Stromanbieter Vergleich österreich

Vergleich der Stromversorger Österreich

Elektrizitätspreisindex - ÖA Energie Agentur - Österreichische Strombörse Wien, 12. August 2018 - Der ÖSPI erhöht sich im November zum dreizehnten Mal in Folge. Der ÖSPI ist ein Indikator für die Entwicklung des Strompreises. Der letzte Anstieg ist zum Teil auf die Aufteilung der Elektrizitätspreiszone zwischen Deutschland und Österreich zurückzuführen (Factsheet on the Separation of Electricity Price Zones). Künftig wird die zwischen Österreich und Deutschland gehandelte Strommenge auf 4,9 GW begrenzt.

Die österreichischen Versorger werden dann im liquiden europäischen Raum nicht mehr ohne Einschränkungen Elektrizität beziehen können. Damit ist der ÖlSPI nun wieder auf dem höchstmöglichen Niveau seit dem Monat Sept. 2018 beläuft sich der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat auf 9,4 vH. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der öSPI um fast 36% erhöht.

Auf Basis des Basisjahres (2006 = 100) erreichte der Österreichische Sozialindex für den Monat September 2018 ein Indexniveau von 81,69 Prozentpunkten. Die Grundlastpreise (Index 85,35 Punkte) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 10 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 37,1 Prozent. Dies heißt nicht, dass die Stromrechnungen von privaten Kunden in diesem Umfang steigen werden.

Der Strompreis als Erzeugnis macht nur etwa ein Viertel der Gesamtstromrechnung für private Kunden aus (siehe Grafik). Strompreisindex Juni 2018 (Haushaltsstromkosten): Der Österreichische Normungsindex wird nach einer einheitlichen Methodik und auf der Grundlage von Kursen an der Energiebörse EEX (European Energy Exchange) in Leipzig errechnet. Basierend auf den Marktpreisen für Strompreis-Futures für die nächsten vier Vierteljahre wird der Österreichische Ausgleichsindex für Strompreise verwendet.

Zugleich sind sie ein Indiz für die erwartete Kursentwicklung des Elektrizitätspreises. Insbesondere werden neben den Größen für die Basislast, d.h. die regelmäßige, bandförmige Versorgung mit Elektrizität, auch die Größen für die Spitzenbelastung in die Kalkulation einbezogen. Mit wie viel Prozentpunkten sich der Bezugspreis für Elektrizität im nächsten Kalendermonat gegenüber der Vergleichsperiode, dem Vormonat bzw. dem Jahr zuvor auf Basis eines vorgetäuschten Bezugsverhaltens ändern wird, stellt der Österreichische Sozialverband aus.

Ausgangspunkt für den Elektrizitätspreisindex ist der durchschnittliche Elektrizitätspreis im Jahr 2006. Dabei stellt der Österreichische Sozialverband nur die pure energetische Komponente dar. Die Gesamtenergiepreise für den Endverbraucher teilen sich in die Energiekomponenten- und Netzentgelte sowie Steuer- und Abgabenzahlungen auf (siehe Grafik). Andere Einflussfaktoren auf den Elektrizitätspreis - wie z.B. die Einkaufsstrategien der Energielieferanten - werden im Österreichischen SPI nicht beachtet.

Es ist daher nur zu vermuten, dass ein Anstieg oder Rückgang des Österreichischen Stromindexes zu einem dementsprechend geringeren Anstieg oder Rückgang des Gesamtstrompreises führen wird. Wie die Energieversorger ihre Tarife gegenüber den Endverbrauchern konkret festlegen, läßt der Österreichische Energieversorgerverband keine Aussagen zu. Ein grafisches Bild der Kursentwicklung des Elektrizitätspreisindex kann hier heruntergeladen werden.

Auf der Internetseite der Östlichen Energie-Agentur sind auch die zeitlichen Reihen für den Ökostrom, unterteilt in Grundlast und Höchstlast, aufgeführt.

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