Strompreisvergleich Warentest

Elektrizitätspreisvergleich Produkttest

der Stiftung Warentest kritisiert, sind manchmal falsch oder veraltet. Strom-Preisvergleichs-Tarif für das Jahr 2014: Die Preise sind meistens ungerecht. Haben Strom-Discounter erst einmal potentielle Käufer auf ihre Online-Vergleichsportale gezogen, ist es leicht, diesen knappen Endkunden mit angeblichen Preiskämpfen zu überzeugen. Das ist für die Konsumenten schwierig zu sehen, hat sich die Stiftung Warentest jetzt in ihrem Stromversorgertest näher angeschaut. Bei mangelnder Durchschaubarkeit muss der Sparer das Kleingedruckte im Auge behalten, sonst besteht die Gefahr der Preissenkung.

Auffallend ist, dass vier Firmen, die 356 AG (vormals Almao AG), Stromino, EV (Energieversorgung Deutschland) und Extrarenergie, die ersten Ränge im Disounter-Ranking einnehmen. Die Elektrizität dieser Lieferanten wird unter unterschiedlichen Marken an die Konsumenten verkauft. Üblich sind auch Pauschalpreise, die den Käufer insbesondere dann zur Zahlung auffordern, wenn der Konsum über dem angegebenen Wert liegt.

Es ist das erklärte Unternehmensziel, die ersten PlÃ?tze dieser Strom-Discounter zu besetzen. Verdeckte Preiserhöhungen stehen auf der Agenda. Oftmals wirken sich die Konsequenzen erst bei der endgültigen Abrechnung aus - wenn es schon zu spät ist. Um Preisfalle zu vermeiden und im Tarifdschungel nichts zu vernachlässigen, ist das sorgfältige Studium aller Dokumente, beginnend mit der Rechnung bis hin zu Werbebriefen, die sicherlich eine verdeckte Zollerhöhung beinhalte.

Besondere Beachtung sollte dem kleinen Druck in den Gründungsverträgen geschenkt werden. Bei den vorteilhaften Preisen fallen in der Regel auch die Preisfalle weg. In einem Stromvergleich benennt die Stiftung Warentest eine Aufstellung der wichtigsten und gravierendsten Fallen im Tarif-Dschungel der Stromversorger. Diese fünf Artikel zählen zu den heute üblichen Preisfalle und Trick, wenn man Elektrizität von Low-Cost-Anbietern bezieht.

Laut Warentest wird der zugesagte Zuschlag eine dieser Fallstricke im Jahr 2014 sein. Außerdem kommt es vor, dass Provider ihre Kundschaft vor der Auszahlung der Prämien beenden, um diese Auszahlung zu vermeiden. Die genaue Ablesung des Kleindrucks kann diesen Belästigungen vorzubeugen. Preissteigerungen sind eine der größten Ärgernisse. Strom-Discounter heben häufig ihre Strompreise nach einem Jahr deutlich an.

Der Konsument muss über eine Zunahme aufgeklärt werden - allerdings verbirgt sich diese Information oft in seitlichen E-Mails oder mit Werbebotschaften gefüllt und bleibt daher oft gar nicht aufgedeckt. Die Lektüre dieser E-Mails und Werbebriefe sollte daher sehr ernst genommen werden, denn der Konsument hat ein besonderes Kündigungsrecht bei Preissteigerungen.

Der Stromversorger muss innerhalb von sechs Kalenderwochen nach Ende der Lieferbeziehung oder des Abrechnungszeitraumes eine Abrechnung ausstellen. Die Konsumenten sind manchmal sehr verunsichert. Bei unklaren Bedingungen rund um einen Provider können Internetforen und Internetsuchmaschinen helfen. Den Strompreisvergleich für die Zeitschrift 02/2014 der Stiftung Warentest 2014 finden Sie hier.

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