Stromzähler 2017

Elektrizitätszähler 2017

In Kürze werden alte Stromzähler im Land gegen intelligente Zähler ausgetauscht (rechts). Obligatorische Einführung von intelligenten Stromzählern ab 2017. Intelligente Stromzähler - Intelligente Stromzähler werden ab 2017 allmählich verbindlich.

Laut einer Studie haben die meisten Konsumenten noch nie von Smart Meter gesprochen - die Smart Stromzähler, die ab 2017 sukzessive installiert werden sollen. Laut einer Studie haben die meisten Konsumenten noch nie von Smart Meter gesprochen - die Smart Stromzähler, die ab 2017 sukzessive installiert werden sollen.

Lediglich acht Prozentpunkte der Konsumenten wissen ganz konkret, was ein intelligenter Zähler ist, kündigte der Verband der deutschen Verbraucherorganisationen (vzbv) am Donnerstag in einer Befragung an. 68 Prozentpunkte sagten, sie hätten noch nie zuvor von intelligenten Zählern gehört. Bei den Verbrauchern ist es wichtig, dass die Verbraucherschutzklauseln eingehalten werden. Im Rahmen der Befragung hat der wzbv im Monat September 1000 Konsumenten ab 14 Jahren befragt.

Der Verbraucherschutz forderte, dass die Konsumenten "rechtzeitig und umfassend" über den anstehenden Meterwechsel aufklären. Ab 2017 sollen die Anlagen für große Stromverbraucher mit einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh oder mehr, ab 2020 für einen Jahresverbrauch von 6.000 KWh oder mehr installiert werden.

Intelligenter Zähler: Im Jahr 2017 kommen die intelligenten Stromzähler auf den Markt.

Zentrales Element des Reformvorhabens ist die stufenweise Ausstattung aller Stromkonsumenten mit elektronischen Zählsystemen. So sollen beispielsweise Energiefresser und Sparpotenziale auffallen. Welche sind intelligente Messgeräte? Eine intelligente Stromzähler ist ein Stromzähler, der an ein Kommunikationsnetzwerk angebunden ist. Anders als die bisherigen "Drehtisch-Elektrizitätszähler" können diese "intelligenten" Geräte die gesammelten Informationen automatisiert an den Elektrizitätsversorger übermitteln, was ihm eine verbesserte Kontrolle des Netzes und der Ressourcen ermöglicht.

Seit den 90er Jahren sind Smart Meters für Grosskunden im Betrieb und werden seit einigen Jahren auch für private Haushalte aufbereitet. Zusätzlich zu den Smart Zählern für die Energieversorgung gibt es vergleichbare Vorrichtungen für den Gas-, Wasser- und Wärmebedarf. Zwei EU-Richtlinien sind die Basis für den Gebrauch von Smart Metern: Einerseits die EU-Richtlinie über Energie-Effizienz und Energie-Dienstleistungen (so genannte EDL-Richtlinie - 2006/32/EG), die darauf abzielt, den Konsumenten zumindest quartalsweise Daten zum Energieverbrauch zur Verfügung zu stellen, damit sie ihren eigenen Energieverbrauch besser überwachen und regeln können; andererseits die EU-Kraftmarktrichtlinie (2009/72/EG), die den Ausbau von Infrastrukturen für intelligente Zähler in den EU-Ländern regelt.

Ab wann werden intelligente Zähler obligatorisch? Für Grosskunden ist die Installation von Smart Zählern für Stromabnehmer zunächst ab 2017 obligatorisch. Von diesem ersten Arbeitsschritt sind daher nur solche Verbraucher betroffen, die einen Jahresverbrauch von mehr als 10000 Megawattstunden (kWh) haben. Ab 2020 werden intelligente Zähler für private Haushalte mit einem Stromverbrauch von über 6000 Kilowattstunde obligatorisch.

Im Falle von Endverbrauchern mit geringerem Energieverbrauch kann der Betreiber der Messstelle - also der Stromversorger - wählen. Mit den intelligenten Zählern wird der "Strombereich zu einem der ersten vollständig digitalen Wirtschaftszweige ", so der verantwortliche BMWi. Nach Angaben des Verbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) reicht es aus, wenn ein intelligenter Verbund beispielsweise die erfassten Verkehrsdaten einer Straße erfasst.

Intelligente Zähler können prinzipiell Einzelgeräte identifizieren und deren Energieverbrauch erfassen. Auf diese Weise konnte der Alltag eines Stromverbrauchers verhältnismäßig gut rekonstruiert werden. Nach Ansicht von Experten sind diese kleinräumigen Angaben nicht geeignet, um eine Anpassung der Stromversorgung zu ermöglichen. Bezahlen die Verbraucher für die digitale Umsetzung der Energiesystemtransformation? So sollte die Installation für einen Verbraucher mit einem Stromverbrauch zwischen 3000 und 4000 Kilowattstunden nicht mehr als 40 EUR betragen.

Mit 20 EUR können diese Konsumenten Energiekosten sparen und mit 20 EUR auch den jährlichen Betriebskosten des konventionellen Messgeräts. Darüber hinaus würden jedoch die Anschaffungskosten für einen intelligenten Zähler anfallen. Darüber hinaus bezahlen die Stromverbraucher in einer anderen Währung: mit ihren Angaben!

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