Strompreis Enbw

Elektrizitätspreis Enbw

Erhöhte Netzgebühren führten zu höheren Strompreisen Erstmalig seit mehr als zwei Jahren wird der Strompreis angeglichen, und der Benzinpreis wird konstant bleiben. Dadurch erhöht sich der Monatsgrundpreis um 2,71 Euro/Monatsbrutto ( "2,28 Euro/Monats netto"), während der Verbraucherpreis pro kWh konstant ist. Das entspricht für einen Durchschnittskunden in der Basisversorgung mit einem Stromverbrauch von 2.900 kWh einer durchschnittlichen Steigerung von rund vier aufwärts.

Bei den Gaspreisen sind die Preise weiterhin konstant.

Anschaffungsnebenkosten in Stuttgart: EnBW erhöht Strompreis - Wirtschaftlichkeit

Jährlich müssen rund eine Millionen EnBW-Kunden mehr für ihren Strom bezahlen. Der vom Lieferanten angegebene Anlass sind erhöhte Netzgebühren. Stuttgart- viele Konsumenten in Baden-Württemberg werden in diesen Tagen unangenehme Nachrichten bekommen - vom bisherigen Lieferanten EnBW. Mit der Ankündigung, die Stromkosten zum Jahreswechsel zu senken, will das Karlsruher Traditionsunternehmen seine Preise anheben.

Konkret geht es um den Basispreis - laut dem Vergleichsportal Verivox eine Form von "verbrauchsunabhängiger Grundvergütung, die auch dann anfällt, wenn kein Strom konsumiert worden ist". Exakt 2,71 EUR mehr werden in Zukunft auf der Monatsrechnung ausgewiesen, berichtet die EnBW, d.h. 32,52 EUR pro Jahr. Ein Familienverband von 3 bis 4 Personen mit einem Jahresdurchschnittsverbrauch von 2900 kWh wird in Zukunft rund 4 Prozentpunkte mehr für ihren Strom bezahlen müssen, berechnet die EnBW als Beispiel.

Aber nicht alle der rund fünf Millionen EnBW-Kunden müssen nach Angaben der Gruppe weiter in ihre Taschen graben, sondern vor allem diejenigen, die Strom aus der Sockelbezug. Der Lieferant führt erhöhte Netzgebühren als Ursache für die Erhöhung an. Die beiden großen Netzwerkbetreiber in Baden-Württemberg, Netzwerke BW und Transnet BW, hatten ihre Netzgebühren bereits im Monat September bzw. im Monat Jänner angehoben.

Transnet, der für die Überbrückung von Hochspannungen über weite Strecken verantwortliche Netzbetreiber, hat seine Tarife um 13,3 Prozentpunkte erhöht. Die für die Stromverteilung an die Verbraucher verantwortliche Netzbetreiberin BW hat ihre Tarife um rund zwölf Prozentpunkte erhöht. Die EnBW hat nun die erhöhten Kostensteigerungen ihrer beiden Tochtergesellschaften an ihre Kundschaft weitergereicht.

Rund ein Drittel des Gesamtstrompreises entfällt - neben dem Ökostromzuschlag und anderen Abgaben - auf Netzgebühren, die dem Aufbau oder der Unterhaltung von Stromnetzen diene. Laut Transsnet sind die Ausgaben unter anderem deshalb angestiegen, weil mehr in den Ausbau des Netzes gesteckt werden musste. Nach der Energierevolution werden auch in Zukunft mehr Linien gebraucht.

In Baden-Württemberg sollen zwei neue Stromleitungen namens Süd-Link und Extranet auslaufen. Dazu soll ein Teil unter Tage gelegt werden - ein Konzession an die Projektgegner, das gleichzeitig die Ausgaben um den Faktor drei bis vier bis rund zehn Mrd. zulegt. Die anfallenden Gebühren werden an die Stromverbraucher weitergegeben. Die individuellen Einflussfaktoren, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt, sind zu verschieden.

In Zukunft würden die Netzgebühren selbst nicht mehr pauschal ansteigen, sagt Jochen Homann, Vorsitzender der Fachbehörde. "Normalerweise sind die Netzgebühren in ländlich geprägten Gebieten mit geringer Einwohnerzahl größer als in Ballungszentren, fügt ein Pressesprecher hinzu. BadenWürttemberg ist einer der Verlierer unter den Ländern - zumindest aus Sicht der Konsumenten. Dennoch gibt nicht jeder Regionalversorger die erhöhten Netzgebühren an die Konsumenten weiter.

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