste die Finanzierung der Akquisition durch Permira ebenfalls selbst übernehmen.

Der Vorgänger HEW von Vattenfall musste auch seinen eigenen Einkaufspreis an die neuen Schweden bei den Firmen Heiner und Pfännig abgeben. Er ist mit Vattenfall bestens vertraut, wo Graf viele Jahre im Aufsichtsrat tätig war und das Netzwerk verantwortete. Er ist seit 1981 bei der damaligen HEW in Hamburg und hat auch die Akquisition durch die schwedische Vattenfall-Gruppe unterstützt.

Er ist Diplomat. Die Vattenfall AG hat das traditionsreiche Unternehmen in Hamburg umbenannt. Vielleicht wäre das Bild von Vattenfall in Hamburg besser, wenn der bisherige HEW noch an der Tür klingeln würde", sagt er. Es ist nur der Graf übrig. Viele Konsumenten in der Innenstadt konnten den neuen Firmennamen nicht verwenden. Bisher haben fast 30 Prozente der privaten Haushalte in Hamburg den Provider gewechselt.

Vattenfall musste nach einem Referendum im vergangenen Jahr gar sein Stromversorgungsnetz in die City verlegen. "In Hamburg konnte man schon den Anschein bekommen, dass Vattenfall nicht mehr begehrt ist. "Jetzt, da die Hansestadt an Bord ist, will das Unternehmen stark in das öffentliche Versorgungsnetz einsteigen. "Alleine in den kommenden zehn Jahren werden wir rund zwei Mrd. EUR für den laufenden und erneuerten Bau unserer Werke ausgeben", sagt Graf.

Weil die Stromleitungen in Hamburg im Gegensatz zu anderen Kabeln unter dem Pflaster und nicht unter der Straße sind. "Auf mittlere Sicht sollen 1.000 Kilometern des 27.300 Kilometern umfassenden Netzes neu aufgebaut werden. Auch nach dem Referendum über den Kauf des Netzes von Vattenfall wird sich laut Graf wenig aendern. "Manch einer glaubt, dass die Windenergie aus Schleswig-Holstein nun in das Stromnetz von Hamburg einfließt.

Der elektrische Anschluss ist immer auf dem schnellsten Weg ins Stromnetz. In Hamburg wird zurzeit Elektrizität aus dem Atomkraftwerk Brokdorf, den Werken Wedel und Tiefstack und zukünftig aus dem Steinkohlekraftwerk Moorburg verbraucht", sagt Graf. Graf teilte nicht die Hoffnungen vieler Konsumenten vor dem Referendum, dass die Elektrizitätspreise unter die Schirmherrschaft der Stadtverwaltung fallen würden. Der Preis für Elektrizität in Hamburg hat keinen Einfluß auf die Elektrizitätspreise.

"Als nächstes großes Bauprojekt im Hamburger Elektrizitätsnetz wird der Bereich um den Diebesteich saniert. "In neue Projekte wird nach dem Plan der Gemeinde gesteckt. Dort hat das Hamburger Unternehmen eine neue Trafostation errichtet, aber die Stromnachfrage ist nicht wie vorgesehen. "Graf wünscht sich am Standort Hamburg, dass er nicht in die selbe Situation gerät und zu schnell einsteigt.

Das würde die Hansestadt Hamburg begrüssen.

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