Umlagen Strom 2017

Stromverteilung 2017

Elektrizitätssteuer und Abgaben 2017. Bezeichnung der Abgabe, Kosten / kWh. Steuern gültig ab 01.01.2017.

Jahresverbrauch in kWh.

Konvertierung zwischen Netzwerkbetreibern

Endverbraucher können nach der Netzentgeltverordnung (StromNEV) vom 26. Juni 2005, letztmals ergänzt durch Art. 1b der StV vom 15. Juni 2016 (BGBl. I S. 2147), ein einzelnes Entgelt nach 19 Abs. 2 S. 1 oder 2 StVZO verlangen. Übertragungsnetzbetreiber sind dazu angehalten, die entgangenen Einnahmen aus einzelnen Entgelten an nachgelagerte Stromverteilungsnetzbetreiber zu vergüte.

Der Fernleitungsnetzbetreiber verrechnet diese Entgelte und seine eigenen Einnahmen. Der Erlösausfall wird als Zuschlag auf die Netznutzungsentgelte ( 19 Umlage) auf alle Endverbraucher (LV) verteilt. 19 für 2017 wird ab dem 01.01.2017 von den Endverbrauchern einbehalten. Die §19-Zuteilung 2017 trägt den Ergebnissen des Jahresabschlusses für das Jahr 2015 auf der Grundlage der Bestätigungsvermerke des Abschlussprüfers Rechnung.

Nachfolgend werden die gesetzlichen Höchstbeitragssätze für die Endverbrauchergruppen definiert. Die Beitragssätze dürfen nicht übersteigen. Die Prognoserechnung kann jedoch durchaus zu einer geringeren Aufteilung für das entsprechende Jahr führen. Es kann aber auch eine mehr oder weniger hohe Gesamtaufteilung (Summe aus Prognoseaufteilung + Aufholaufteilung) aus Aufholzahlungen aus dem Jahresabschluss der vergangenen Jahre resultieren.

In der obigen Übersicht sind die Zuteilungen für das Jahr 2017 dargestellt. Endverbrauchergruppe A': Endverbrauchergruppe B': Endverbraucher, deren jährlicher Verbrauch an einer Verbrauchsstelle 1.000.000 Kilowattstunden überschreitet, bezahlen für Stromeinkäufe über 1.000.000 Kilowattstunden einen Zuschlag von maximal 0,050 ct/kWh. Maßgebend sind die in der obigen Aufstellung genannten Werte.

Endverbrauchergruppe C': Endverbraucher, die der verarbeitenden Industrie, dem Schienenverkehr oder der Bahninfrastruktur zugeordnet werden können und deren Strompreise im abgelaufenen Jahr vier vom Umsatz überschritten haben, bezahlen für Stromeinkäufe über 1.000.000 Kilowattstunden höchstens 0,025 ct/kWh. Maßgebend sind die in der obigen Aufstellung genannten Werte.

Angaben zu Umlagen und Umlagen

Wem wird diese Aufteilung weitergegeben? Das Konzessionsentgelt ist eine Entgelt für die Nutzung der städtischen Strassen und Pfade für die Errichtung von Strom- und Gaspipelines. Die Konzessionsgebühr für Elektrizitätskunden mit Aufträgen außerhalb der Universaldienstleistung liegt bei 0,11 ct/kWh ( 2 Abs. 3 Nr. 1 KAV), sofern die Stromlieferung nicht aus dem Schwachstromnetz erfolgt und die bemessene elektrische Anschlussleistung des Auftraggebers in wenigstens zwei Monate des Rechnungsjahres über 30 kW und der jährliche Verbrauch über 30000 kWh liegt (§ 2 Abs. 7 KAV).

Wie ist die EEG-Umlage und wie wirkt sie? Die EEG-Umlage dient der Finanzierung des Ausbaus der regenerativen Energie. Anlagenbetreiber, die Strom in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist haben, bekommen eine im EEG geregelte Einspeisevergütung. Der eingespeiste Strom wird von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) an der Elektrizitätsbörse verkauft. Die an der Wertpapierbörse erzielten Kurse unterschreiten die gesetzlichen Vergütungssätze, so dass die Differenz an die TSOs zurückerstattet wird.

