Stromzählerwechsel Pflicht

Wechsel des Stromzählers Obligatorisch

In vielen Privathaushalten sind nun elektronische Zähler obligatorisch. Leipziger - Inklusive intelligenter Elektrizitätszähler, so genannter intelligenter Zähler, die aktuelle Verbrauchs- und Verbrauchszeiten anzeigen und die Messwerte automatisiert an die Energieversorger ausgeben. Ein Auslesen, wie bei den herkömmlichen Elektrizitätszählern, ist daher nicht mehr erforderlich. Für viele Privathaushalte sind nun smarte Zähler Pflicht. Geschäftsführerin Frau Krause fragte die Verbraucherschutzabteilung, welche privaten Haushalten dazu gehören und was der neue Elektrizitätszähler leisten kann.

Intelligente Zähler sind nun für einige Haushalten obligatorisch. In allen Haushalten, die mehr als 10000 und weniger als 20000 Megawattstunden (kWh) Elektrizität pro Jahr aufwenden. Diejenigen, die selbsterzeugende Kraftwerke mit einer Anschlussleistung von 7 bis 100 kW Nennausgangsleistung betrieben, so genannte Vorverbraucher. "Aber die Jahreskosten werden auf jeden Falle durch die elektrischen Elektrizitätszähler steigen", ist sich die Energieexpertin Carla Groß von der Konsumentenzentrale Sachsen einig.

Welche sind intelligente Zähler? Intelligente Zähler sind elektrische Elektrizitätszähler, die aktuelle Verbrauchs- und Verbrauchszeiten darstellen und automatisiert an das EVU ausgeben. Dabei wird der Stromverbrauch nicht mehr in analoger Form, sondern aufbereitet. Dabei wird auch der zeitliche Ablauf des Energieverbrauchs miterfasst. Allerdings ist eine Bewertung für den Konsumenten nur möglich, wenn der intelligente Zähler auch eine optische Repräsentation dieser Werte erlaubt.

Sofern der intelligente Zähler die zusätzliche Funktion anbietet, ist ersichtlich, zu welchen Zeitpunkten wenig oder viel konsumiert wurde. "Auf diese Weise lassen sich Schlussfolgerungen über das Nutzungsverhalten und eventuelle Stromverschleißer im Haus ziehen", so Carla Groß weiter. Es ist jedoch eine Täuschung, dass es möglich ist, die zusätzlichen Kosten eines intelligenten Zählers zu decken, indem bestimmte Endgeräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler genau zum richtigen Zeitpunkt eingeschaltet werden.

Andererseits müssen Verbraucher mit einem hohen Stromverbrauch - wie z.B. Kühlschränke - kontinuierlich betrieben werden. Das zuständige Recht mit dem unhandlichen Titel "Digitalisierung der Energiewende" setzt eine Höchstgrenze von 130 EUR (100 EUR für Prosumenten) für die jährlichen Kosten der ersten Implementierungsphase mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 100.000 MWh oder für Stromabnehmer mit mehr als 7 KWP.

Ungeachtet der dann folgenden Verbrauchsbegrenzung von 6.000 Kilowattstunden können ab 2020 auch Betreiber von freien Messstellen Smart Meters installieren, ab 2021 Hausherren, bei einem Stromverbrauch von weniger als 2000 Kilowattstunden dürfen maximal 23 EUR pro Jahr verrechnet werden. Neben den Energieversorgern und Messstellenbetreibern bildet die 2005 beigetretene Gruppe der Messtellenbetreiber einen neuen Absatzmarkt, der es den Verbindungsnutzern ermöglicht, einen Anbieter zu wählen und damit letztendlich zu fallenden Tarifen zu werden.

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