Stromanbieter Wechseln Schweiz

Elektrizitätsversorger wechseln die Schweiz

Sie können Dokumente anfordern oder direkt online zu diesem Stromlieferanten wechseln. Liberalisierung des schweizerischen Strommarktes geplant Bisher hatten private Verbraucher in der Schweiz keine Gelegenheit, den Stromanbieter zu wechseln, um Kosten zu senken. Doch ab 2018 sollen sie ihren Strombedarf auf dem kostenlosen Strommarkt decken können. Eine Änderung sollte dann einmal jährlich mit einer Frist von zwei Wochen möglich sein. Bisher können nur Grosskunden in der Schweiz, die mehr als 100 MWh pro Jahr konsumieren, ihren Energieversorger aussuchen.

Eine vollständige Öffnung war bereits im Elektrizitätsversorgungsgesetz von 2007 geregelt, verzögerte sich aber 2011 aufgrund der neuen schweizerischen Energiepolitik nach der Reaktor-Katastrophe von Fr. Eberhardt. Eine Änderung sollte zukünftig auf jährlicher Basis mit einer Frist von je zwei Wochen möglich sein, wie die Agentur sda berichtet. Endverbraucher sollten die Kosten für Rechnungen nicht in Kauf nehmen.

Eine Änderung des Marktes ist jedoch nicht verpflichtend: Jeder Stromverbraucher kann weiter von seinem örtlichen Stromversorger versorgt werden und in der Basisversorgung verbleiben. Seit einigen Jahren ist es in Deutschland möglich, den Stromanbieter zu wechseln. Er kann jederzeit wechseln, sofern sein laufender Auftrag ausläuft oder der Anbieter die Erlöse anhebt.

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Stromlieferantenwechsel in der Schweiz

In der Schweiz ist ein Wechsel des Stromlieferanten derzeit nur für Grosskunden mit einem Strombedarf von 100 Megawattstunden oder mehr möglich. Kleineren Unternehmen und Verbrauchern steht es noch nicht offen, ihren Stromlieferanten zu bestimmen. Für 2015 ist die vollständige Öffnung des Elektrizitätsmarktes vorgesehen. Wegen des zunehmenden Strombedarfs ist für Grosskunden ein Wechsel des Stromlieferanten vorzuziehen. Am Anfang der Marktliberalisierung standen die hohen Preise, so dass nur wenige Industrie- und Handelsunternehmen ihren Stromlieferanten wechselt.

Der überwiegende Teil der Abnehmer zog regulierte Elektrizitätspreise in den Kommunen und Kanton vor, da die marktwirtschaftlichen Tarife zu Liberalisierungsbeginn signifikant anstiegen. Während die teilweise Öffnung des Elektrizitätsmarktes bereits als Fehlschlag gewertet wurde, änderten sich die Tarife im Jahr 2012. In der Schweiz fielen die Verkaufspreise auf dem Markt für Strom aufgrund der schleppenden Konjunktur in Europa, der rückläufigen Nachfrage nach Strom und dem Überangebot an erneuerbaren Energien.

Währenddessen bewegen sich die Tarife vieler Versorger unter denen der reglementierten Kommunen, so dass immer mehr Großabnehmer den Stromanbieter wechseln. Die Strompreise an der Börse sind heute um 25 Prozentpunkte unter dem Niveau von 2010, so dass gerade Firmen mit mehreren Standorten nun die Möglichkeit haben, Offerten für den gesamten Verbrauch zu unterbreiten.

Für Grosskunden gestaltet sich der Stromlieferantenwechsel problemlos. Große Kunden können mit einem Stromtarifrechner, der unterschiedliche, passende Preise untereinander abgleicht, einen billigeren Provider finden oder sich bei Bedarf von verschiedenen Anbietern anbieten lässt. Für Privatkunden ist ein Anbieterwechsel noch nicht möglich. Die privaten Abnehmer sind daher weiterhin zur Nutzung des Stroms des in der Kommune ansässigen Anbieters gezwungen.

