Strombucht

Lorbeerbaum

Durch die Strombucht am Gänsehäufel wurde ein zuvor geschlossener Badebereich wieder öffentlich (und kostenlos) zugänglich gemacht. Die Electricity Bay wird morgen eröffnet. Sonnenterrasse an der "Strombucht". Seit 2016 ist die " Strombucht " an der Alte Donau unter Badevergnügen und Liegeflächen kostenlos. Während in anderen Bundesländern werden die freien und öffentlichen zugänglichen Uferzugänge Gewässer immer weniger, Wien geht einen anderen Weg: Nach dem großen Erfolg des Arbeiterstränders hat die Stadt Wien einen weiteren reizvollen Platz zum freien Baden auf Uferzugänge gelegt:

Die" Electricity Bay" am Dampferhaufen ist seit dem 1. Januar 2016 geöffnet. Das rund 6.000 qm große "Electricity Bay" liegt an der Nummer 10 und ist sowohl mit der U2 (Station Donaustadtbrücke) als auch mit den Buslinien 92A oder 92B (Haltestelle Dampfschiffhaufen) bequem zu erreichen. An der Dampfboothalde gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten. Die ehemalige, baufällige Gebäude wurde abgebrochen.

Mit der Übernahme und sanften Konzeption dieser Geländes wurde eine von der EU geförderte Maßnahme des LIFE+ Old Danube Projektes umgesetzt. LIFE+ Alt-Donau wurde im Rahmen des LIFE+ Programmes von Europäischen, Themenbereich "Umweltpolitik und Verwaltungspraxis" gefördert.

Elektrische Bucht Auch nach dem Wiederaufbau noch einige Defizite - Die Donauustadt

Das Erholungsgebiet der Alte Donau wird seit einem Jahr um eine freie Liegewiese erweitert. Bis 2011 tobten die Mitarbeiter der Kultur- und Sportgemeinschaft Wienström auf der Strombucht. Die Liegenschaft wurde offenbar an den Eigentümer zurück gegeben, der, wie es auf der Website der MA 45 - Wien Wasser steht, "nach dem großen Gelingen des Arbeiterstrandes einen weiteren schönen Platz zum freien Baden bietet".

Selbstverständlich ist jede Bereichseröffnung von der Öffentlichkeit zu begrüssen, aber es gibt einige Defizite in der Electricity Bay. An einer Ecke der Alte Donau, die hauptsächlich von Clubs oder Unternehmen genutzt wird, verbirgt sich die Strombucht am Dampferhaufen. Am Trinkwasserbrunnen angelangt, kann man seit dieser Jahreszeit zumindest seine Flüssigkeitsvorräte füllen, im letzten Jahr musste man den Durst unmittelbar am Meer stillen.

Es gibt jedoch kein fliessendes Trinkwasser in den WC. Wer seine Füße im Meer lassen oder gar eine Patrone baden will, hat es gut - zwei flache Kieseinfahrten in die Lieblings-Freibadewanne der Wienerinnen lassen jeden lauwarm abkühlen. Von einem einbetonierten Bootssteg aus können Sie sich ins tiefe Gewässer einlassen.

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