Strompreis für Industrie

Elektrizitätspreis für die Industrie

Elektrizität ist nicht für alle Verbraucher gleich teuer. Dies ist die Zusammensetzung des Strompreises für Industriekunden. Strom ist ähnlich wie Benzin. Dies würde eine Senkung der Stromsteuer erfordern.

fliesstext_normal">Fragebogen für die Industrie-Preiserhebung

Der Befragungszeitraum ist Januar bis Mai bzw. Januar bis Oktober und der Zeitraum Juli bis September. Anders als bei der bisherigen Branchenpreisbefragung ist dies eine Komplettbefragung, die für Anbieter, Energieversorger und Stromnetzbetreiber obligatorisch ist. Damit ist eine Umfrage bei Industrieunternehmen nicht mehr notwendig. Die frühere Branchenpreiserhebung wird daher ab dem zweiten Semester 2017 nicht mehr gelten.

Preisvergleiche und Kostenoptimierung

Die Energie kommt aus der Dose? Dies ist nur die Hälfte der Realität, denn es muss erst einmal generiert und ins Netz gespeist werden - und das alles ist natürlich nicht frei. Die Strompreise werden nach kWh berechnet und setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Diese deckt zum einen die Stromerzeugungskosten des Versorgers ab.

Zusätzlich gibt es eine Vergütung für die Netznutzung sowie von Land zu Land unterschiedliche Gebühren, Abschöpfungen und Zölle. Das Strompreisniveau schwankt jedoch stark zwischen privaten Haushalten und Industriekunden. Suchen Sie den Stromversorger mit dem günstigsten industriellen Strompreis?

Einerseits ist der Strompreis abhängig von der Abnahmemenge - Mengenrabatte sind in vielen Industrien ein häufiges Erscheinung. Ein privater Haushalt braucht durchschnittlich 3.500 kWh pro Jahr, ein mittelständisches Industrieunternehmen oft mehrere Mio. Stunden pro Jahr. Gewerbliche Kunden bieten den Stromversorgern mit diesen hohen Beträgen Sicherheit bei der Planung - im Gegenzug geben sie ihnen günstigere Tarife.

Die Uhrzeit hat auch Einfluss auf den stromintensiven Tarif: Viele Firmen brauchen auch in der Nacht grössere Strommengen, die dann zu wesentlich besseren Konditionen bezogen werden können. Der Strompreis ist jedoch nur zu rund 30 % von den Anbietern abhängig. 2. Der Strompreis wird zu 20 % von Netzentgelten bestimmt: Während private Abnehmer in der Regel die Entgelte für die Nutzung des Netzes an den Stromversorger bezahlen, übernehmen kommerzielle Abnehmer die Entgelte in der Regel selbst.

Darüber hinaus verwenden die privaten Haushalte Niederspannungsnetze, deren Versorgung wesentlich kostspieliger ist als das Mittel- oder Höchstspannungsnetz, das manche Firmen für ihre Anlagen brauchen. Der größte Teil des Strompreises entfällt mit fast 50 % auf die Steuer- und sonstigen Abgaben. 2. In Deutschland werden zwei Steuerarten auf die Stromversorgung und den Strompreis erhoben: die so genannte Öko-Steuer zur Erreichung der klimapolitischen Zielsetzungen und zur Senkung des Pensionsbeitragssatzes sowie die Mehrwertsteuer, die auf der Basis des Stromwertes und aller Steuerarten errechnet wird.

Dazu kommen genau diese Steuern - zum Beispiel die EEG-Umlage, die seit der Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 besteht. Unter anderem stellt sie sicher, dass die Produzenten lieber Wasser oder Windkraft in das Elektrizitätsnetz eingespeist und dafür einen finanziellen Ausgleich erhalten. Bei den Strompreisen besteht jedoch nach wie vor ein erheblicher Spielraum zwischen regenerativen und konventionellen Energieträgern.

Haushaltkunden müssen sowohl Steuer- als auch Zollgebühren in voller Höhe abführen. Andererseits erhalten industrielle Kunden oft erhebliche Rabatte, während die sehr energieaufwändige Industrie mit ihrem hohen Energieverbrauch dank höchster Privilegien teilweise gar vollständig von Steuer- und Abgabenpflicht entlastet ist. Die stromintensiven Unternehmen können so alle Faktoren vom Netzbetreiber bis hin zu Netzentgelten und -gebühren einsparen.

Deshalb unterscheidet sich der industrielle Strompreis so sehr von dem der Verbraucher. Es gibt nicht nur beträchtliche Preisunterschiede zwischen Privat- und Industriestrompreisen, sondern zum Teil auch einen echten Preiskrieg zwischen den jeweiligen Versorgern. Das ist kein Zufall, denn das Leistungsspektrum ist riesig: Rund 900 verschiedene Dienstleister stehen den Kunden in Deutschland zur Auswahl.

Viele Firmen würden von einem Providerwechsel zwar wirtschaftlich begünstigt, scheuen aber den Forschungsaufwand und den Zeitaufwand. Der Online-Kalkulator erledigt die halbe Miete für Sie: Mit wenigen Angaben, inklusive PLZ und durchschnittlichem Stromverbrauch, erhalten Sie rasch und kostenlos die passenden Offerten für Ihr Geschäft.

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