Strompreis Börse Leipzig

Elektrizitätspreis Leipziger Börse

Was ist der Strompreis an der Strombörse? Elektrizitätsbörse - Kursentwicklung am Spotmarkt der EPEX bis Juni 2018 Um einen unbegrenzten Zugriff zu erhalten, brauchen Sie einen Premium-Account mit den nachfolgenden Vorteilen: Suche: Suche: Für einen unbegrenzten Zugriff brauchen Sie einen Premium-Account mit folgendem Vorteil:

Durch die Berechnung des Durchschnittskurses wurden die täglichen Daten selbständig in monatliche Daten umgewandelt. Durch die Berechnung des Durchschnittskurses wurden die täglichen Daten selbständig in monatliche Daten umgewandelt.

Stromaustausch

Ein Strombörsenplatz ist ein Ort, an dem Elektrizität gekauft und wiederverkauft wird. Die Leipziger Börse, auch EEX (European Energy Exchange) oder EEX ( "Europäische Energiebörse"), entscheidet letztendlich über den Stromverbraucher. Wie immer in der marktwirtschaftlichen Ordnung entstehen die Kurse aus dem Wechselspiel von Bedarf und Gegenleistung.

Über 500 Teilnehmer aus über 30 Nationen handeln in Leipzig mit Elektrizität, Gas und anderen Waren. Die Tatsache, dass nur der Handel mit Energien erfolgt, erleichtert den Vergleich einzelner Waren. Seit 2002 hat die Leipziger Börse ihren Hauptsitz in Leipzig. Nach dem Zusammenschluss mit der Leipziger Börse (LPX) zog die EEX zwei Jahre später nach Sachsen.

Bezogen auf das Volumen des Handelsvolumens zählt die Energiebörse Leipzig heute zu den führenden Energiehandelsplätzen in Europa. Schon seit Jahren beabsichtigt die EU-Komission, eine einzige Energiebörse in Europa zu gründen, ist dies aber noch nicht zu Ende. Was ist der Strompreis an der Börse? Den den Strompreis bestimmenden Indikator bezeichnet man als "Physical Electricity Index", kurz "Phelix".

Der Stromhandel an der Börse erfolgt auf zwei Arten: Spot und Forward. Das Spot-Geschäft bezieht sich auf den kurzzeitigen Stromhandel. Exchange-Teilnehmer können noch bis zu 30 Min. vor dem Lieferdatum zusätzliche Einkäufe tätigen. Damit können sie plötzliche Stromengpässe kompensieren, aber auch Überschusskapazitäten verkaufen. Der Preis variiert von Tag zu Tag, bemessen an der Menge und der Nachfragesituation.

Sogenannte " Phelix-Futures " werden hier gehandel. Stromproduzenten und -lieferanten, die am Futuresmarkt einkaufen, können so mit sicheren Kursen rechnen und haben mehr Sicherheiten und weniger Risiko. Nebenbei bemerkt: Die Idee, dass die in Deutschland produzierte und verbrauchte Menge Strom vollständig an der Börse getauscht wurde, ist nicht richtig. An der EEX wird nur ein kleiner Teil des Stroms abgewickelt.

Die übrigen stammen aus Direktlieferverträgen zwischen Stromproduzenten und Kunden. Stellen die Energieversorgungsunternehmen die gestiegenen Strompreise an der Börse als Begründung für Strompreissteigerungen in den Vordergrund, so trifft dies kaum zu, da die Strompreise dort bei weitem nicht immer angestiegen sind. Andererseits wird nur ein kleiner Teil des Stroms an der Börse verkauft.

Die meisten Stromverbraucher erhalten Elektrizität durch direkte Verträge, deren Inhalt und Bedingungen von den Energieversorgern erwartet werden. Noch weniger glaubwürdig wird das Diskussionsargument der Preiserhöhungen an der Börse, wenn es von Anbietern kommt, die eigene Anlagen haben. Nach dem Monitoring-Bericht 2017 der BNetzA und des Bundeskartellamts entfällt lediglich ein Anteil von 21,5 Prozent des Elektrizitätspreises auf den Einkauf, den Absatz und die Gewinnspanne.

Gerade viele Konsumenten sind oft misstrauisch gegenüber geschäftlichen Transaktionen. Das Geschäft ist für sie zu undurchsichtig, und die Preissteigerungen scheinen den Stromverbrauchern zu beliebig und unplausibel. Durch fiktive Spekulation und verfälschte Bilanzierung hatte Enron angebliche Stromengpässe verursacht, die die Strompreise artifiziell in die Höhetrieben. Zur Jahresmitte 2005 standen beispielsweise die vier Energiekonzerne E. ON, EnBW, Vattenfall Europe und RWE wegen Preismanipulationen unter Beschuss.

Die ZDF-Zeitschrift " Frontmann21 " berichtet 2007 über groß angelegte Manipulationen im englischen Energiesektor, die den Strompreis der Inseln in die Höhe schnellen ließen. Eilig erklärten die Verursacher, dass die Strompreise auf dem heimischen Markt recht unscheinbar seien oder dass sie in der Regel weltweit anstiegen. In einem Elektrizitätsmarkt, der realistischerweise sowohl die Angebots- als auch die Nachfragesituation widerspiegelt, müsste sich mehr Handel auf dem Boden der Elektrizitätsbörse abspielen.

Die Entwicklung an der Börse ist für den Konsumenten nicht immer durchgreifend. Vor allem das inzwischen große Potenzial an regenerativen Energieträgern hat oft zu einem Rückgang der Strompreise an den Aktienmärkten geführt. Davon profitieren die Konsumenten jedoch nicht, da viele Stromversorger die vorteilhaften Strompreise nicht weitergeben und außerdem die EEG-Umlage nahezu ununterbrochen anstieg.

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