Stromeinkauf Börse

Elektrizitätseinkauf Börse

Strom an der Energiebörse zu günstigen Preisen beschaffen - als Teil unserer Einkaufsgemeinschaft. Energiebörse: Der Energiemarktplatz Elektrizität wird an einer Börse verkauft. Damit ist die Elektrizitätsbörse praktisch ein Energiemarkt. Und wie geht das konkret? An der Terminbörse werden Kontrakte zur langfristigen Versorgung mit Elektrizität geschlossen, während am Kassamarkt kurzfristigere Transaktionen mit kürzeren Laufzeiten getätigt werden.

Mit standardisierten Produkten lässt sich Elektrizität einfacher verkaufen - und die Börse ist der Handelsplatz für diesen Bereich.

Energiekonzerne vertreiben den überwiegenden Teil ihres Stromes über Langfristverträge. Wird mehr Elektrizität erzeugt, als durch Kontrakte gedeckt ist, stellen die Energielieferanten den restlichen Elektrizität an der Börse zur Verfügung - unter Angaben der Strommenge und des Minimalpreises. Die Stromlieferverträge werden an der Börse abgeschlossen, soweit Stromangebot und Stromnachfrage zusammentreffen.

Devisenhändler an den Elektrizitätsbörsen arbeiten für große Energiekonzerne, kleine und städtische Elektrizitätsversorger an den E-Börsen. Da Grünstrom eine immer wichtigere Bedeutung für die Energiebereitstellung hat, hat das Klima auch die Preisentwicklung an der Börse entscheidend beeinflusst. Zum Beispiel, wenn der Sturm sehr heftig bläst und die Luft sonnig ist, wird viel Elektrizität erzeugt.

Dementsprechend fallen die Preise für Elektrizität an der Börse. Der Stromhandel findet über zeitlich und quantitativ definierte Blöcke statt. Dazu gibt es an der Börse diverse Standardprodukte, wie zum Beispiel einen Grundlastblock, der die Basislast für einen ganzen Tag absichert. Der Grundlastbedarf ist die Leistung, die immer zur Verfügung stehen muss, ungeachtet der Spitzenlastzeiten mit höherer Leistungsaufnahme.

Bei hohem Stromverbrauch (von 8:00 bis 20:00 Uhr) werden so genannte Peakload-Blöcke eingesetzt. Der Stromaustausch unterscheidet nicht zwischen grünem und herkömmlichem Elektrizität. Es wird nur grauer Elektrizität (Strom unbekannten Ursprungs) vertrieben. Nur mit der in den 90er Jahren begonnenen Öffnung des europäischen Elektrizitätsmarktes wurde der Stromhandel überhaupt erst möglich.

Heute sind es die wichtigen europäischen Energiebörsen (mit Informationen zum Gründungsjahr): Nord Pool hat 1993 in Europa eine Pionierrolle gespielt. Dieser Stromaustausch ist für die nordischen Ländern Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark sowie die Ostseeanrainerstaaten Lettland, Estland und Litauen verantwortlich. Bereits kurz nach der Gründung der APX in den Niederlanden wurde auch in Deutschland eine Elektrizitätsbörse eingerichtet.

Neben Elektrizität werden auch Emissionszertifikate für Kohlenstoffdioxid, Herkunftsgarantien für grünen Elektrizität, Gas und Steinkohle handel. Der EEX Spotmarkt für Elektrizität wurde 2009 geschaffen: Die European Power Exchange (EPEX SPOT) hat ihren Hauptsitz in Paris. Der Handel mit Elektrizität erfolgt hier für den Folgetag (Day-ahead), aber auch bis zu 45 min vor Auslieferung (Intraday) - grenzübergreifend für Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz.

Alleine im Jahr 2013 wurden hier nach Unternehmensangaben 346 Terrawattstunden Elektrizität gehandel. Elektrizität - Was ist das? Praktisch nichts in unseren Häusern geht heute ohne Elektrizität, beginnend mit den Leuchten, die unsere Häuser abends über den TV, die Mikrowellen oder den Geschirrspüler mit Beleuchtung ausstatten.

Alle haben auch die Bezeichnungen Wechsel- und Gleichspannung gehört: Aber was soll das sein? Elektrizität selbst gewinnen - welche Optionen gibt es? Viele Menschen wollen nicht selbst Elektrizität produzieren, nur um Kosten zu senken. Umweltschutzaspekte und die Abhängigkeit von den Stromlieferanten stehen oft im Mittelpunkt der Vergabe.

Kabellose Steckdosen ermöglichen das einfache Ein- und Abschalten des Energieflusses über eine Fernsteuerung oder ein Mobiltelefon. Sie tragen damit auch dazu bei, Elektrizität zu schonen.

Mehr zum Thema