Swm 650r

Schweden 650r

Gegenüberstellung SWM RS 650 R mit Yamaha XT 660 R 660 R Vergleichstest SWM RS 650 R mit Yamaha XT 660 R Vergleichstest MOTORRAD 22/2015 Die Ernstlingswerke, die Härterei SWM RS 650 R, sollten dies im vergleichenden Test gegen die Yamaha XT 660 R unter Beweis stellen. Weil die feinen, im Leerlauf hörbaren Ticker aus dem Ventilzug nur einen Hinweis zulassen: Husqvarna. BMW, der glücklose Husqvarna-Inhaber, hat im Januar 2013 seine verlustbringende Tochtergesellschaft an KTM veräußert.

Ampelio Macchi, ehemaliger Husky-Chefingenieur, übernimmt im Herbst 2014 mit Geldern von Shineray, einem der grössten Hersteller von Motorrädern in China, das Fabrikgebäude, die Produktionsstätten und die Rechte an einem neuen Firmennamen: Das letzte Mal, dass die Singles verkauft wurden, war im Jahr 2012, dann als Husqvarna TE 630. Mit dem 67 PS starken und 9000 EUR teueren 690 Ende R richtet sich KTM an die leistungs- und imagebewusste Kundschaft, Yamaha übernimmt mit dem Yamaha XT 660 R (48 LP, 7160 EUR) die Einzylinder-Grundversorgung.

Die sportliche Konzeption ist ähnlich wie bei der KTM, Leistung und Leistung sind mit 54 Pferdestärken, 6740 EUR, mehr auf Augenhöhe mit der Yamaha. Da die SWM das Low-Cost-Prinzip jedoch zur Hauptsäule ihrer Unternehmenspolitik erklärt hat, begleitete die preiswerte Yamaha XT 660 R die Italienerin auf ihrer Jungfernfahrt bis in den zweiten Frühjahr hinein.

Ähnlich wie ein dünnes Wade auf schlanken Schenkeln neben seiner runden Mama, steht SWM an der Spitze der Yamaha. Genau 30 kg trennt die vollgetankte 159 kg schwere italienische Leichtgewichtlerin von der 189 kg schwere Yamaha XT 660 R. Die Yamaha XT 660 R ist anders. Die Yamaha XT 660 R hat den Blitzschlagstart beinahe verfehlt.

Dies gilt natürlich nicht für ein Off-Road-Konzept wie SWM. Anders als bei der Yamaha XT 660 R. Vor allem, da die Yamaha einen Großteil ihrer Alltagsfähigkeit mit dem zusätzlichen Vorschaltgerät kauft. Weil die Yamaha XT 660 R auch außerhalb der Straßen besser ist, als man denkt. Schließlich überlappt sich das Einzylinderpaar nur auf der Landstraße und zog den einzelnen Witzbold im Alltagsleben, auf Reisen (Yamaha XT 660 R) oder im Geländefahrzeug (SWM RS 650 R) an.

Die Yamaha XT 660 R wirkt zwar etwas zahm, die Performance der einzelnen bis zu 6000 U/min ist jedoch deutlich höher als die des SWM RS 650 R-Motors. José Zupin: Knapp 10.000 EUR für eine Sport-Enduro übersteigen die Schmerzschwelle. José Zupin: Im Moment sind es etwa 40. MOTORRAD: Sind sie alle aus dem Umfeld eurer früheren Henkvarna-Händler?

José Zupin: Nur etwa 50 Prozentpunkte. José Zupin: Ganz genau. Ist die SWM-Maschine von ähnlicher Qualität wie die frühere Husqvarna? José Zupin: Ohne zu lügen: José Zupin: Ja, in den meisten Fällen, aber hier wurden bereits neue Produktideen von Ing. Macchi und Designer Zacchanini umgesetzt. Die Gerüchteküche besagt, dass SWM den auf dem BMW Zweizylindermotor der Husqvarna Nuda basierenden Husqvarna Nuda für ein Zweizylindermodell einsetzen möchte.

José Zupin: MOTORRAD: Sie haben die ereignisreiche Geschichte von Husqvarna sehr eng erlebt. José Zupin: Wir haben mit den Schwedinnen und Schwedinnen bis 1986 gearbeitet, mit der Cagiva-Gruppe in Italien ab 1987, mit BMW ab 2007 und jetzt schließen wir mit SWM den Kreislauf. Der Yamaha XT 660 R sorgt für die Sympathie der tourismusorientierten Singles, der SWM RS 650 R lockt die geländegängigen Hardenduro-Fans an seine Seiten.

Ausschlaggebend ist jedoch, dass die erste Arbeit von SWM das Kulturerbe von Husqvarna honoriert.

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