Umwälzpumpe

Zirkulationspumpe

Bei der Umwälzpumpe handelt es sich um ein kleines, aber wichtiges Element der Heizungsanlage. mw-headline" id="Definition_Heizkreis">Definition Heizkreis[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index. Impressum. php?title=Umw%C3%A4lzpumpe_(Heiztechnik)&

veaction=edit&section=1" title="Abschnitt editieren: Heizkreisdefinition ">Bearbeiten | < quelltext bearbeiten]

Die Umwälzpumpe in einem Heizsystem ist eine Zentrifugalpumpe, die das erhitzte Wärmeübertragungsmedium (in der Regel Wasser) in einem geregelten Kreis zu den Radiatoren und Hausanschlussstellen transportiert und dabei das gekühlte Brauchwasser aus dem Rückspeisestrom wieder zur Erwärmung in dem Heizsystem anleitet. Der Heizkreislauf ist der Kreis, in dem die Umwälzpumpe nur die Arbeiten zur Beseitigung der Friktion im Rohrsystem verrichten muss.

Bis auf den Thermosiphon-Effekt (siehe auch Thermosiphon-Konvektionsbremse) finden im geschlossenem Regelkreis keine Hebearbeiten statt. Bei Verwendung von Zirkulationspumpen können aufwändigere Heizungskreise mit schlankeren Rohrleitungen verwirklicht und die Wärmeenergie durch bedarfsgerechte Regelungen besser ausgenutzt werden. Zur Reduzierung des Stromverbrauchs und des Verschleißes der Umwälzpumpe ist es ratsam, sie mit der geringsten Förderleistung zu arbeiten, die ausreichend ist, um alle Kühler gleichmässig zu beliefern.

Wenn der Kessel keine Heizenergie zuführt, sollte die Wärmepumpe komplett ausgeschaltet werden. Jahrhundert wurden ungesteuerte Zirkulationspumpen verwendet, deren Fördermenge und Geschwindigkeit entweder gar nicht oder in wenigen voreingestellten Schritten von Hand angepasst werden konnten. Wäre die Summierung der Strömungsverluste (Strömungswiderstände) in einem Heizkreis bekannt, könnte der Luftvolumenstrom und der von der Wärmepumpe aufbauende Luftdruck anhand der Kennlinie der Wärmepumpe bestimmt werden.

Hat der Anwender die Hälfe der Thermoventile im Heizkreislauf abgeschaltet, sollte im Idealfall auch der Durchfluss halbiert werden, während der Pumpdruck gleich bleibt. Im Gegensatz dazu steigt der von einer unregulierten Verdichterpumpe generierte Luftdruck mit abnehmendem Durchfluss. Sie wirkt "gegen den gestiegenen Strömungswiderstand", der durch das Schliessen der Temp. Ventile entsteht.

Weil die Pumpanlage versuchen soll, mehr Flüssigkeiten als notwendig durch den gedrosselten Heizkreis zu befördern, können auch Strömungsschallereignisse auftreten. Dabei werden Geschwindigkeit und Kraft der Anlage an den Verbrauch von zirkulierendem Leitungswasser anpaßt. Zu diesem Zweck wird die Differenz zwischen Saug- und Druckseite bestimmt und die Motordrehzahl und damit die Motorleistung so geregelt, dass der Wirkdruck so weit wie möglich gleichbleibend ist.

Dies bedeutet in abgeschlossenen Anlagen nicht die Höhe des Systems, sondern nur ein Mass zur Bewältigung des Strömungswiderstands des Gesamtsystems bei einem bestimmten Durchfluss. Dabei wird der Differenzdrucksollwert in Funktion des Volumenstroms umgerechnet. Mit dieser Verordnung wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Heizung je nach Anforderung (Heizenergieverbrauch) eine andere Warmwassermenge benötigt, um die benötigte Heizleistung in den Hausanschlussstellen zu erbringen.

Lohnenswert sind Zirkulationspumpen, die große Wärmenetze mit hohem Strombedarf (ab 5 kW elektrisch) speisen. Hierbei spielt der Reibungsverlust des Wasser durch die Zirkulation im Leitungssystem eine große Bedeutung. Mit einer Betriebszeit von rund 7 Monate pro Jahr (210 Tage = 5040 Stunden) verbraucht eine Altumwälzpumpe mit 85 bis 130 W Stromverbrauch 428-655 Kilowattstunden elektrische Elektrizität - eine regulierte Hocheffizienz-Pumpe (7-25 W Leistung) hingegen nur 35-126 Kilowattstunden.

Mit einer Umwälzpumpe mit ausreichendem Sonneneinfall wird in einer Solarthermieanlage ein Wärmeübertragungsmedium in die Solarkollektoren eingepumpt, um die Heizenergie in einem Puffertank vorübergehend zu speichern oder für die Trinkwassererwärmung oder -erwärmung zu verwenden. Hierfür sind besondere hitzebeständige Solarumwälzpumpen notwendig, da die Solarkollektoren das Wärmeübertragungsmedium im extremen Fall auf über 200 °C erwärmen können.

Hochsprung Zirkulationspumpen: Vom Energievergeuder zum beispielhaften Energiesparer.

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