Stromanbieter Vergleich Schweiz

Energieversorger-Vergleich Schweiz

Strom aus Schweizer Wasserkraftwerken in ganz Deutschland. Stromversorger Preise Schweiz Mit der teilweisen Liberalisierung des schweizerischen Elektrizitätsmarktes konnten bisher nur Grossverbraucher ab 100 Megawattstunden ihren Stromlieferanten selbst bestimmen. Die meisten Stromversorger in der Schweiz versorgen weiterhin nur die einzelnen Kommunen oder einen bestimmten Bezirk. Wenige Stromkonzerne, von denen die meisten auch im internationalen Stromhandel aktiv sind, versorgen mehrere Gebiete und ganze Stände.

Diese großen Versorger werden dann oft von großen industriellen Kunden genutzt, um Elektrizität zu kaufen. Auf Grund mehrerer Unternehmensstandorte werden nur Lieferanten berücksichtigt, die ihren Elektrizitätsbedarf in mehreren Gebieten der Schweiz decken. Der Preisvergleich der Stromanbieter hilft industriellen Kunden, einen für ihre Unternehmensstandorte vorteilhaften Strompreis zu ermitteln. Im Einzelfall sind auch einzelne Offerten der Stromversorger erforderlich, um den Bedarf der entsprechenden Firmen zu decken.

In der Schweiz liegt der Strompreis sowohl für Industrie- als auch für Privatkunden im EU-Durchschnitt. Gegenüber anderen mittel- und westeuropäischen Ländern sind die Schweizer Tarife jedoch als vorteilhaft zu bezeichnen. In Europa sind die Verkaufspreise laut Statistiken etwa 40 Prozentpunkte tiefer. Dieser tiefe Strompreis in der Schweiz ist auf die vorteilhafte Erzeugung von Elektrizität aus Wasser zu verdanken.

Die meisten Länder Europas erzeugen Elektrizität hauptsächlich aus fossilem Brennstoff wie z. B. Steinkohle, während die Schweiz auf ihre günstige Topographie und die beachtlichen Durchschnittsniederschläge zurückgreift, die optimale Voraussetzungen für die Nutzung der Wasserkraft bieten. Die Nutzung der Wasserkraft in der Schweiz hat ein Gesamtmarktvolumen von 2 Mrd. CHF und ist damit ein wichtiger Wirtschaftszweig der schweizerischen Energiebranche.

Da die Schweiz von anderen Staaten unabhängig ist, bleiben die Strompreise auf einem tiefen Stand, da sie schon immer genügend einheimischen Elektrizität erzeugt hat. Die Schweiz ist daher (noch) nicht von internationalen Engpässen und teuren Importen betroffen. Wie sich die Stilllegung der drei Atomkraftwerke, die in der Schweiz rund 40 Prozent der Strommenge liefern, auf die Eigenständigkeit des schweizerischen Energiemarkts im Jahr 2020 auswirken wird und der generelle Energiebedarf um 1-2 % pro Jahr steigt, ist noch nicht vorhersehbar.

Im Jahr 2013 erwartet der Verein der Schweizerischen Elektrizitätswerke (VSE) einen Durchschnittspreis von rund 21 Cent pro Kilowattstunde für Privatkunden. Im Vergleich dazu wird der Strom für Haushalte in Deutschland aufgrund der hohen Förderkosten für regenerative Energieträger im Jahr 2013 voraussichtlich bei rund 34 Cent pro Kilowattstunde erwartet. Das bedeutet, dass die Jahresstromrechnung in einem Durchschnittshaushalt in der Schweiz mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden ca. 1.000 Euro liegt.

Die Elektrizitätspreise der Schweiz sind seit der Jahrhundertwende verhältnismässig konstant geblieben. Aufgrund der teilweisen Liberalisierung des Strommarkts im Jahr 2009 stiegen die Elektrizitätspreise jedoch um im Durchschnitt 7% an. Erhöhte Transportaufwendungen, die Umwandlung des Strommarkts und die neue Elektrizitätsreserve waren die Hauptgründe für den Anstieg der Erlöse. Die tiefere Nachfrage nach Energie, der Überschuss bei den regenerativen Energieträgern und die schwache Konjunktur in Europa haben die Elektrizitätspreise in der Schweiz sinken lassen. 2.

Nach der teilweisen Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes befand sich die Bereitschaft der schweizerischen Grossverbraucher zur Umstellung im Jahr 2009 auf einem Tief. Höhere Tarife veranlassten die industriellen Kunden, regulierte Elektrizitätspreise in den Kommunen zu favorisieren, so dass es praktisch keine Änderungen bei den Stromversorgern gab. Die Veränderungsrate betrug weniger als ein Prozentpunkt, wie der World Energy Retall Market Ranking Report 2010 zeigt.

Immer mehr Firmen verwenden Preisvergleiche, um unterschiedliche Stromanbieter und Strompreise untereinander zu vergleichen und können so Elektrizität von einem billigeren Anbieter einkaufen. Vor allem Industrieunternehmen mit mehreren Niederlassungen in der Schweiz benutzen den Freiverkehr, um durch einen Stromlieferantenpreisvergleich oder eine eigene Vergabe ein kostengünstiges Elektrizitätspaket abschliessen zu können.

Waren 82% der Stromversorger in den kommenden fünf Jahren mit einem Wechsel des Versorgers von höchstens 20% ihrer Abnehmer in 2011 zu rechnen, gingen die Pantographen selbst von einer Änderungswahrscheinlichkeit von 49% aus, so eine Untersuchung von PwC. Der Wettbewerb zwischen den Stromanbietern auf dem schweizerischen Strommarkt ist nach wie vor klar. In mehreren Landesteilen der Schweiz gibt es nur wenige Stromkonzerne, die ihren eigenen Strombedarf anbieten.

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