Strompreisentwicklung 2016

Entwicklung der Strompreise 2016

("BDEW") lag der durchschnittliche Strompreis Anfang 2016 bei 28,69 Cent pro kWh. Die Strompreisentwicklung im Jahr 2016 - das wird sich auf die Konsumenten auswirken. Die fleischreichen Bayern und Schwäbinnen haben angesichts der aktuellen Entwicklung der Elektrizität in Bayern und Baden-Württemberg jedoch nicht viel zu lachen. Zu Beginn des Geschäftsjahres gaben 20 % der Energieversorger ihre Absicht bekannt, die Strompreise im ersten Vierteljahr 2016 signifikant anzuheben. Die fleischreichen Bayern und Schwäbinnen haben angesichts der aktuellen Entwicklung der Elektrizität in Bayern und Baden-Württemberg jedoch nicht viel zu Lachen.

Zu Beginn des Geschäftsjahres gaben 20 % der Energieversorger ihre Absicht bekannt, die Strompreise im ersten Vierteljahr 2016 signifikant anzuheben. In Anbetracht der ständig fallenden Börsenkurse für Strom mag diese Tendenz jedoch einige erstaunen. Der Grund für die künftige Preiserhöhung liegt jedoch nicht in der Beliebigkeit der Anbieter, denn viel horrendere Netzgebühren und vor allem die staatlichen Abgaben.

Zu Jahresbeginn erreichte der steuerliche Anteil der Elektrizitätskosten mit 54% einen neuen Höchststand. Anhand der Daten wird rasch klar, wer die von den deutschen Steuerbehörden zugesagten Energiewendekosten aufbringen wird. Nahezu ein drittel unseres Stromes kommt heute aus Windkraft, Sonnenenergie oder Biomassenutzung.

"Das Bundeswirtschaftsministerium begründet so die anfallenden Ausgaben, wenn Altkraftwerke vom Stromnetz gehen und neue Investments in erneuerbare Energieträger getätigt werden müssen. Wenigstens sind die Versorgungsunternehmen auf der sicheren Seite. In diesem Fall. Sie können die durch eine weitere Erhöhung der EEG-Umlage im Jahr 2016 gestiegenen Aufwendungen an die Verbraucher abwälzen.

Inwieweit dies auch wirklich realisiert wird, muss sich zeigen, denn wenigstens in der Theorie werden die tiefen Börsenkurse für Strom den von der Regierung eingeleiteten Preisauftrieb kompensieren. Selbst bei aufeinanderfolgenden Strompreiserhöhungen kann sich der clevere Konsument nun rasch wehren. Die besten Möglichkeiten, sich gegen den Wucher der Strompreise im Jahr 2016 zu schützen, präsentieren wir Ihnen hier.

41 Abs. 3 S. 1 EnWG Stromversorger sind dazu angehalten, ihre Abnehmer über geplante Preissteigerungen frühzeitig und offen zu unterrichten. Wer als Universaldienstkunde betrachtet wird, hat weitere Rechte. Die Wahlmöglichkeiten der Kundinnen und Kunden nach angekündigter Preissteigerung hängen u.a. von ihrem Status ab, da für Grundversorgungskunden andere Regeln als für Spezialkunden bestehen.

Grundsätzlich fungieren Kommunalversorger wie z. B. Kommunalversorger oder assoziierte Unternehmen, die ihre Tarife auf der Basis der Stromversorgungsverordnung (StromGVV) ausrichten. Die Abnehmer dieser Anbieter werden als " Universaldienstkunden " betrachtet. Zu den Sonderkunden gehören alle, die ihren Strom nicht beim Universalversorger kaufen oder ihn nicht zu Sonderkonditionen beim Kommunalversorger einkaufen.

UniversalkundenDer Providerwechsel ist der leichteste Weg für Universalkunden, Geld zu verdienen. Hier hat jeder die Kündigungsmöglichkeit mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen auch ohne Angabe eines berechtigten Anlasses wie z.B. einer Aufpreiserhöhung. Die Verpflichtung zum Nachweis des Zugangs der Kündigung obliegt jedoch dem Auftraggeber.

Der neue Stromversorger kann aber auch angewiesen werden, den Vertrag mit dem bisherigen Stromversorger zu beenden. SonderkundenDer Genuß eines Sonderkündigungsrechtes nach Preiserhöhung schließt auch Sonderabnehmer gemäß 41 Abs. 3 S. 2 EWG ein. Spezielle Abnehmer können auch ohne Beachtung einer Frist ihren Liefervertrag auflösen. In der Zwischenzeit versucht der Lieferant, sich durch eine Vertragsklausel gegen dieses Verfahren zu wappnen, indem er darauf hinweist, dass eventuell anfallende Abgaben, Gebühren etc. an den Auftraggeber abgeführt werden und damit das Recht, den Vertrag zu beenden, nicht mehr besteht.

Spezielle Abnehmer haben aufgrund des Widerspruchs gegen Preissteigerungen eine andere Möglicheit. Besondere Abnehmer können der Erhöhung des Preises Einspruch erheben, wenn sie ihnen rechtswidrig erscheinen, d.h. wenn ein Kaufpreis nicht "nach bestem Wissen und Gewissen" festgelegt wurde (315 $ BGB). Der Kunde hat unter Hinweis auf den betreffenden Absatz das Recht, seine Elektrizitätsrechnung zu mindern. Dieses Recht kann jedoch nur ausgeübt werden, wenn der Lieferant den Kaufpreis im Voraus erhöht hat.

Im Durchschnitt verteuern Energieversorger mit Preisgarantien die Preise erheblich, da die Verbraucher auch die Preisabsicherung bezahlen.

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