Swm 650 R test

Test Swm 650 R Test

Reduzierter Kurvenfinder zu einem günstigen Preis. Der SM 650 R ist ein Pilot mit Michelin. Elektroreifen in 17 Zoll Ausstattung. Ausgestattet mit 900 mm, Gewicht voller Tank 154 kg, Tank 12 l, Testverbrauch 4,5 l/100 km.

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SWM ist komplett erneuert, die Brand ist gerade wiederbelebt worden. Nicht ganz falsch: Die SWM RS 650 R gleicht in technischer Hinsicht der 2010er TE 630 von Hussqvarna, der ersten Hussqvarna, die in Italien unter der Aufsicht von BMW nach der Übernahme der Automarke Hussqvarna von MV Agusta/Cagiva durch BMW inszeniert wurde.

Die von BMW 2008 in Cassinetta the Cassinetta gebaute Anlage für die Herstellung von Husqvarna-Motorrädern (damals im Eigentum von BMW) hat sich die ausgestorbene russische Handelsmarke SMW etabliert (Bericht in MSS 14/2015). Von 1971 bis 1984 konstruierte der aus Italien stammende Produzent Zweitaktmotoren mit Sachs und Rotax-Motoren für den Off-Road-Einsatz.

Für die europäische Ausdehnung erwarb der japanische Mopedhersteller Shineray die SWM-Namensberechtigung von Federico Fregnan und erwarb von Stephan Pierer, der mit seinem Unternehmen Pierer Industria anfangs 2013 Husqvarna von BMW übernahm, Tools und Produktionsunterlagen für den Aufbau der Husqvarna-Motoren sowie der für rund ein Jahr leerstehenden Mopedfabrik in Biandronno.

Ampelio Macchi, der bereits führende Positionen in der technologischen Weiterentwicklung bei den Unternehmen Husqvarna, Hagiva und Aprilia bekleidet hat, ist der technische Geschäftsführer und hält einen Anteil von 10 Prozent. Es gibt eine Super-Moto-Version der Rs 650 R namens SM 650 R, und die Hardduros mit 300 und 450 cm und eine Super-Moto mit 500 cm³, basiert auf Husqvarna-Modellen aus dem Jahr 2008, kommen in den kommenden Jahr. Bezüglich des bereits vorgestellten, hinreißend schönen, klassizistisch gestalteten Roadsters und Scramblers, der mit einem luftgekühlten Einzelzylinder mit 436 cm aus der chinesischen Fertigung ausgerüstet ist, werden wir auf 2016 verschoben.

My Déjà-vu: Jahrgang 1998 Ich habe einen Fahrtbericht über die Husqvarna TE 610 E geschrieben. Husqvarna, damals im Eigentum von Sagiva, wollte mehr Mehrheitsfähig werden und hatte der Hardenduro Gewindestift TE 610 ein moderateres, alltagstaugliches Exemplar zur Verfügung gestellt und dafür einen komplett neuen Antrieb konstruier. Zu dieser Zeit baute man in Japan noch Einzylinder-Weichmacher, und die Husqvarna war eine viel sportlichere Alternative: ein leistungsstärkerer Antrieb, ein verbessertes Chassis, aber mit 12'450 Schweizer Franken war sie auch viel teuerer.

Im Jahr 2010 wurde die T 630 als vorläufige Endstufe der Entwicklung dieses Motorrades vorgestellt: Die jetzt zu BMW gehörende Husqvarna und eine Weiterentwicklung der Husqvarna, die wesentlich sportiver ist als die guten Einzelzylinder von BMW, waren damals sinnvoll. Bei 2 Millimetern mehr Durchgang wurde der Antrieb von den ursprünglichen 576 auf 600 cm³ gebracht, und der DOHC-Zylinderkopf der Konkurrenzmodelle wurde zur Leistungssteigerung eingebaut.

