Testberichte ökostrom

Prüfberichte ökostrom

Der Lidl Strom Kundenservice und Bewertungen. Hier finden Sie LichtBlick-Erfahrungen und Erfahrungsberichte von echten Kunden sowie LichtBlick-Rezensionen. Grüner Strom ohne Umweltvorteile Für die Bundesbürger war es das erste Mal: Sie produzierten 2011 mehr Elektrizität aus erneuerbaren Energien als aus Kohle oder Kernenergie. Auf Ökostrom entfielen 20 % des Strommixes, auf Kohle 19 % und auf Kernenergie 18 %. Braunkohle hatte mit 25, 5 Millionen Euro den höchsten Stellenwert.

Die wichtigste grüne Energiequelle in Deutschland ist die Windkraft, es folgen die Bereiche Bioenergie, Wasserkraft und Solarenergie.

Jeder, der sich für einen Ökostromtarif entscheidet, will einen wichtigen Schritt zum Umweltschutz tun und die Energierevolution vorantreiben. Auch wenn der Lieferant tatsächlich 100-prozentig grünen Solarstrom bereitstellt. Die Problematik: Es gibt derzeit mehr Grünstrom als Ökostromkunden. Dies ist nur dann der Fall, wenn der Öko-Tarif den herkömmlichen Elektrizität vom Strommarkt abhebt.

Durch den Bezug von grünem Strom sollen erneuerbare Energieträger, zum Beispiel neue Wind- oder Wasserkraftwerke, erschlossen werden. Rund 730 Stromversorger in Deutschland haben inzwischen einen Öko-Tarif. Wir haben aber auch Ökostrom-Tarife von Low-Cost-Anbietern als Beispiel getestet (siehe "Ökostrom von Discountern"). Welches Engagement zeigen die Lieferanten dem Kundenwunsch nach mehr Umweltschutz und Förderung der energetischen Umstellung?

Ausschlaggebend war neben Tarifkonditionen wie der Kündigungsfrist vor allem das "ökologische Engagement", das der Betreiber mit seinem Preis zeigt (siehe Tabelle). In den meisten Fällen stellen die Lieferanten mit ihren Lieferverträgen sicher, dass der Elektrizitätsbedarf ihrer Abnehmer immer aus Ökostromanlagen kommt, die ein Höchstalter nicht überschreiten. Der Lieferant verfügt über ein Zeugnis, das die Zusatzwirkung bescheinigt:

Zur Erlangung dieser Labels müssen die Lieferanten auch beim Aufbau von Ökostromanlagen Umweltkriterien einhalten. Einige Lieferanten wie EWS Schönau und Greenpeace Energy haben eigene, teilweise schärfere Standards gesetzt, die über die Labels hinausgehen und von TÜV Nordex geprüft werden. Die meisten Elektrizität für die Öko-Tarife kommt aus Skandinavien, Österreich und der Schweiz.

Ein Wasserkraftwerk oder eine Windkraftanlage liefern in Deutschland nur in den seltensten Fällen Elektrizität. Wenn wir in einem Stromnetz in Europa wohnen, ist das keine schlechte Sache. Sie garantiert eine Sondervergütung für alle, die in Deutschland grünen Strom erzeugen. Praktisch der ganze in Deutschland erzeugte Grünstrom wird durch das EEG mitfinanziert. Aber das bedeutet auch, dass alle Konsumenten, nicht nur Öko-Kunden, für grünen Elektrizität aufkommen.

Andererseits unterstützen Zuschlagstarife vor allem in Deutschland. Diese reichen von der kostenfreien Vermietung von Energiezählern, beispielsweise bei den Stadtwerken München, über die individuelle Beratung vor Ort zur Heizungsmodernisierung bei Greenpeace Energy bis hin zu Unterstützungsprogrammen für private Haushalte bei Entega. Ein Energieversorger ist auch verpflichtet, wenn er gleichzeitig seinen eigenen elektrischen Energiebedarf ins Stromnetz einbringt.

Dadurch stellt sie zu jeder Zeit exakt die Mengen her, die ihre Abnehmer derzeit konsumieren - mehr zu Spitzenlastzeiten am Mittag als in der Dunkelheit. Dies ist technisch komplexer, weshalb sich die meisten Versorger damit zufrieden geben, die von ihren Abnehmern verbrauchte Gesamtmenge an Strom über einen Zeitraum von einem Jahr ins Stromnetz einzuspeisen und am Ende die Bilanzen aufzulösen.

In Spitzenzeiten erhalten die Verbraucher beispielsweise einen bestimmten Teil des Stroms unbekannter Herkunft. 2. Denn nur ein gleichzeitig eingespeister Ökostrom kann garantieren, dass ein Verbraucher jederzeit Ökostrom erhält. Wenn sich Lieferanten an besonders innovativen Vorhaben beteiligen, haben wir Pluspunkte zuerkannt. Diese speisen das Haus mit Energie und produzieren gleichzeitig Elektrizität, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Auch Greenpeace Energy: Unter anderem gab es Vorteile für ein Carsharing-Pilotprojekt mit Elektroautos. Es ist auch gut, wenn der Kunde die Möglichkeit hat, an Aufträgen teilzunehmen. Bei EWS Schönau, Greenpeace Energy und Wemag beispielsweise kann jeder den Aufbau erneuerbarer Energieträger durch Kooperativen vorantreiben. Wir haben nicht geprüft, ob der Lieferant auch Kohle und Kernenergie vertreibt oder in diese einkauft.

Dies ist für viele nicht mit der Idee eines Ökostromtarifs zu vereinbaren. Darüber hinaus rein grüne Stromanbieter, die von der Kohle- und Atomindustrie getrennt sind. Im Folgenden finden Sie herkömmliche Energielieferanten, die grünen Strom liefern, aber auch Kohle und Atomstrom vertreiben oder mit solchen Firmen vernetzt sind. Es ist jedoch schlecht, wenn die Verbraucher im Laufe des Jahres viel für die Rechnungsstellung bezahlen müssen.

Auch bei Boni und Preisgarantien sollte man vorsichtig sein: Im Kleingedruckten begrenzen viele Provider die Preisgarantie wieder und geben Preiserhöhungen oder Steuererhöhungen weiter. Preisvergleiche sollten von unseren Abnehmern ohne Boni durchgeführt werden. Erst dann wird deutlich, was der Stromverbrauch im zweiten Vertragsjahr ist. Verkäufer und Tarifrechner dagegen zeigen ihre Tarife gerne mit Boni an.

Laut einer kürzlich durchgeführten Forsa-Umfrage würden 61% der Konsumenten noch mehr für ihren Stromverbrauch zahlen, um die Energieumstellung voranzutreiben. Aber Ökostrom muss nicht unbedingt kostspielig sein. Diejenigen, die ihren Preis nie geändert haben, können mit Ökostrom einsparen.

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