Strompreisentwicklung Schweiz

Entwicklung der Strompreise in der Schweiz

Die Regulierungsbehörde ElCom stellt diese Daten der Öffentlichkeit unter https://www.strompreis.elcom.admin.ch/.

zur Verfügung.

Die Preise für Strom

Die Energiepreise sind die Preise für die zugeführte Elektroenergie. Genauso wie Verbraucher mit einem Stromverbrauch von weniger als 100.000 kWh/Jahr sind sie sogenannte Stammkunden. Die Höhe ist in der ganzen Schweiz gleich. Bei Stammkunden prüft sie sowohl die Tarife für die Energienutzung als auch für die Netznutzung. Deshalb prüft die ElCom auch die Netznutzungsentgelte für Kundinnen und Kunden frei verfügbar.

Rasantes Wachstum auch in der Schweiz (ee

Die Presse berichtet nahezu einstimmig über die negativen Elektrizitätspreise. Aber die Wirklichkeit ist zur Zeit ganz anders: Auf der EPEX Spot-Börse werden stündliche Preise von über 100 EUR pro MW-Stunde gehandel. Interview mit Markus Russi, Generaldirektor von E. W. U. Ursern in Andersen. In der Presse wird von einer Stromflut mit negativen Preisen berichtet.

Wir hatten letztmals negative Kurse im Monat März 2016, und die Kurse sind seit letztem Jahr stark gestiegen. Sogar am schwächsten Tag des Jahres 2017 lag der niedrigste Preis pro Stunde bei 41,08 EUR. Am heutigen Tag, am 15. Jänner, liegt der Höchstpreis sogar bei 120,01 EUR pro MWst.

Der Preis ist eindrucksvoll gestiegen: In der ersten Hälfte des Jahres 2016 hätten wir den Solarstrom für das erste Vierteljahr 2017 für rund 30 EUR pro MWh beziehen können. Ab wann bezieht E. W. Ursern Elektrizität an der Börse? In den Wintermonaten bezieht EV Ursern den Strom an der Energiebörse EPEX-Spots, den wir nicht selbst erzeugen können oder den wir nicht durch abgeschlossene Kontrakte oder organisierte Käufe absichern.

Durch unseren Speichersee, den wir dementsprechend managen, können wir mit mehr oder weniger eigener Produktion auf Marktpreise am Spotmarkt flexibler agieren. wird Elektrizität weiterhin so kostspielig sein? In der letzten Woche im Jänner lag der am Donnerstag geforderte Durchschnittskurs bei CHF 83.95, im Monatsmärz wird er mit CHF 52.38 etwas günstig.

Infolgedessen werden die Kurse wieder leicht fallen, aber nicht auf die 30 Francs pro MW-Stunde, die wir bis zum vergangenen Jahr hatten. Elektrizität erscheint wesentlich kostspieliger. In den Jahren 2018, 2019 und 2020 liegt die MW-Stunde derzeit bei rund 40 bis 50 EUR. Zeittiefpreise? Im vergangenen Jahr stiegen die Verkaufspreise auch deshalb sprunghaft an, weil der Verdacht bestand, dass das Kernkraftwerk Beznau 1 nicht wieder in Gang kommen würde.

Was hat das für Folgen für die Firma E. W. U. S. U.? In einigen Fällen müssen wir unseren zusätzlichen Strom zu einem höheren Preis kaufen, als wir ihn an unsere Abnehmer weiterverkaufen können. Obwohl unsere eigene Produktion etwas billiger ist, ist der Kauf jetzt viel aufwendiger. Eine Preisanpassung ist nicht mehr möglich.

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