Unter BMW-Regie wurde diese Hussqvarna bis 2012 erbaut, dann wurde sie durch die 650Terra abgelöst, ein völlig anderes Motorradmodell mit dem Antrieb der BMW G 650 Modelle. Jetzt ist es wieder da, diese Hussqvarna TE 630 aus dem Jahr 2010; sie heißt jetzt SWM RS 650 R und führt zu der Frage: Wie verhält sich ein Motorradmodell, das fünf Jahre nach seiner letzen Revision unveränderlich wiederaufgelegt wird, im aktuellen Zeitrahmen?

Mit der SWM RS 650 R steht ein absolut hochwertiges Einstiegsprodukt in die Marktnische der fahrtüchtigen Einzylinder-Enduros zur Verfügung. Wie bisher schmückt sich SWM mit Husqvarna-Leistungsdaten. Die Maschine arbeitet leichtgängig von etwa 2500/min, von 4000 bis 7000/min hat sie echten Wasserdampf, der Regler kommt nur bei 8700/min.

Dank des Sechsganggetriebes mit Hartgetriebe können Sie den Antrieb immer im hohen Leistungsbereich belassen - wann immer Sie wollen. Das Schlendern geht auf halbem Weg, der Antrieb hing bereits ein wenig rau am Gaspedal, schwingt aber überraschend wenig im Mittenbereich. Die Fahrwerke sind für den Straßeneinsatz geeignet, sofern die 900 Millimeter große Sitzfläche keine zu große Hürde darstellt.

Die Sättel des Reiters sind stark gepolstert, der Beifahrersitz mit seiner dünnen Wattierung ist für lange Strecken nicht geeignet. Dieses Motorrad ist nicht für die Langlaufloipe vorgesehen, aber Sie können ein wenig springen, ohne dass die Federgabel und das Stoßdämpfer bei der Fahrt durchbrechen. Gepflegte Schotterstraßen sind ein Vergnügen, das Motorrad ist gut balanciert, und mit dem kraftvollen Antrieb können Sie wunderbare Driften fahren.

In der Stadt stört der Einzelzylinder an der Verkehrsampel manchmal mit unfreiwilligen Sprüngen. Vielmehr ist der Triebwerk nur in den seltensten Fällen mit niedriger Geschwindigkeit ausgefahren. Damit ist die DS 650 keine Wettkampf-Enduro, sondern auch keine Straßenmaschine im Gelände, sondern, wie MSS-Tester Tobias Kloetzli 2010 zutreffend anmerkte, "weder ein Fische noch ein Vogel, sondern kann gut schwimm- und fliegen".

Gemessen 47 Pferdestärken am Heck, also zwischen 55 und 60 Pferdestärken am Benzin. Das ist eine ganze Menge für einen 600er Einzelzylinder, der für den täglichen Gebrauch mit Wartungsintervallen von 5000 Kilometern geeignet ist, und das bei einem Gewicht von 154 kg voller Kraftstoff und einer praktischen Reichweite von rund 250 Kilometern. Der Einzelzylinder beginnt zu Beginn der Messung bei 3000/min (darunter der unattraktive Einschnitt des Motors auf dem Prüfstand in die Kette) mit einem guten Anlaufmoment und verbleibt über den ganzen Geschwindigkeitsbereich zwischen 43 und 49 Newtonmetern.

Antriebsart: flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, DOHC, 4 Wege, Bohrungen x Hub 100 x 76,4 Millimeter, 600 ccm3, Kompression 12,4:1, elektrische Motorregelung für Kraftstoffeinspritzung und -zündung, Drossel 45 Millimeter, elektrischer Anlasser, Mehrscheibenölbadkupplung, 6-Gang-Schaltung, Ketten. Erhältlich auch als Modell 650 R mit 17" Rädern und 320 Vorderradbremse, für CHF 6900.-. 25 kW/34 PS in ca. 6 Wo.

Der Newcomer SWM hat sich im Einzylinder-Softduro-Segment als sportlichste Baureihe etabliert und fordert den niedrigsten Aufpreis.

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