Strompreisentwicklung Prognose 2017

Entwicklung der Strompreise Prognose 2017

Der Kontostand ist 2017 nie unter die Marke von 3,5 Milliarden Euro gefallen", weiß Holm. Strompreisentwicklung - EU-Energieausblick 2050. Carlos Perez-Linkenheil 15. Juni 2017 / Carlos Perez-Linkenheil / 2 Kommentare Das Öko-Institut geht davon aus, dass die Strompreisnachrichten ab 2024 stabil bleiben und sinken werden.

Prognose: Strom-Preise können 2018 wieder ansteigen | News

Die vier Stromnetzbetreiber in Deutschland kündigen am 16. November 2017 an, wie hoch die Abgabe für Elektrizität aus regenerativen Energieträgern (EEG-Abgabe) im nächsten Jahr sein wird. Das EEG wird zum Stromverbrauch hinzugerechnet und finanziert den Ökostrom. Er macht etwa ein Viertel des Elektrizitätspreises aus.

Die Einkünfte aus der EEG-Umlage zahlen die Gebühren für Windkraft-, Solar- und Biogas-Anlagen, die für einen Garantiezeitraum von 20 Jahren gewährt werden. Derzeit müssen 6,88 Euro-Cent pro kWh geklopft werden. Auch die Ankündigung der Netzgebühren wird mit großer Erwartung entgegengenommen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz besteht der Preis für Strom in Deutschland zunächst aus den Beschaffungs- und Vertriebskosten, die rund ein Viertel der gesamten Energiekosten einnehmen.

Der Anteil der Netznutzungsentgelte beträgt mehr als 22 Prozent. Die EEG-Umlage trifft mit fast 22% zu. Hinzu kommen 16% MwSt. und 6,9% Strom. Mehr als die Haelfte des Elektrizitaetspreises wird also durch "staatlich induzierte Komponenten" festgelegt. Im Jahr 2018 könnte es laut einem Report der "Bild" einen echten "Strompreishammer" gegeben haben.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energieverbraucher ist mit einer Erhöhung der EEG-Umlage auf 7 Cent pro kWh zu rechnen. 2. Zudem hatten drei der vier Fernleitungsnetzbetreiber bereits eine Erhöhung der Entgelte bekannt gegeben. Auch in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sei mit einem "rasanten Anstieg" zu rechnen, so die " Abbildung " unter Bezugnahme auf den Analyseanbieter Enet.

In diesem Fall werden die privaten Haushalte voraussichtlich wieder für Elektrizität bezahlen müssen. Die stetig steigenden Elektrizitätspreise haben bereits dafür Sorge getragen, dass die privaten Konsumenten bereits heute das Doppelte für Elektrizität bezahlen, während der Think Tank "Agora Energiewende" in Berlin zu einer anderen Bewertung der EEG-Umlage kommt.

Nach Angaben der lokalen Behörde Augustin könnte die Abgabe im naechsten Jahr leicht zurueckgehen. Es wird eine Reduktion von bis zu 0,3 Cent pro kWh erwartet. Ab 2019 soll die Abgabe mit einer Abgabe von 7,5 Cent pro kWh jedoch wieder signifikant anwachsen. Sollte die Abgabe im Folgejahr sogar zurückgehen, wäre dies das zweite Mal seit 2010 nach 2015, sonst wurde die Abgabe immer erhoeht.

Agora Energiewende" nennt als Begründung für eine eventuelle Senkung der EEG-Umlage im Jahr 2017 fallende Großhandelspreise und einen milliardenschweren Überschuss auf dem EEG-Konto, der weitgehend an die Stromverbraucher zurückgezahlt werden kann und damit die EEG-Umlage dämpfen kann. Die Denkfabrik hebt hervor, dass es auch entgegengesetzte Wirkungen gibt, aber die reduzierenden Wirkungen sollten die Auswirkungen aufwiegen.

Laut "Tagesspiegel" geht das vergleichende Portal Verivox davon aus, dass es im Jahr 2018 kaum größere Preiserhöhungen für Elektrizität gibt. Nichtsdestotrotz liegen die Preise in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau und zählen nach den Preisen in Dänemark zu den besten in Europa. Verivox erwartet für 2018 kaum Veränderungen bei der EEG-Umlage.

Die Koalitionsbildung in Jamaika scheint nach den Wahlen im Septembers 2017 noch kein Selbstläufer. Abhängig davon, welche Bundesregierung letztendlich gebildet wird und wie der Regierungsvertrag aussieht, könnte dies auch Einfluss auf die Strompreise haben. Daher wird sich zeigen, welche Aussagen aus den Parteienprogrammen sich letztendlich als vorrangig erweisen werden.

Inwieweit sich die Preise für Strom im Jahr 2018 wieder verteuern werden, könnte bald leichter zu eruieren sein. Durch die Bekanntmachung der EEG-Umlage und der Netznutzungsentgelte, die je knapp ein Viertel der Stromtarife ausmachen, könnten diese wesentlichen preisbestimmenden Einflussfaktoren bald klarer werden.

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