Wer jedoch grünen Elektrizität kaufen möchte, kann sein Produkt von seinem Stromlieferanten wechseln. Wenn Sie die Klima- und Umweltschutzpolitik der Schweiz fördern wollen, können Haushaltkunden bei ihrem lokalen Stromlieferanten von konventionellem zu grünem Elektrizität wechseln. Die Änderung des Stromproduktes muss vom Konsumenten beim Stromlieferanten in schriftlicher Form verlangt werden. Abhängig vom Stromanbieter kann das Produkt unter verschiedenen Voraussetzungen gewechselt werden, ein jährlicher Austausch ist jedoch unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen möglich.

Privatkunden können den Zusatznutzen eines Teiles ihres Ökostroms auch von einem anderen Kraftwerk beziehen. Von diesem Kraftwerk erhält der Kunde ein Zeugnis über die Höhe dieses Öko-Mehrwertes. Die Wertschöpfung ist der Zuschlag von konventionellem zu ökologischem Elektrizität, den die Verbraucher aufbringen. In der Schweiz ist die vollständige Marktöffnung ein viel diskutiertes Thema, das sowohl für die Schweiz als auch für die Schweiz sowohl Vorteile als auch Nachteile haben kann.

Für kleine Industrieunternehmen und Privatkunden ist die freie Stromlieferantenwahl ein klarer Vorzug. Der Kunde kann dann den Anbieter wählen, der ihm den besten Service und die besten Bedingungen anbietet, egal wo er wohnt. Auf diese Weise würden sich die Verbraucherinnen und Verbraucher intensiv mit dem Energiethema auseinander setzen und auf Fragen wie Stromeinsparung, Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam gemacht.

Eine solche Weiterentwicklung würde sich gerade im Lichte der Klimaschutzziele der Schweiz lohnen. Die Frage ist, wie sich die Öffnung des Marktes auf die Elektrizitätspreise auswirken würde. Die teilweise Liberalisierung hat bewiesen, dass ein Freihandel nicht unbedingt gleichbedeutend mit niedrigen Kosten ist. In der EU sind die Verkaufspreise wesentlich teurer als in der Schweiz, so dass viele einheimische Elektrizitätswerke nicht mehr in der Schweiz selbst, sondern im Auslande verkauft würden.

Das hätte die Schweizer Konjunktur geschwächt. Dies könnte zu steigenden Strompreisen in der Schweiz führen, die sich schrittweise an die EU-Preise anpaßten. Aber auch die in der Schweiz gefürchtete "Stromlücke" würde durch die Öffnung vermieden. Ein mit der EU vereinbarter Elektrizitätshandel wird nur fortgesetzt, wenn die Schweiz den Strommarkt voll und ganz öffnet.

So wäre es für die Schweiz weiterhin möglich, billigen Elektrizität zu beziehen, mit Hilfe von Pumpspeicherkraftwerken in den Alpen in die Reservoirs zu pumpen und bei Stromausfällen Elektrizität für den Eigenbedarf zu erzeugen oder aus dem Wiederverkauf zu erwirtschaften. Der Elektrizitätshandel mit der EU würde eine gewisse Auslandsabhängigkeit schaffen.

Vor allem bei einem kurzfristigen Stromausfall wäre die Schweiz auf die Energien der ausländischen Stromlieferanten angewiesen. 2. Mit dieser möglichen AbhÃ?ngigkeit wÃ?rde der gefÃ?rchtete Stromausfall jedoch gelöst, wenn die drei Kernkraftwerke wie vorgesehen im Jahr 2020 stillgelegt wÃ?rden. Viele Fachleute glauben, dass eine Rückbesinnung auf den geregelten Elektrizitätsmarkt aufgrund der für die schweizerische Volkswirtschaft vorstellbaren Benachteiligungen möglich ist.

Denkbar ist auch, dass der teilweise liberalisierte Strommarkt erhalten bleibt.

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