Strompreis Berlin

Elektrizitätspreis Berlin

Der Tarif kostet immer den gleichen Betrag - auch wenn die Strompreise inzwischen steigen. Was ist Ihr aktueller Strompreis? Die Strompreise in Neuenhagen bei Berlin: Jetzt wechseln und sparen Stromanbieter ! vielerorts, zum Beispiel in Berlin, München und Frankfurt. Der Strompreis und die Grundgebühr sind in den letzten Jahren stark gestiegen.

Verteuerung von Energie: In Berlin steigt der Strompreis - Berlin

Über eine halbe Millionen Haushalten in Berlin müssen mit steigenden Strompreisen gerechnet werden. Das Universaldienstleistungsunternehmen aus dem Hause Wattenfall wird seine Preise für Privat- und Geschäftskunden zum Stichtag des ersten Quartals erhöhen, kündigte das Institut am Dienstag an. Bei einem durchschnittlichen Haushalt in Berlin mit einem jährlichen Verbrauch von 2200 kWh würden dann 2,40 EUR mehr pro Kalendermonat bezahlt, heißt es.

Bei einem solchen Modellhaushalt bedeutet dies eine Steigerung von knapp vier Prozentpunkten. Bei größeren Stromverbrauchern ist der Zuwachs dementsprechend höher. Der Universaldiensttarif gilt für alle privaten Haushalte, die in den Jahren seit der Strommarktöffnung nicht mehr für ihre Versorgung gesorgt haben und sich bei einem anderen Versorger eintragen. Selbst bei Zahlungsunfähigkeit eines anderen Stromversorgers werden Sie wieder zum Kunden des Grundversorgers.

In Berlin und Hamburg ist dies Vattenfall als historischer Nachfolger von Bewag und HEW. Im Regelfall ist daher Elektrizität in der Basisversorgung teurer als bei Mitbewerbern. Den angekündigten Anstieg begründet Vattenfall mit erhöhten Entgelten für die Übertragung von Elektrizität über die Leitung ("Netzentgelt") und einer um 8,3 Prozentpunkte höheren Abgabe nach dem EEG, mit der die Ökostromerzeugung in Deutschland mitfinanziert wird.

Landesweit hätten bereits im Jänner 385 Energieversorger ihre Tarife erhöhen müssen, meint Vattenfall. Sie hatten beschlossen, die Kurse nicht unmittelbar zum Jahresende, sondern erst im zweiten Vierteljahr aufzustocken. Eine weitere Preissteigerung im Jahr 2017 hatte Vattenfall letztmals am 1. Jänner 2016 praktisch "ausgeschlossen". Ein weiterer Preisanstieg in diesem Jahr sei nahezu auszuschließen, so Hönemann.

Dies würde jedoch erst am Anfang des Jahres 2018 in Kraft treten. Mittlerweile stehen den Kunden in Berlin rund 450 verschiedene Anbieter zur Auswahl. Nur wenige von ihnen erzeugen Elektrizität und führen sie ins Stromnetz ein - wie das staatliche Unternehmen Vattenfall und der Gasversorger Gasag in Berlin, der seit einigen Jahren Ökostrom produziert und vertreibt.

Bei den meisten Anbietern handelt es sich lediglich um Elektrizitätshändler, die Quoten an den Wertpapierbörsen kaufen. Auch in Hamburg hebt das Unternehmen die Kosten an - für einen Modellhaushalt um fast drei Prozentpunkte, also etwas weniger in Berlin. Mit 2200 kWh verbraucht ein Haushalt in Berlin relativ wenig Elektrizität. So konsumieren beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, wo der Einfamilienhausanteil größer ist als in Berlin, private Stromverbraucher tendenziell 3.500 kWh pro Jahr.

Anmerkung der Redaktion: In einer älteren Fassung dieses Artikels wurde gesagt, dass Vattenfall eine weitere Preissteigerung in diesem Jahr nicht ausgleichen konnte.

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