Vattenfall Erhöhung

Mehr Vattenfall

Umlage im Energiebereich: Was wird sich 2018 ändern? Eine gute Nachricht für Sie: Die Abgaben werden in diesem Jahr um 1,7 Prozentpunkte nachgeben. Mit der Abgabe nach dem EEG wird die Stromerzeugung aus regenerativen Energien gefördert. Die Abgabe wird gegenüber dem Vorjahreswert leicht um 1,3 Prozentpunkte von 6.880 Ct/kWh auf 6.

792 Ct/kWh gesenkt.

Der Anteil nach dem KWK-Gesetz wird in diesem Jahr von 0,438 Ct/kWh auf 0,345 Ct/kWh signifikant sinken. Dies bedeutet einen Umsatzrückgang von rund 21 Prozent. Diese Abgabe wird auch in diesem Jahr sinken - von 0,388 Ct/kWh auf 0,370 Ct/kWh. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 4,6 Prozentpunkten. Mit der Zuteilung nach 19 Abs. 2 der Netzentgeltverordnung wird die Befreiung der stromintensiven Industriebetriebe von der Netzentgeltregelung ermöglicht.

Er steigt von -0,028 Ct/kWh auf 0,037 Ct/kWh. Dies bedeutet eine Steigerung von gut 232 Prozentpunkten. Diese Abgabe steigt ebenfalls signifikant um mehr als 83% von 0,006 Ct/kWh auf 0,011 Ct/kWh. Diese Allokation dient der Finanzierung der kurzfristigen Senkung des Stromverbrauchs großer Stromkunden. Die Abgaben sanken trotz einiger Erhöhungen um 1,7 Prozentpunkte.

Strompreiserhöhungen bei Vattenfall: 6,45 EUR mehr

In Berlin und Hamburg steigert Vattenfall die Preise für Strom um 13 %. Der Anstieg ist vermutlich der hoechste, den Vattenfall je in Deutschland gemeldet hat. Berlins größtes Stromversorgungsunternehmen Vattenfall wird die Preise für Strom im nächsten Jahr um rund 13% anheben. Nach den Erkenntnissen der Berliner Morgenpost werden die rund 1,6 Mio. Vattenfall-Kunden in Berlin bis zum 20. September per Briefpost über die Preisveränderung benachrichtigt.

Das ist die bisher größte Steigerung, die Vattenfall in Deutschland bekannt gegeben hat. Hamburg ist von dem Anstieg ebenfalls stark tangiert. In den drei Tarifen erhöhen sich die Preise pro kWh um jeweils 3,47 Cents, so das Hamburger Nachtblatt. Bei einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh zahlten die Verbraucher in der Basisversorgung in Hamburg dann 7,23 EUR mehr pro Jahr.

Laut Hamburgischem Nachtblatt beliefert Vattenfall 78% aller Hamburgischen Privathaushalte mit Elektrizität. Der Basistarif "Berlin Basis" erhöht in Berlin den Energiepreis von 24,33 Rappen pro kWh auf 27,75 Rappen. Bei gleichbleibendem monatlichen Basispreis ergab sich ein Zuwachs von rund 12,8 Prozentpunkten, wie das Papier errechnet. Nimmt man nur den Verbraucherpreis zu Grunde, erhöht sich der Strompreis um 14,5 Prozentpunkte.

Nach Angaben des Unternehmens würde die Monatslast für einen Haushalt in Berlin bei einem Durchschnittsverbrauch von 2.200 kWh pro Jahr um rund 6,45 EUR steigen. Der Zuwachs ist laut Vattenfall-Vertriebsleiter Rainer Wittenberg nahezu ausschliesslich auf Steuer- und Abgabenbelastungen zurück zu führen. Ab 6,45 EUR pro Monat seien 5,57 EUR für Steuer und Zölle hinzugekommen, sagte Wittenberg der Tageszeitung.

Im Laufe der Jahre ist der volkswirtschaftliche Teil des Strompreises in die Höhe geschossen: von 3,95 Cents pro kWh im Jahr 1998 in Berlin auf 15,37 ab 2013.

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