Der erzeugte Strom kann wahlweise auch im Direktvertrieb vertrieben werden. Das Marktpreismodell gleicht die Differenz zwischen dem an der Wertpapierbörse erreichten Preis und der Vergütung durch eine marktübliche Prämie aus. Das heißt, die Zahlungen an die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen übertreffen zum Teil die Erlöse aus dem Absatz von Strom um ein Mehrfaches. Diese Differenz wird durch die EEG-Umlage auf alle Stromkunden verteilt.

Die EEG-Umlage ist prinzipiell von allen Stromverbrauchern zu entrichten. Er ist Teil des Elektrizitätspreises. hat: den erwarteten Börsenstrompreis, die Endverbrauchsquote, die Addition von EEG-gestützten Investitionen, eine Liquiditätsreserve*. Der EEG-Umlage ist nicht für alle Stromkunden gleich: Auch die Bahnen bekommen auf Anfrage beim BAFA gemäß 65 EEG eine Ermäßigung ihrer EEG-Umlage, wenn sie pro Jahr mind. 2 GWh Strom benötigen.

Selbstversorger müssen unter gewissen Bedingungen die Abgabe auf ihren eigenen Strom an den verantwortlichen Netzbetreiber zahlen. Was kostet die Abgabe zur Foerderung der Kraft-Waerme-Kopplung (KWK)? Der KWKG-Anteil ist Teil des Elektrizitätspreises und wird zu den Netzentgelten hinzugerechnet. Blockheizkraftwerke produzieren Strom und Fernwärme simultan in einem Verbrennungsvorgang. Wie hoch und was wird durch diese Abgabe kompensiert?

Gemäß 19 der Netzentgeltverordnung (StromNEV) haben einige Endverbraucher die Option, vom lokalen Netzbetreiber geringere Einzelentgelte zu beziehen. Der Fernleitungsnetzbetreiber (ÜNB) muss den lokalen Netzwerkbetreibern die aufgrund dieser geringeren Gebühren entstandenen Einnahmeausfälle ausgleichen. Für diese Umsatzeinbußen bilanzieren die Netzbetreiber die Zahlungen und berechnen einen Zuschlag auf die Netznutzungsentgelte, der als Aufteilung auf alle Endverbraucher aufgeteilt wird.

In den Regelungen zu den einzelnen Entgelten werden Endverbraucher bevorzugt, die aufgrund ihres jeweiligen Verbraucherverhaltens einen eigenen Anteil zur Reduzierung oder Verhinderung von Netzwerkkosten beitragen. Man unterscheidet zwischen untypischen und energieintensiven Netznutzern: Leistungsintensive Verbraucher sind durch einen gleichmäßig und permanent höheren Stromverbrauch gekennzeichnet. Nach gerichtlichen Entscheidungen - jüngst im Oktober 2015 und April 2016 -, die die Bemessungsgrundlage nach 19 Strom-NEV in Frage stellen, hat der Gesetzgeber am 23. Juli 2016 ein entsprechendes Umlageverfahren beschlossen, das eine sichere Basis für die Aufteilung schafft.

Woran liegt dieser Teil des Elektrizitätspreises? Die Zuweisung von abschaltbaren Entgelten gleicht Vergütungen von Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) an Betreiber von so genannten "Abschaltkapazitäten" aus. Lieferanten von Ausschaltvermögen sind z.B. Industrieunternehmen, die auf die Versorgung mit Strom für einen bestimmten Zeitpunkt oder auch nur für kurze Zeit verzichtet werden können, wenn nicht genügend Strom im Netz ist.

Fernleitungsnetzbetreiber bilanzieren ihre Leistungen und teilen den Preis allen Endverbrauchern zu. Sie wird einmal pro Jahr umdefiniert und zum Stichtag 31. Dezember 2008 umgestellt. Seit 2013 ist die Abschaltgebührenverordnung (AbLaV) in Kraft. Für den Fall, dass Sie sich nicht mehr in der Schweiz aufhalten, gilt die neue Gebührenverordnung. Diese Abgabe ist in § 18 der Abschaltverordnung Gesetz.

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