Stromversorgung München

Energieversorgung München

Weg zur Steckdose: So funktionierts die Münchner Stromversorgung - München München Bis der Elektrizität in Münchener Buchsen ankommt, wird sie von 38000000 auf 230Volt umgewandelt. 380000 Mann pro Jahr - kein Röster der Weltgeschichte würde das aushalten. Die Umstellung erfolgt in mehreren Schritten - von der Hauptumspannstation bis zur lokalen Verteilerbox wird die Stromspannung kontinuierlich abgesenkt. Auf den Hochspannungsleitungen fließen die Ströme mit einer Voltzahl von 38000000 V.

Durch diese Hochspannung kann der erzeugte Blitzstrom über große Entfernungen besser und rascher übertragen werden. Aus ganz Deutschland wird Elektrizität in die Netze des Höchstspannungsnetzes eingespeist und mit den übrigen Staaten Europas ausgetausch. Die Voltspannung ist derjenige Wert, bei dem der aktuelle Stromdruck liegt. Mit zunehmender Nähe des Stroms zu den Häusern ist er umso niedriger.

An zwei Stellen ist München an das Stromnetz angeschlossen: die Hauptumspannwerke Menzing und Oberföhring, die die Stromspannung von 38000000 auf 110000 Spannungen abführen. Die Tatsache, dass es zwei Hauptumspannwerke gibt, ist der Hauptgrund, warum nur die halbe Münchener Bevölkerung im Dunklen lag. Er ging dann kurz aus dem Internet. Es wurde eine Katastrophenreaktion ausgelöst: Das nördliche Blockheizkraftwerk ging vom Stromnetz, und der Umrichter in einem Umspannwerk in Aubing sank.

Nicht genügend Elektrizität im Stromnetz war vorhanden, um alle Konsumenten zu beliefern. Heute mussten die Kommunalunternehmen eingestehen, dass der Irrtum, der zum Stromausfall geführt hat, in ihrem Netzwerk liegt. Aber das Netzwerk konnte nicht mit so viel Schaden umgehen. Die nördlichen Netze werden selbsttätig abgeschaltet. In München war um 7 Uhr morgens die Hälfte ohne Elektrizität.

Weil von West in Aubing, Pasing, Laim bis Schwabing im nordöstlichen Teil 45000000 Münchener mit Elektrizität durchflossen werden. Sie passieren das zu transformierende Trafostation Oberföhring. Mit zunehmender Nähe des Stroms zur City wird dieser weiter verringert. Bei hoher Netzspannung müssen komplexe Schutzeinrichtungen aufgebaut und Schutzabstände beachtet werden.

Außerdem wird das Netzwerk durch die verschiedenen Spannungsebenen wesentlich störungsfrei. Alle Versorgungsleitungen werden in München als Erdverlegung ausgeführt. Nur die Linien, die das Münchener Stromnetz mit dem kontinentalen Stromnetz, den Höchstspannungsleitungen, verknüpfen, sind Oberleitungen. Die Münchener Innenstadt verfügt über weitere 35 Trafostationen, die den Stromverbrauch von 11000000 auf 10000 V senken und dann durch das "Mittelspannungsnetz" fließen.

Danach geht es weiter durch eine der rund 4800 Netzumspannwerke, wo der Strombedarf von 10000 auf 400 V gesenkt wird. Die Leitungen münden dann in die lokalen Verteiler, in denen der elektrische Anschluss mit einer Kleinspannung von 230 V versorgt wird. Nur allmählich konnten die Monteure die Stadtteile wieder an das Netz anschließen. Weil das heikel ist: Stromangebot und -bedarf müssen exakt aufeinander abgestimmt sein - sonst könnte alles wieder einbrechen.

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