Stromnetzbetreiber

Energienetzbetreiber

Zu dieser Kategorie gehören Unternehmen, die nicht selbst Strom produzieren, sondern ein Stromnetz betreiben. In Deutschland gibt es vier große Stromnetzbetreiber, die Strom über größere Entfernungen transportieren, die so genannten Übertragungsnetzbetreiber. Stromnetzbetreiber: Vom Übertragungs- zum Verteilungsnetz In Deutschland gibt es vier große Stromnetzbetreiber, die Elektrizität über größere Distanzen befördern, die so genannten Transportnetzbetreiber. Wichtiger für die Konsumenten ist jedoch, welcher Verteilernetzbetreiber für sie aufkommt. Bei der Betrachtung des Netzbetreibers eines Elektrizitätsnetzes muss zunächst zwischen Übertragungsnetzbetreibern und Verteilnetzbetreibern unterschieden werden.

Ersteres betreibt die Hochspannungsnetze, die Elektrizität über weite Distanzen hinweg befördern.

Wichtiger für den Endverbraucher sind die Verteilernetzbetreiber, die den elektrischen Anschluss bis vor die Haustüre bringen. Es gibt in Deutschland vier Stromnetzbetreiber, die für den Transport von Elektrizität über weite Entfernungen verantwortlich sind: Das waren lange Zeit die großen Energiekonzerne Vattenfall, E.on, EnBW und RWE. Doch die EU-Kommission dringt immer mehr darauf, die Energieerzeugung von der Energieübertragung zu entkoppeln, um mehr Konkurrenz zu erzeugen.

Aus diesem Grund hat E. on als erster der großen Stromnetzbetreiber im Frühjahr 2010 sein Elektrizitätsnetz veräußert, kurz darauf Vattenfall. E. on verlagerte das Elektrizitätsgeschäft an die neue Firma Transpower, die dann an den holländischen Konzernverbund veräußert wurde. Heute wird das frühere Vattenfall Netz vom schwedischen Netzwerkbetreiber Elia aufrechterhalten. Weil kein Elektrizitätsspeicher möglich ist, müssen die Unterschiede zwischen der Stromeinspeisung und der eigentlichen Stromabnahme durch den Verbraucher sehr schnell kompensiert werden (sog. Ausgleichs- oder Regelenergie).

Als Transportnetzbetreiber wird dies von jedem der vier verbundenen Unternehmen in seiner Kontrollzone durch kurzzeitige Zu- und Abnahme der Leistung der Kraftwerke geregelt. Die primäre und sekundäre Regelenergie wird vom Betreiber des Übertragungsnetzes aus steuerbaren Anlagen entnommen. Hier muss die primäre Regelenergie innerhalb von 30 s und die sekundäre Regelenergie innerhalb von fünf min in dem geforderten Ausmaß zur Verfügung gestellt werden, wenn derzeit mehr Elektrizität im Stromnetz aufgenommen als einspeist wird.

Ein Regelenergieversorger hingegen reduziert bei einem Stromüberschuss seine eigenen Produktionskapazitäten, um ein Netzausgleich zu erreichen. Der Fernleitungsnetzbetreiber ruft die Minute -Reserve nicht selbstständig, sondern telefonisch oder per e-Mail ab. Für die Versorgung der Endverbraucher sind die Verteilernetzbetreiber verantwortlich. Diese sind für den Stromtransport vom Fernverkehrsnetz zu den Einzelhaushalten verantwortlich.

Das Stromnetz dieser Netzwerkbetreiber liegt im Nieder- und Mittelspannungsgebiet. Im Regelfall ist der Netzwerkbetreiber einer bestimmten Gegend der lokale Universaldienstanbieter, in der Regel das Stadtwerk. Inzwischen gibt es über 900 Verteilernetzbetreiber in Deutschland. Wenn Sie Ihren Strombedarf von einem anderen Provider beziehen, nutzen diese weiterhin die Netzinfrastruktur des Betreibers und zahlen eine Nutzungspauschale.

Dennoch ist der Betreiber für das reibungslose Funktionieren des Netzes zuständig und somit auch der erste Anlaufpunkt bei Ausfällen. Es ist auch für die Konsumenten von Bedeutung zu wissen, dass sie, wenn sie keinen anderen Lieferanten wählen, vom Universaldienstanbieter versorgt werden. Woran erkenne ich meinen Betreiber?

Wenn Sie wissen wollen, welcher Netzanbieter für Ihren Elektrizitätsbedarf oder z.B. für den Elektrizitätsbedarf an Ihrem neuen Standort verantwortlich ist, können Sie sich auf der Internetseite der BNetzA informieren. Hier finden Sie eine Liste aller Gas- und Stromnetzbetreiber, "die in Deutschland Netz unterhalten". Nach Postleitzahl sind die Netzwerkbetreiber sortiert, so dass Sie rasch herausfinden können, wer die Leitung am gewünschten Standort bereitstellt.

Sie sind in der Basisversorgung, aber auch ein flüchtiger Einblick in die Elektrizitätsrechnung kann für Transparenz sorgen. Nahezu alle Eigentümer von Photovoltaikanlagen haben das gleiche Problem: Im Hochsommer produzieren Sie mehr Elektrizität, als Sie vorrätig haben. Mit dem neuen Stromwolkenmodell soll hier Abhilfe geschaffen werden.

"Unter" versteht man nicht nur eine Gasleitung, sondern auch ein Zeugnis des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung, das für mehr Markttransparenz im Strombereich sorgt. Die Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein in der Energieversorgung. Plasmabildschirme, LEDs, etc.: Wie viel Elektrizität verbraucht ein Fernsehgerät? Hier können Sie alles über den Energieverbrauch des Senders nachlesen.

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