Swm München Strompreis

Strompreis Swm München

Stadtwerke München GmbH, kurz SWM, erbringt lokale Basisdienstleistungen für die bayerische Landeshauptstadt und die umliegenden Gemeinden. Die Stromkunden der Stadtwerke München zahlen einen Monat später höhere Strompreise. Die Stadtwerke München: Strompreise: Nun wird es kostspieliger - München

Bei den Stadtwerken erhöht sich der Strompreis zum Stichtag 31. Dezember 2009. Die Gaspreise steigen dann am gestrigen Tag um 3,9 Prozentpunkte und ab dem ersten Tag, dem Tag des Bades. MÜNCHEN - Dies ist der letze offizielle Akt von "Mister 10000-Volt", Kurt Mühlhäuser: Im neuen Jahr werden die Energieversorger die Strompreise (ab dem 1. März), die Erdgaspreise (1. April) und die Badepreise (1. Mai) anheben.

So muss Florian Bieberbach, sein Amtsnachfolger an der Spitze der SWM, nicht der erste offizielle Akt sein, der den saueren Preisapfel am kommenden Tag an das Münchener Unternehmen übergibt. Lediglich Wasser wird nicht kostspieliger. Das Münchener Unternehmen verzeichnete den Anstieg drei Monaten später als die meisten anderen im restlichen Land: Rund 750 Stromversorger heben ihre Strompreise bereits zum Stichtag an.

Diese fordern nach Angaben des vergleichenden Portals Spitzenwerte von bis zu 20,2 Prozentpunkten für Elektrizität und 6,5 Prozentpunkten für Erdgas . Die Zuwächse in München sind nicht ganz so hoch . Die Stromkosten der Stadtwerke steigen nach einem Jahr um 12,9 Prozentpunkte.

Für Kundinnen und Kunden mit dem M-Strom Kompakt-Vertrag heißt das laut SWM: Ein einzelner Haushalt mit 1500 kWh pro Jahr bezahlt 4,02 EUR mehr pro Kalendermonat (plus 12 Prozent). Bei einem Zweipersonenhaushalt (2500 Kilowattstunden) sind es 6,69 EUR (plus 12,9 Prozent), bei einem Vierpersonenhaushalt (4000 Kilowattstunden) 10,71 EUR (13,5 Prozent) mehr. Der Internetdienst "M-Ökostrom" ist nach Berechnung der Energieversorger um 2,2 Prozentpunkte günstiger als der übliche Preis "M-Strom Kompakt".

Bei einem jährlichen Verbrauch von 2500 kWh sind das 15,47 EUR weniger pro Jahr. Das Internet ist günstiger, weil die öffentlichen Versorgungsunternehmen niedrigere eigene Ausgaben haben. Auch das Erdgas wird nach knapp zwei Jahren wieder teurer: Aber erst am kommenden Tag, dem Tag des amtlichen Endes der Heizzeit. In München wird Erdgas im Durchschnitt um 3,9 Prozentpunkte verteuert.

Landesweit wird das Erdgas bereits zum Stichtag des ersten Quartals um 6,56 Prozentpunkte (93 EUR pro Jahr) bei 117 Lieferanten erhöht. Gleichzeitig senkten 20 Gasversorgungsunternehmen die Tarife und verlangten 5,7 Prozentpunkte oder 91 EUR weniger. Für die Münchener Erdgaskunden heißt das laut SWM: Ein Ein-Personen-Haushalt (10.000 Kilowattstunden) bezahlt ab sofort jeden 1. April eines jeden Monats 1,98 EUR mehr (plus 3,7 Prozent), ein Zwei-Personen-Haushalt 3,77 EUR (3,9 Prozent) und ein Vier-Personen-Haushalt (3.000 Kilowattstunden) 5,55 EUR mehr (plus 4 Prozent).

Der Internet-Service "M-Ökogas" ist günstiger: bis zu zehn Prozentpunkte günstiger als der Tarif für die generelle Erstversorgung. BADE: Ab dem 1. Mai kommen im Durchschnitt zehn Cents zum Schwimmbadpreis hinzu. Damit kostet der Eintrittspreis im West-Bad für vier Std. 11,30 statt elf EUR.

Hauptverantwortlich für den Anstieg des Stroms sind die Städte und die anderen Anbieter: zum Beispiel die landesweite Abgabe nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, die KWK-Abgabe oder die Abgabe zur Freistellung von stromintensiven Unternehmen von den Netznutzungsgebühren. "Gesamthaft machen im Jahr 2013 bereits rund 70 % der Strompreise aus.

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