Strompreis Eeg

Elektrizitätspreis Eeg

EEG-Abgabe erhöht die Strompreise. So funktioniert die EEG-Umlage wirklich. Die Windkraft ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Er bekommt den Unterschied vom EEG-Topf. Diese wird durch die EEG-Umlage gespeist, die jeder Verbraucher auch über den Strompreis bezahlt.

EEG-Abgabe - Hintergründe, Kursentwicklung, Ausblick 2018

Der Strompreis setzt sich seit 2013 zur Haelfte aus Steuer und Zoellen zusammen. Größter Einzeleffekt ist hier die EEG-Umlage, die von 3,5 Cents pro Kilowattstunde im Jahr 2012 auf 6,79 Cents pro kWh im Jahr 2018 gestiegen ist. Für einen Beispielhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden macht die EEG-Umlage rund 24% der Jahresabrechnung aus.

Weshalb macht die EEG-Umlage einen so großen Teil der Elektrizitätsrechnung aus? Die EEG-Umlage dient der Finanzierung des Ausbaus der regenerativen Energie. Jeder, der eine Solar- oder Windenergieanlage in Betrieb nimmt, führt den elektrischen Energiebedarf ins Stromnetz ein und bekommt eine Einspeisevergütung nach dem EEG. Der Ökostrom wird von den Übertragungsnetzbetreibern an der Börse verkauft.

Weil die dort erreichten Tarife weit unter den Festvergütungssätzen bleiben, wird die Differenz über die EEG-Umlage auf die anderen Stromkunden verteilt. Grundsätzlich müssen die EEG-Gebühren von allen privaten und gewerblichen Stromkunden getragen werden. Immer mehr Unternehmen mit sehr hohem Stromverbrauch sind jedoch in den vergangenen Jahren von der Entrichtung der EEG-Umlage ausgenommen worden.

Auf politischer Seite ist dieser Ansatz darauf zurückzuführen, dass diese Firmen im weltweiten Vergleich konkurrenzfähig wären und bei zu hohem Strompreis nicht mehr konkurrenzfähig wären. Presseberichten zufolge sind aber auch Mastanlagen, Golfanlagenbetreiber und vergleichbare Firmen von der EEG-Abgabe befrei. Durch diese Nichtzahlung der EEG-Umlage erhöht sich letztlich der Anteil, den private Stromverbraucher und kleine Gewerbebetriebe zahlen müssen.

Die stetige Erhöhung der EEG-Umlage hat zu einer breit angelegten Diskussion über die Energiekosten der Umstellung und die zukünftige Entwicklung der regenerativen Energieträger beigetragen. Es wird nur wenig davon gesprochen, dass eine höhere EEG-Abgabe dem Land zusätzliche Einnahmen von über einer Mrd. EUR pro Jahr beschert. Die EEG-Umlage oder der Gesamtanteil des Staates am Strompreis ist um so größer, je größer die Umsatzsteuereinnahmen des Staates sind.

Durch die Anhebung der EEG-Umlage für 2017 sind auch diese Erlöse gestiegen.

Energetische Trendwende, Strompreise & EEG: Erläuterungen und Rahmenbedingungen

In aller Munde: Energierevolution, Strompreis und EEG-Abgabe. Das Stichwort "Energierevolution" bezieht sich auf die Verlagerung zur nachhaltigen Energiegewinnung. Der rasche Eintritt in diese neue Ära der Stromversorgung beinhaltet vor allem den Atomausstieg bis Ende 2022. Dazu sollen erneuerbare Energieträger und Elektrizitätsnetze ausgeweitet und die Energie-Effizienz erhöht werden.

Kernziel ist es, den Primärenergiebedarf bis 2050 gegenüber 2008 um 50 % zu reduzieren. Bei der Elektrizitätserzeugung soll der erneuerbare Energieanteil von heute 20 bis 2050 auf wenigstens 80 % ansteigen. Deutschland legt mit der Energierevolution den Grundstein für ressourcenschonendes und klimafreundliches Wirtschaften.

Der schrittweise Aufbau der erneuerbaren Energieträger macht uns zudem weniger abhängig von fossilem Rohstoff und dessen Preisfluktuationen auf dem Weltmark. Durch die Nationale Klimainitiative (NKI) leistet das Bundesumweltministerium einen aktiven Beitrag zum Erfolg der energetischen Umstellung. Der Energiewandel kann nur mit den Menschen und nicht gegen sie erfolgreich sein. Deshalb sind die Ausgaben für den Aufbau der erneuerbaren Energieträger auch ein wichtiges Thema des BAFU.

Aber auch in Zukunft soll der Aufbau erneuerbarer Energieträger so kostengünstig wie möglich voranschreiten. Es bedarf entsprechender Investition svorhaben, die sich auch auf den Strompreis auswirkt. Dennoch soll die Versorgung mit Strom für alle privaten Haushalte in Deutschland erschwinglich sein. Der europäische Durchschnittsstrompreis sank von 2015 bis 2016 um 2,3 Prozentpunkte, aber auch in Deutschland stiegen die Strompreise von 2017 bis 2018 weiter um 0,48% an.

Anstelle von 29,26 Cents im Jahr zuvor bezahlen die Bundesbürger im Jahr 2018 29,42 Cents pro verbrauchte kWhStunde. Dies ist neben den gestiegenen Netzgebühren der Stromlieferanten auch auf die gestiegene EEG-Umlage zurückzuführen (weitere Angaben im nachfolgenden Abschnitt), mit der beispielsweise Interventionen in das Elektrizitätsnetz zum Ausgleich fluktuierender Einspeisevergütungen aus regenerativen Energieträgern gefördert werden.

Die Erweiterung des Elektrizitätsnetzes zur besseren Vernetzung von regenerativen Energiequellen und Speicherstandorten ist daher nicht nur eine Investierung in eine zeitgemäße, klimaschonende Versorgung, sondern auch eine Investierung in eine gesicherte und kostengünstige Versorgung. Nach dem EEG bekommen Anlagenbetreiber, die Elektrizität aus regenerativen Energiequellen produzieren, von den Netzbetreibern für einen gewissen Zeitabschnitt - in der Regel 20 Jahre - eine Festvergütung pro kWh.

Der Unterschied zwischen den Aufwendungen und den Einkünften der Fernleitungsnetzbetreiber wird auf den Energieverbrauch aufgeteilt, es sei denn, die Kunden sind ganz oder zum Teil von der Abgabenpflicht ausgenommen. Daraus ergibt sich die so genannten EEG-Umlagen. Der im Strompreis eingeschlossene EEG-Abgabe ist daher keine Einkommensteuer oder Einnahmeabgabe.

Durch die EEG-Umlage werden die anfallenden Aufwendungen für die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien an die Stromkunden weitergegeben. Fernleitungsnetzbetreiber sind zur Veröffentlichung ihrer Berechnungen für die Abgabe des EEG verpflichte.

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