Stromvergleich Stiftung Warentest 2013

Elektrizitätsvergleich Stiftung Warentest 2013

14.05.2013 Strom von Vivi-Power: Erster Stromtarif mit variablem Preis. Elektrizitätstarifrechner: Test 3/2013, Elektrizitätsversorger, Test.

Niedrigere Strompreise: Stiftung Warentest publiziert gerechte Tarife für den Strom

Mit 6,24 Cents pro kg (kWh) erhöht sich die EEG-Abgabe zum Stichtag des Jahres 2014 um 18 Prozentpunkte gegenüber 2013, weshalb viele Stromlieferanten für Anfang Dezember einen Anstieg der Strompreise ankündigen, da die Preiserhöhung 6 Kalenderwochen im Vorhinein bekannt gegeben werden muss. Auch wenn viele Versorgungsunternehmen ihre Tarife erhöhen, müssen die Konsumenten nicht zwangsläufig mehr für Elektrizität ausgeben.

Laut Stiftung Warentest können diejenigen, die ihren Stromlieferanten wechseln, durch den Wechsel zu einem konsumentenfreundlichen Tarifen mehr als 300 EUR pro Jahr einsparen. Die Einsparungen können bei allen Strompreisen noch höher sein. Die Strompreise der Basisversorger in 20 Städten Deutschlands wurden in der Zeitschrift Finanzztest, der Fachzeitschrift für finanzielle Fragen der Stiftung Warentest, mit den Strompreisen von alternativen Stromversorgern mit fairen Tarifkonditionen abgeglichen.

Die Schlussfolgerung der Tester: Je nach Wohnsitz und Energieverbrauch können die Stromverbraucher trotz einer erhöhten EEG-Abgabe durch einen Wechsel ihres Stromversorgers über 300 EUR pro Jahr einsparen. Nur ein Sinneswandel würde die Stromlieferanten unter Zugzwang setzen, sagte Jochen Homann, Leiter der Netzbetreiber: "Das ist eine gute Idee: Würden die Verbraucher nicht gewechselt, hätten auch die Stromlieferanten wenig Hemmnisse, ihre Elektrizitätspreise zu erhöhen.

Auf Vergleichsportalen im Netz werden im Stromvergleich oft die billigsten Strompreise an den gewünschten Stellen angezeigt. Allerdings schlägt die Stiftung Warentest nur Strompreise vor, die sich durch besonders gerechte Tarife aufzeigen. Von Tariftarifen mit neuem Kundenbonus wird unter anderem abgeraten, da dieser oft erst nach 12-monatiger Vertragsdauer ausgezahlt wird und an gewisse Konditionen gebunden sein kann.

Darüber hinaus empfiehlt der Prüfer nur Strompreise mit einer Monatszahlungsmethode, einer Preisstellung, einer kurzen Frist und einer kurzfristigen Anschlusszeit nach der Mindestvertragsdauer. Gegen Tarife bei der Volksbank - wie sie in der Zukunft z.B. von den zahlungsunfähigen Energieversorgern TeleDaFax und FlexiStrom offeriert wurden - wird von den Sachverständigen des Finanztests abgeraten, da es im Insolvenzfall möglich ist, dass Kundengeld ausfällt.

Niemand muss jedoch befürchten, dass der Elektrizität abgeschaltet wird, wenn ein Versorgungsunternehmen in Konkurs geht: Hier tritt der Basisanbieter selbstständig ein, allerdings in der Regel mit relativ niedrigen Stromkosten.

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