Vattenfall Hamburg

Der Vattenfall Hamburg

Holen Sie sich die wichtigsten Nachrichten aus Hamburg direkt auf Ihr Smartphone. Kraftwerke: Moorburg - Vattenfall Die Moorburger Blockheizkraftwerke aus der Vogelperspektive; im Vordergrund der Container-Hafen Altenwerder. Rund zwei Drittel der Elektrizitätsversorgung Hamburgs wird von Industrie- und Gewerbebetrieben gedeckt, die viele Jobs in Hamburg absichern. Die Kraft-Wärme-Kopplung Moorburg kann mit einer Leistung von bis zu elf Mrd.

kWh nahezu den gesamten Elektrizitätsbedarf Hamburgs ausgleichen. Damit gewährleistet das neue Kernkraftwerk eine gesicherte Basislast in der Hansestadt und Norddeutschland und leistet einen wichtigen Beitrag zur Liefersicherheit.

Im weiteren Ausbauprozess erneuerbarer Energieträger trägt das Kernkraftwerk wesentlich zur Stabilität des Netzes bei und ermöglicht darüber hinaus eine flexible Erhöhung oder Reduzierung der Erzeugung: Netzschwankungen, die bei der Netzeinspeisung von regenerativen Energieträgern je nach Witterung und Tageszeit unvermeidbar sind, können so durch das Kernkraftwerk zu jeder Zeit zügig kompensiert werden.

Durch diese hohe Anpassungsfähigkeit erfüllt das Triebwerk die Erfordernisse der Energieumwandlung. Mit einem sehr guten Stromerzeugungswirkungsgrad von 46,5 Prozent ist die Wärme- und Kälteanlage Moorburg eines der leistungsfähigsten Kohlekraftwerke Europas. Bei Vollauslastung erzeugt das Werk in Moorburg rund ein Viertel weniger CO2-Emissionen als ältere Kohlekraftwerke.

Das neue Kohlekraftwerk nutzt ebenfalls moderne Umwelttechnologie. Beispielsweise wird durch die Abgasreinigung sichergestellt, dass das Kernkraftwerk die strikten Emissionsgrenzwerte nicht nur erfüllt, sondern teilweise sogar weit untererfüllt. Die Kraft-Wärme-Kopplung Moorburg wurde zur Erzeugung von Wärme und Strom entwickelt. Sie ist seit Oktober 2016 ein Blockheizkraftwerk und versorgt die angrenzende Firma Holzborn Europa Raffinerie GmbH über eine neue Dampflinie.

Das Kraft-Wärme-Kopplung -Kraftwerk Moorburg stellt sicher, dass die genutzte Wärme besser als bei der getrennten Strom- und Wärmegewinnung ausgenutzt wird. Die Lage an der Südelbe hat eine lange Tradition: Sie wird seit vielen Jahren für die Energieerzeugung verwendet. Auch die lokalen Dienstleistungsunternehmen und der Hamburgische Seehafen profitierten vom Handling großer Kohlen-, Aschen- und Gipsmengen.

Das sichert Hamburg eine solide wirtschaftliche Lage und gibt Anstöße für weitere Investitions- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

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