Strommarkt

Energiemarkt

Der Strommarkt in Deutschland ist durch eine Reihe von Marktverzerrungen gekennzeichnet. Deutschland gehört zu den EU-weiten Vorreitern bei der Liberalisierung des Strommarktes. Elektrizitätsmarkt in Deutschland - Garantiert das aktuelle Marktdesign Versorgungssicherheit? Erneuerbare Energien gewinnen auf dem deutschen Strommarkt zunehmend an Bedeutung. Der Strommarkt in Deutschland ist einer der wettbewerbsfähigsten in Europa.

mw-headline" id="Stromhandel_in_Europa">Stromhandel in Europa[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php php?title=Energy Market&action=edit&section=1" title="Edit Section: Power Trading in Europe">Sourcecode bearbeiten]>

Unter dem liberalisierten Strommarkt versteht man den Energieversorgungsmarkt der Energieversorger mit Elektrizität und Gas, in dem so viele Bereiche der Versorgungskette wie möglich dem kostenlosen Konkurrenzkampf unterworfen sind. Der Wechsel des Stromlieferanten oder Gaslieferanten ist unter Beachtung der Fristen möglich. Elektrizitätshandel hat in Europa eine lange Geschichte; er hat sich parallel zum Ausbau der elektrischen Energienutzung entwickelt.

Auch heute noch ist die überwiegend örtliche und überregionale Orientierung erkennbar: Das gesamte Netz in Europa agiert als ein einheitlicher Akteur, setzt sich aber in der Realität aus acht unterschiedlichen Gebieten zusammen, deren physikalische Engstellen an den Landesgrenzen ein gemeinsames Elektrizitätsnetz ("europäisches Kupferblech") und eine grenzüberschreitende Strommarktöffnung vereiteln. Der Handel mit Elektrizität erfolgt sowohl an der Börse, z.B. der European Energy Exchange (EEX), als auch auf bilateraler Ebene (OTC-Handel).

Kurzfristiger Stromhandel ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass er kein speicherbares "Gut" ist, sondern dass Erzeugung und Konsum gleichzeitig ablaufen. In Deutschland ist der Strommarkt durch eine Vielzahl von Marktverwerfungen gekennzeichnet. Ein Großteil der bestehenden Kraftwerkskapazität wurde vor der Strommarktöffnung außerhalb der Marktverhältnisse und ohne großes Risiko für Investitionen erzeugt, nur ein kleiner Teil der Fremdkosten der Stromproduktion wird intern erzeugt und der Strommarkt wird von wenigen Gruppen beherrscht.

Urspruenglich galten die Lieferungen von Elektrizitaet und Gas als natuerliche Kartellbildung, die auch in einer marktwirtschaftlichen Ordnung begruendet sind. Zu diesen "wesentlichen Einrichtungen" gehören beispielsweise die örtlichen Verteilungsnetze und die übergeordneten Transportnetze für Elektrizität und Erdgastanks. Im Strommarkt herrscht Konkurrenz in den Bereichen Stromerzeugung, Stromhandel und Stromabsatz, während die Wertschöpfung bei Verkehr und Distribution als natürliches Monopol geregelt ist.

Rund ein Viertel der Elektrizitätspreise entfallen auf staatliche Übertragungs- und Verteilungsnetzentgelte. Der Versorger ist in einem Versorgungsvertrag dazu angehalten, exakt so viel Elektrizität ins Stromnetz zu speisen, wie der Abnehmer abhebt. Damit ist sichergestellt, dass auf mittlere Sicht immer zumindest so viel Leistung ins Stromnetz gespeist wird, wie der Konsument konsumiert.

Weil jeder zugeführte Wechselstrom ein Drehstrom nach VDE/UCTE-Norm ist, ist es nicht mehr möglich, die zugeführte Leistung zu erkennen und zu separieren. Daher ist es nicht möglich zu bestimmen, "welcher Strom" einen Verbraucher erreicht. Diejenigen, die grünen Elektrizität geordert haben, werden mit dem selben Elektrizität und oft aus dem selben Stromkabel wie jeder andere Stromverbraucher versorgt; trotzdem wird die Menge an Elektrizität, die sie verbrauchen, zu den festgelegten Konditionen produziert (je nach Lieferant leicht unterschiedlich).

Die Wettbewerbssituation auf dem Strommarkt ist je nach Größe der Kunden sehr verschieden. Elektrizitätsversorger stellen in der Regel einheitliche Stromversorgungsverträge im Netz zur Verfügung. u. a. mit der ISBN 978-3-448-08025-4 Adolf J. Schwab: Elektrische Energieanlagen. Stromerzeugung, -übertragung und -vertrieb. Springerverlag, Berlin et al. 2006, ISBN 3-540-29664-6 Christiane Nill-Theobald, Christian Theobald: Basics of Energy Law, C. H. Beck-Verlag, 2nd edition, Munich 2008, ISBN 978-3-406-65123-6. published annually: Hans-Wilhelm Schiffer: Energymarkt Deutschland.

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